Dr. Constanze Lohse
über Energie für den Kopf
und starkes
Wachstum
Dr. Constanze Lohse ist Allgemeinärztin in Norderstedt bei Hamburg,
spezialisiert auf Prävention, und bekannt als TV-Ärztin und
Buchautorin. Sie erklärt, was Grundschulkinder für die Konzentration
brauchen und wie Sie mit der "Wackelzahnpubertät" und Süßigkeiten
entspannt umgehen.
Schule ist Schwerstarbeit für das Gehirn. Ein Schulkind verbraucht
so viel Energie wie ein kleiner Hochleistungssportler. Das
Pausenbrot ist deshalb die wichtigste 'Tankstelle' des Tages.
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Power-Frühstück: Energie für die 1. Stunde
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Power-Frühstück: Energie für die 1. Stunde
Warum: Nach der Nacht sind die
Reserven leer. Ohne Frühstück fehlt dem Gehirn Glukose.
Konzentration und Laune sinken in den Keller, noch bevor die
Schule richtig losgeht.
Wie: Kohlenhydrate + Eiweiß.
KONKRET
Ideal: Vollkornbrot mit Käse oder Müsli mit Joghurt und Obst.
Für Morgenmuffel: Ein warmes Porridge oder zumindest ein Glas
Milch und eine Banane ("Trink-Frühstück").
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Das Pausenbrot: Treibstoff zum Nachladen
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Das Pausenbrot: Treibstoff zum Nachladen
Warum: In der großen Pause
braucht der Körper Nachschub. Süße Snacks (Milchschnitte etc.)
lassen den Blutzucker Achterbahn fahren – erst Hyperaktivität,
dann Müdigkeit.
Wie: Die "4-Komponenten-Box".
KONKRET
Jede Box braucht: 1. Getreide (Brot), 2. Frisches (Apfel,
Gurke, Paprika), 3. Eiweiß (Käsewürfel, Mini-Salami), 4.
Getränk (Wasser). Machen Sie es bunt!
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Trinken: Wasser für die Konzentration
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Trinken: Wasser für die Konzentration
Warum: Schon 2%
Flüssigkeitsverlust mindern die Denkleistung spürbar.
Kopfschmerzen am Nachmittag sind oft ein Zeichen von
Wassermangel in der Schule.
Wie: 1 Liter während der
Schulzeit/Hort.
KONKRET
Geben Sie eine auffällige Trinkflasche mit, die das Kind mag.
Wasser ist der Standard, ungesüßter Tee ist auch okay. Keine
Säfte oder Eistee (Zuckerfalle!).
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Brainfood: Nüsse & Fisch
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Brainfood: Nüsse & Fisch
Warum: Omega-3-Fettsäuren sind
Baustoff für Nervenzellen. Sie unterstützen das Gedächtnis und
das Lernen.
Wie: Walnüsse knabbern, 1x
Woche Fisch.
KONKRET
Packen Sie eine kleine Dose "Studentenfutter" (Nüsse & wenig
Rosinen) in den Ranzen. Machen Sie Fischstäbchen selbst aus
gutem Filet oder grillen Sie Lachs.
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Calcium: Knochen im Wachstum
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Calcium: Knochen im Wachstum
Warum: In der Grundschulzeit
wachsen Kinder oft schubweise. Die Knochen brauchen Calcium
für Stabilität.
Wie: Milchprodukte oder grünes
Gemüse.
KONKRET
Ein Glas Milch, ein Joghurt oder ein Käsebrot decken den
Bedarf. Wenn das Kind keine Milch mag: Brokkoli, Kohlrabi oder
calciumreiches Mineralwasser nutzen.
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5 am Tag: Vitamine für die Abwehr
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5 am Tag: Vitamine für die Abwehr
Warum: In der Schule fliegen
viele Viren herum. Obst und Gemüse liefern die nötigen
Vitamine, um das Immunsystem fit zu halten.
Wie: Eine Handvoll ist eine
Portion.
KONKRET
Schmuggeln Sie Gemüse in Soßen (püriert) oder bieten Sie es
als Rohkost mit Dip an. Ein Apfel in der Pause ist besser als
ein Riegel.
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Komplexe Kohlenhydrate: Konstante Energie
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Komplexe Kohlenhydrate: Konstante Energie
Warum: Weißbrot und Süßes
lassen den Blutzucker schnell steigen und fallen ->
Konzentrationsloch. Vollkorn liefert langsam und stetig
Energie.
Wie: Vollkornbrot,
Haferflocken, Kartoffeln.
KONKRET
Kaufen Sie fein gemahlenes Vollkornbrot (ohne grobe Körner),
das mögen Kinder lieber. Nudeln können auch mal Vollkorn sein
(oder 50/50 gemischt).
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Taschengeld & Süßigkeiten: Umgang lernen
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Taschengeld & Süßigkeiten: Umgang lernen
Warum: Mit dem ersten
Taschengeld kaufen Kinder oft Süßes am Kiosk. Verbote bringen
nichts, Aufklärung hilft.
