Dr. Constanze Lohse
über das Entdecken der
bunten
Familienkost
Dr. Constanze Lohse ist Allgemeinärztin in Norderstedt bei Hamburg,
spezialisiert auf Prävention, und bekannt als TV-Ärztin und
Buchautorin. Sie zeigt, wie Kleinkinder den Spaß am Essen finden,
warum "Nein" sagen normal ist und wie Sie den Familientisch stressfrei
gestalten.
Kleinkinder wollen essen wie die Großen. Das ist die Chance, den
Speiseplan der ganzen Familie zu verbessern. Wenn Sie Brokkoli mit
Genuss essen, wird Ihr Kind es irgendwann nachmachen – versprochen.
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Der Familientisch: Gemeinsam schmeckt es besser
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Der Familientisch: Gemeinsam schmeckt es besser
Warum: Kinder lernen durch
Nachahmung. Wenn sie sehen, dass Eltern und Geschwister das
Gleiche essen, steigt die Akzeptanz. Extrawürste machen das
Kochen stressig und das Kind wählerisch.
Wie: Ein Essen für alle, mild
gewürzt.
KONKRET
Kochen Sie salzarm und stellen Sie Salz und Pfeffer für die
Erwachsenen auf den Tisch. Schneiden Sie das Essen für das
Kleinkind klein, aber pürieren Sie nicht mehr.
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Vielfalt anbieten: 10 bis 15 Versuche
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Vielfalt anbieten: 10 bis 15 Versuche
Warum: "Mag ich nicht" heißt
oft nur "Kenn ich nicht". Kleinkinder haben eine natürliche
Skepsis gegenüber Neuem (Neophobie). Es braucht oft 10-15
Kontakte, bis ein Lebensmittel akzeptiert wird.
Wie: Immer wieder probieren
lassen, ohne Zwang.
KONKRET
Stellen Sie den Brokkoli einfach immer wieder auf den Tisch.
Bieten Sie ihn mal gedünstet, mal als Püree oder als Bratling
an. Irgendwann greift das Kind zu.
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Verstecktes Gemüse: Die Soßen-Taktik
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Verstecktes Gemüse: Die Soßen-Taktik
Warum: In Phasen, in denen das
Kind jedes sichtbare Stück Gemüse aussortiert, sichern Sie so
die Vitaminversorgung. Das entlastet Ihr Gewissen und
vermeidet Streit am Tisch.
Wie: Pürieren Sie Gemüse in
die Nudelsoße.
KONKRET
Mixen Sie gekochte Möhren, Zucchini oder Paprika fein und
mischen Sie sie unter die Tomatensoße. Das nennt man "Moogeln"
– und es ist erlaubt!
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Eisen-Power: Fleisch & Hafer
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Eisen-Power: Fleisch & Hafer
Warum: Eisen ist essenziell
für die Blutbildung und die geistige Entwicklung. Kleinkinder
haben einen hohen Bedarf durch das Wachstum.
Wie: 2-3 Mal Fleisch pro Woche
oder eisenreiches Getreide.
KONKRET
Bieten Sie feines Hackfleisch oder Leberwurst (in Maßen) an.
Wenn vegetarisch: Haferflocken oder Hirse mit Vitamin C
(O-Saft, Paprika) kombinieren, das verbessert die Aufnahme.
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Calcium für die Knochen: Milch & Käse
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Calcium für die Knochen: Milch & Käse
Warum: Im Kleinkindalter
wachsen die Knochen und Zähne rasant. Calcium ist der
wichtigste Baustein.
Wie: Ca. 300-330ml
Milch(produkte) pro Tag.
KONKRET
Ein kleines Glas Milch zum Frühstück, ein Joghurt am
Nachmittag und eine Scheibe Käse am Abend decken den Bedarf.
Mehr sollte es nicht sein (Eiweißbelastung).
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Wasser trinken: Das Hauptgetränk
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Wasser trinken: Das Hauptgetränk
Warum: Kleinkinder bewegen
sich viel und vergessen oft das Trinken. Süße Säfte oder
Limonaden gewöhnen an Zucker und schaden den Zähnen.
Wie: Wasser zu jeder Mahlzeit
und zwischendurch.