Wie: Regeln für zu Hause,
Freiheit draußen (in Grenzen).
KONKRET
Vereinbaren Sie eine "Wochen-Ration" für zu Hause. Was das
Kind vom Taschengeld kauft, ist seine Sache – aber erklären
Sie, warum zu viel Zucker müde macht.
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Fast Food: Die Dosis macht's
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Fast Food: Die Dosis macht's
Warum: Pizza und Burger sind
bei Kindern beliebt. Komplettes Verbot macht sie nur
attraktiver.
Wie: Selber machen statt
kaufen.
KONKRET
Belegen Sie Pizza selbst (mit viel Gemüse). Machen Sie Burger
aus gutem Hackfleisch und Vollkornbrötchen. Das ist gesundes
Fast Food.
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Abwechslung: Neugier nutzen
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Abwechslung: Neugier nutzen
Warum: Schulkinder sind
experimentierfreudig. Nutzen Sie das, um den Speiseplan zu
erweitern.
Wie: Weltreise auf dem Teller.
KONKRET
Kochen Sie mal asiatisch (Wok), mal italienisch, mal
mexikanisch. Unbekannte Gerichte werden oft probiert, weil sie
"spannend" sind.
TOP 10 TIPPS LIFESTYLE
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Bewegung: Ausgleich zum Sitzen
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Bewegung: Ausgleich zum Sitzen
Warum: In der Schule müssen
Kinder stundenlang stillsitzen. Sie brauchen dringend einen
körperlichen Ausgleich, um Stress abzubauen und motorisch
fit zu bleiben.
Wie: Mindestens 60-90
Minuten Bewegung täglich.
KONKRET
Sportverein, Schwimmen oder einfach Bolzplatz. Der Schulweg
(zu Fuß oder mit dem Rad) zählt auch!
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Schlaf: Das Gehirn räumt auf
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Schlaf: Das Gehirn räumt auf
Warum: Im Schlaf wird das
Gelernte vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis verschoben.
Wer zu wenig schläft, kann sich schlechter konzentrieren.
Wie: 10-11 Stunden
Schlafbedarf.
KONKRET
Achten Sie auf feste Zubettgehzeiten, auch wenn es draußen
noch hell ist. Kein Handy im Bett!
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Medienzeit: Klare Regeln
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Medienzeit: Klare Regeln
Warum: Spielekonsole, Tablet
und TV konkurrieren mit Hausaufgaben und Bewegung. Zu viel
Bildschirmzeit macht träge und fördert Übergewicht.
Wie: Max. 45-60 Minuten pro
Tag.
KONKRET
Nutzen Sie "Medien-Gutscheine" oder vereinbaren Sie feste
Zeiten (z.B. erst nach den Hausaufgaben und Sport).
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Mitkochen: Kleine Chefs
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Mitkochen: Kleine Chefs
Warum: Grundschulkinder
können schon richtig mithelfen: Schneiden, Rühren,
Abschmecken. Das fördert das Verständnis für Lebensmittel
und macht stolz.
Wie: Am Wochenende gemeinsam
kochen.
KONKRET
Lassen Sie das Kind das Sonntagsessen mit aussuchen und
zubereiten. "Selbstgekocht" schmeckt immer.
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Familienzeit: Reden statt Schweigen
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Familienzeit: Reden statt Schweigen
Warum: Das Abendessen ist
oft der einzige Zeitpunkt, an dem die Familie zusammenkommt.
Nutzen Sie das für Austausch, nicht nur zur
Nahrungsaufnahme.
Wie: Ein gemeinsames Essen
täglich ist Pflicht.
KONKRET
Fragen Sie: "Was war heute das Schönste/Blödeste in der
Schule?" Zuhören ist wichtiger als Erziehen bei Tisch.
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Hobbys: Selbstbewusstsein stärken
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Hobbys: Selbstbewusstsein stärken
Warum: Sportvereine oder
Musikunterricht fördern soziale Kontakte und Disziplin.
Erfolgserlebnisse außerhalb der Schule stärken das
Selbstvertrauen.
Wie: Interessen fördern,
nicht aufzwingen.
KONKRET
Lassen Sie das Kind verschiedene Sportarten ausprobieren
("Schnuppertraining"), bis es das Richtige findet.
7
Entspannung: Schulstress abbauen
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Entspannung: Schulstress abbauen
Warum: Schon Grundschüler
haben Stress (Tests, Noten). Sie brauchen Zeit zum
"Nichtstun" oder Spielen ohne Ziel.
Wie: Freispiel-Zeit
einplanen.
KONKRET
Verplanen Sie nicht jeden Nachmittag. Langeweile ist erlaubt
und fördert die Kreativität.
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Einkaufen helfen: Wo kommt das Essen her?
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Einkaufen helfen: Wo kommt das Essen her?
Warum: Wer im Supermarkt
lernt, Etiketten zu lesen oder Gemüse auszuwählen,
entwickelt ein Bewusstsein für Qualität.
Wie: Wochenmarkt oder
Supermarkt-Rallye.
KONKRET
Geben Sie dem Kind kleine Aufträge: "Such mal die schönsten
Tomaten aus" oder "Hol bitte den Naturjoghurt".
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Naturbezug: Gärtnern (auch auf dem Balkon)
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Naturbezug: Gärtnern (auch auf dem Balkon)
Warum: Ein Kind, das
Radieschen selbst gesät und geerntet hat, wird sie
garantiert essen. Es lehrt Geduld und Wertschätzung.
Wie: Ein eigener Topf oder
Kasten.
KONKRET
Kresse, Radieschen oder Kirschtomaten gelingen fast immer.
Das Kind ist der "Gärtner" und verantwortlich fürs Gießen.
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Eltern als Vorbild: Nicht rauchen/trinken
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Eltern als Vorbild: Nicht rauchen/trinken
Warum: Kinder registrieren
alles. Wenn Eltern rauchen oder Alkohol trinken, wirkt das
"normal".
Wie: Bewusster Konsum (wenn
überhaupt).
KONKRET
Vermeiden Sie Rauchen in Gegenwart der Kinder. Trinken Sie
Alkohol (Bier/Wein) nur in Maßen und nicht als tägliche
Gewohnheit beim Abendessen.
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Ohne Frühstück zur Schule: Leistungsabfall
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Ohne Frühstück zur Schule: Leistungsabfall
Das Problem: Wer nüchtern in
die Schule geht, kann sich in der 2. Stunde nicht mehr
konzentrieren. Hunger macht unaufmerksam.
Die Lösung: Wenigstens ein
Drink.
KONKRET
Wenn kein Brot geht: Ein Kakao oder eine Banane müssen sein.
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Süße Pausengetränke: Capri-Sonne & Co.
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Süße Pausengetränke: Capri-Sonne & Co.
Das Problem: Viele Kinder
haben Trinkpäckchen dabei. Das ist reines Zuckerwasser (ca.
6-8 Zuckerwürfel).
Die Lösung: Wasserflasche.
KONKRET
Geben Sie nur Wasser oder ungesüßten Tee mit.
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Essen vor dem Fernseher: Bewusstlos essen
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Essen vor dem Fernseher: Bewusstlos essen
Das Problem: Wer abgelenkt
ist, spürt die Sättigung nicht und isst mehr als nötig. Das
ist eine Hauptursache für Übergewicht.
Die Lösung: Medienverbot bei
Tisch.
KONKRET
Gegessen wird am Tisch, nicht auf dem Sofa.
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Süßes als Trost: Falsches Muster
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Süßes als Trost: Falsches Muster
Das Problem: "Hast du dir
wehgetan? Hier ist ein Bonbon." Das Kind lernt: Essen hilft
gegen Schmerz.
Die Lösung: Umarmen.
KONKRET
Trösten Sie mit Nähe, nicht mit Kalorien.
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"Du musst aufessen": Sättigung zerstören
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"Du musst aufessen": Sättigung zerstören
Das Problem: Der Zwang, den
Teller leer zu essen, trainiert das natürliche
"Stopp"-Signal ab.
Die Lösung: Reste einpacken.
KONKRET
Lassen Sie Reste stehen. Wer satt ist, darf aufhören.
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Süßes komplett verbieten: Der Reiz
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Süßes komplett verbieten: Der Reiz
Das Problem: Was streng
verboten ist, wird heimlich bei Freunden gegessen – und dann
maßlos.
Die Lösung: Kontrollierter
Zugang.
KONKRET
Erlauben Sie eine kleine Menge täglich. Das nimmt den Druck.
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Fertigprodukte als Standard: Geschmacksprägung
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Fertigprodukte als Standard: Geschmacksprägung
Das Problem: Wer immer nur
Tütensuppen und Fix-Produkte isst, gewöhnt sich an Glutamat
und viel Salz. Natürliches Essen schmeckt dann "fad".
Die Lösung: Frisch kochen.
KONKRET
Nutzen Sie Kräuter statt Geschmacksverstärker.
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Abneigung ignorieren: Zwangsfüttern
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Abneigung ignorieren: Zwangsfüttern
Das Problem: Wenn ein Kind
Rosenkohl hasst, bringt Zwang nichts außer Ekel.
Die Lösung: Alternativen.
KONKRET
Akzeptieren Sie 2-3 "Hass-Gerichte", aber verlangen Sie,
dass Neues zumindest probiert wird (ein Probier-Löffel).
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Riesige Portionen auftun: Berg
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Riesige Portionen auftun: Berg
Das Problem: Ein übervoller
Teller demotiviert das Kind. "Das schaffe ich nie."
Die Lösung: Wenig.
KONKRET
Tun Sie sehr wenig auf. Nachschlag nehmen macht stolz.
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Keine Routine: Chaos-Essen
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Keine Routine: Chaos-Essen
Das Problem: Mal Mittagessen
um 12, mal um 15 Uhr, mal gar nicht. Der Körper braucht
Rhythmus.
Die Lösung: Feste Zeiten.
KONKRET
Strukturieren Sie den Tag durch Mahlzeiten. Das gibt
Sicherheit.