KONKRET
Stellen Sie einen bunten Becher oder eine Trinkflasche immer
griffbereit in Sichtweite. Seien Sie Vorbild und trinken Sie
selbst Wasser.
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Fett nicht verteufeln: Energie fürs Hirn
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Fett nicht verteufeln: Energie fürs Hirn
Warum: Kleinkinder haben einen
höheren Energiebedarf pro kg Körpergewicht als Erwachsene.
Fett ist wichtig für die Gehirnentwicklung. "Low Fat" ist für
Kinder falsch.
Wie: Hochwertige Pflanzenöle,
Butter, Nüsse (gemahlen).
KONKRET
Geben Sie einen Schuss Rapsöl an das Gemüse. Butter aufs Brot
ist völlig in Ordnung. Avocado und Mandelmus sind super
Snacks.
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Zucker und Salz: Weniger ist mehr
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Zucker und Salz: Weniger ist mehr
Warum: Die Nieren sind noch
empfindlich (Salz). Zucker fördert Karies und prägt den
Geschmack auf "süß".
Wie: Sparsam salzen,
Süßigkeiten begrenzen.
KONKRET
Würzen Sie mit Kräutern statt mit Salz. Als Süßigkeit eignet
sich Obst. Echte Süßigkeiten (Schokolade, Gummibärchen)
sollten die Ausnahme bleiben, nicht die Regel.
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Gesunde Snacks: Gegen das Energieloch
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Gesunde Snacks: Gegen das Energieloch
Warum: Kleinkinder haben
kleine Mägen und brauchen 5 kleinere Mahlzeiten am Tag (3
Hauptmahlzeiten + 2 Snacks), um ihren Energiebedarf zu decken.
Wie: Obst, Gemüse, Joghurt
oder Vollkornbrot.
KONKRET
Schneiden Sie Apfelschnitze, Gurkenscheiben oder geben Sie
einen Naturjoghurt. Vermeiden Sie Kekse oder Riegel als
Standard-Zwischenmahlzeit.
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Textur und Kauen: Mundmotorik trainieren
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Textur und Kauen: Mundmotorik trainieren
Warum: Kauen ist wichtig für
die Kieferentwicklung und Sprache. Wer zu lange Brei isst,
wird "kaufaul".
Wie: Verschiedene Konsistenzen
anbieten (knackig, weich, stückig).
KONKRET
Geben Sie rohe Paprika oder Möhrenstifte zum Knabbern (unter
Aufsicht). Brot mit Rinde stärkt die Kaumuskeln mehr als
weicher Toast.
TOP 10 TIPPS LIFESTYLE
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Rituale schaffen: Essen als Ruhepol
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Rituale schaffen: Essen als Ruhepol
Warum: Kleinkinder lieben
Struktur. Gemeinsame Mahlzeiten am Tisch geben Sicherheit
und fördern das Sozialverhalten.
Wie: Mindestens eine
Mahlzeit am Tag alle zusammen.
KONKRET
Führen Sie einen Tischspruch oder ein Start-Ritual ein
("Guten Appetit"). Bleiben Sie sitzen, bis alle (oder
zumindest das Kind) fertig sind.
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Kein Druck: Verantwortung teilen
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Kein Druck: Verantwortung teilen
Warum: Zwang erzeugt
Gegendruck. Das Kind entscheidet, wie viel es isst. Sie
entscheiden, was auf den Tisch kommt.
Wie: Division of
Responsibility (nach E. Satter).
KONKRET
Kommentieren Sie die Menge nicht. Loben Sie nicht fürs
Aufessen ("Fein gemacht") und schimpfen Sie nicht, wenn was
liegen bleibt. Essen ist keine Leistung.
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Vorbild sein: Taten zählen mehr als Worte
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Vorbild sein: Taten zählen mehr als Worte
Warum: Sie können nicht
erwarten, dass Ihr Kind Gemüse isst, wenn Sie selbst Pommes
essen. Kinder spiegeln das Verhalten der Eltern.
Wie: Essen Sie mit Genuss
Gemüse vor den Augen des Kindes.
KONKRET
Sagen Sie: "Mmmh, die Erbsen sind heute aber lecker süß",
statt "Du musst das Gemüse essen, das ist gesund."
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Kleckern erlauben: Mit allen Sinnen essen
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Kleckern erlauben: Mit allen Sinnen essen
Warum: Essen begreifen (im
Wortsinn) gehört zur Entwicklung. Matschen und Anfassen
fördert die Akzeptanz und die Feinmotorik.
Wie: Entspannen Sie sich.
KONKRET
Legen Sie eine Plane unter den Hochstuhl. Lassen Sie das
Kind mit den Händen essen oder den Löffel selbst führen,
auch wenn viel daneben geht.
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Ausreichend Schlaf: Wachstum braucht Ruhe
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Ausreichend Schlaf: Wachstum braucht Ruhe
Warum: Im Schlaf werden
Wachstumshormone ausgeschüttet und das Immunsystem gestärkt.
Übermüdete Kinder essen schlechter und sind quengelig.
Wie: Feste Schlafzeiten (ca.
11-14 Stunden Bedarf).
KONKRET
Ein Mittagsschlaf ist in diesem Alter noch wichtig. Achten
Sie auf Müdigkeitszeichen (Augen reiben) und bringen Sie das
Kind rechtzeitig ins Bett.
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Bewegung: Jeden Tag raus
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Bewegung: Jeden Tag raus
Warum: Bewegung fördert die
motorische Entwicklung, macht hungrig und hilft beim
Schlafen.
Wie: Spielplatz, Wald,
Laufrad.
KONKRET
Lassen Sie das Kind laufen, statt es im Buggy zu schieben.
Pfützen springen, klettern und rennen sind das beste
Training.
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Frische Luft: Immunsystem stärken
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Frische Luft: Immunsystem stärken
Warum: Heizungsluft trocknet
die Schleimhäute aus und macht anfällig für Infekte. Draußen
sein härtet ab.
Wie: "Es gibt kein
schlechtes Wetter."
KONKRET
Gehen Sie täglich mindestens eine Stunde raus, auch bei
Regen. Matschhose an und los!
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Zähneputzen: Ritual ohne Diskussion
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Zähneputzen: Ritual ohne Diskussion
Warum: Karies an Milchzähnen
schädigt auch die bleibenden Zähne. Putzen ist Pflicht,
nicht Kür.
Wie: 2x täglich mit
fluoridhaltiger Kinderzahnpasta.
KONKRET
Machen Sie es spielerisch (Lied singen, Kitzelattacke), aber
seien Sie konsequent. Nachputzen durch die Eltern ist bis
ins Schulalter nötig!
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Geduld haben: Phasen kommen und gehen
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Geduld haben: Phasen kommen und gehen
Warum: "Ich esse nur Nudeln
ohne Soße" – solche Phasen sind normal. Sie testen Grenzen
und Autonomie.
Wie: Ruhig bleiben und
weiter anbieten.
KONKRET
Machen Sie kein Drama draus. Kochen Sie kein Extra-Essen.
Wenn das Kind nur Nudeln isst, ist das für eine Woche okay.
Bieten Sie trotzdem immer wieder Gemüse an.
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Selbstständigkeit fördern: "Selber machen!"
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Selbstständigkeit fördern: "Selber machen!"
Warum: Kleinkinder wollen
Autonomie. Wenn sie selbst löffeln oder trinken dürfen,
essen sie oft besser und stolzer.
Wie: Kindgerechtes Besteck
und Geschirr.
KONKRET
Geben Sie dem Kind einen eigenen Löffel, auch wenn Sie noch
zufüttern. Lassen Sie es aus einem kleinen Becher trinken
(keine Schnabeltasse).
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Zum Essen zwingen: "Der Teller wird leer gegessen"
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Zum Essen zwingen: "Der Teller wird leer gegessen"
Das Problem: Zwang zerstört
das natürliche Sättigungsgefühl und verknüpft Essen mit
negativen Gefühlen. Das kann zu Essstörungen oder
Übergewicht führen.
Die Lösung: Kind entscheiden
lassen.
KONKRET
Akzeptieren Sie ein "Ich bin satt", auch nach zwei Löffeln.
Kein Überreden, keine Tricks.
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Süße Getränke geben: Zuckerfalle
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Süße Getränke geben: Zuckerfalle
Das Problem: Saft, Eistee
oder Limo gewöhnen das Kind an "süß" und liefern leere
Kalorien. Oft ist das Kind dann zu satt für richtiges Essen.
Die Lösung: Wasser.
KONKRET
Wasser ist der einzige Durstlöscher. Saftschorle (1:4) nur
als Ausnahme zum Essen, nicht für den Durst zwischendurch.
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Zu viel Salz: Erwachsenen-Geschmack
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Zu viel Salz: Erwachsenen-Geschmack
Das Problem: Fertigprodukte
(Pizza, Wurst) enthalten viel zu viel Salz für kleine
Nieren. Auch starkes Nachsalzen am Tisch ist problematisch.
Die Lösung: Kräuter.
KONKRET
Kochen Sie frisch und salzarm. Nutzen Sie Kräuter für den
Geschmack. Vermeiden Sie Fertiggerichte.
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Essen als Belohnung/Strafe: Falsche Verknüpfung
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Essen als Belohnung/Strafe: Falsche Verknüpfung
Das Problem: "Wenn du lieb
bist, kriegst du ein Eis" oder "Wenn du nicht aufisst, gibt
es kein Fernsehen". Das macht Essen zum Machtinstrument.
Die Lösung: Essen ist
neutral.
KONKRET
Trösten und belohnen Sie mit Zeit, Kuscheln oder einem
Spiel, niemals mit Süßigkeiten.
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Extrawürste kochen: Der "Kinder-Koch"
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Extrawürste kochen: Der "Kinder-Koch"
Das Problem: Wenn das Kind
immer Nudeln bekommt, wenn es das Gemüse verweigert, wird es
nie Neues probieren. Das fördert wählerisches Verhalten
("Picky Eater").
Die Lösung: Ein Essen für
alle.
KONKRET
Stellen Sie Komponenten auf den Tisch (Nudeln, Soße, Gemüse
getrennt). Das Kind kann sich nehmen, was es mag. Wer nichts
mag, isst trockenes Brot.
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Dauer-Snacken: Zähne in Gefahr
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Dauer-Snacken: Zähne in Gefahr
Das Problem: Wer den ganzen
Tag Reiswaffeln, Quetschies oder Kekse isst, hat keinen
Hunger zu den Hauptmahlzeiten und schadet den Zähnen
(Säureangriff).
Die Lösung: Feste
Mahlzeiten.
KONKRET
5 Mahlzeiten am Tag (3 Haupt-, 2 Zwischenmahlzeiten).
Dazwischen gibt es nichts (außer Wasser).
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Gefährliche Lebensmittel: Erstickungsgefahr
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Gefährliche Lebensmittel: Erstickungsgefahr
Das Problem: Ganze Nüsse,
Weintrauben, Cocktailtomaten oder harte Bonbons können die
Luftröhre verschließen.
Die Lösung: Kleinschneiden.
KONKRET
Trauben und Tomaten IMMER der Länge nach vierteln. Nüsse nur
gemahlen geben.
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Zu viel Milch: Eisenmangel
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Zu viel Milch: Eisenmangel
Das Problem: Wenn Kinder
sich an Milch "satt trinken" (über 300-400ml), essen sie
weniger festes Essen. Milch hemmt zudem die Eisenaufnahme.
Die Lösung: Milch begrenzen.
KONKRET
Maximal 330ml Milch/Milchprodukte am Tag. Milch ist ein
Essen, kein Getränk!
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Ablenkung beim Essen: TV & Tablet
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Ablenkung beim Essen: TV & Tablet
Das Problem: Wer vor dem
Bildschirm isst, spürt nicht, wann er satt ist und isst
mechanisch weiter. Das fördert Übergewicht.
Die Lösung: Medien aus.
KONKRET
Am Esstisch gibt es keine Handys oder Fernseher.
Konzentrieren Sie sich auf das Essen und das Gespräch.
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Vergleichen mit anderen: Stress
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Vergleichen mit anderen: Stress
Das Problem: "Der Max isst
schon alles, meine Anna nur Nudeln." Jedes Kind ist anders.
Druck hilft nicht.
Die Lösung: Entspannung.
KONKRET
Solange das Kind wächst und fit ist, holt es sich, was es
braucht. Vertrauen Sie der Natur.