Dr. Constanze Lohse
über die richtige Nervennahrung für
Kinder
mit ADHS
Dr. Constanze Lohse ist Allgemeinärztin in Norderstedt bei Hamburg,
spezialisiert auf Prävention, und bekannt als TV-Ärztin und
Buchautorin. Sie erklärt, wie die richtige Ernährung das Gehirn
beruhigen, die Konzentration steigern und den Alltag mit ADHS/ADS
erleichtern kann.
Ein Gehirn, das ständig auf Hochtouren läuft, braucht den perfekten
Treibstoff. Blutzuckerschwankungen sind Gift für die Konzentration.
Mit der richtigen Ernährung können wir den 'Zappelphilipp' oft
besser beruhigen als wir denken.
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Blutzucker stabil halten: Keine Achterbahn
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Blutzucker stabil halten: Keine Achterbahn
Warum: Wenn der Blutzucker
nach Süßigkeiten schnell steigt und dann abstürzt, sinkt die
Konzentration und Unruhe entsteht. Ein stabiler Spiegel ist
das A und O für ADHS-Kinder.
Wie: Komplexe Kohlenhydrate
statt Zucker.
KONKRET
Ersetzen Sie Weißbrot und Cornflakes durch Vollkornbrot und
Haferflocken. Diese geben die Energie langsam und stetig ab.
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Omega-3-Fettsäuren: Schmieröl fürs Gehirn
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Omega-3-Fettsäuren: Schmieröl fürs Gehirn
Warum: Omega-3 (DHA/EPA) ist
essenziell für die Reizweiterleitung im Gehirn. Studien
zeigen, dass Kinder mit ADHS oft einen niedrigeren
Omega-3-Spiegel haben.
Wie: Fetter Seefisch,
Walnüsse, Leinöl.
KONKRET
Mindestens einmal pro Woche Lachs oder Makrele. Wenn das Kind
keinen Fisch mag: Hochwertiges Algenöl oder Fischöl (als
Kapsel oder Öl) zuführen.
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Eiweiß zum Frühstück: Dopamin-Booster
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Eiweiß zum Frühstück: Dopamin-Booster
Warum: Eiweiß liefert die
Bausteine für Neurotransmitter wie Dopamin und Noradrenalin,
die für Aufmerksamkeit wichtig sind. Ein süßes Frühstück macht
oft müde oder hibbelig.
Wie: Eier, Quark, Nüsse oder
Käse am Morgen.
KONKRET
Probieren Sie Rührei, Quark mit Nüssen oder ein Vollkornbrot
mit Käse statt Marmeladentoast. Das hält den Fokus länger
hoch.
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Künstliche Zusätze meiden: Farbstoffe
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Künstliche Zusätze meiden: Farbstoffe
Warum: Bestimmte Azofarbstoffe
(oft in bunten Süßigkeiten und Limos) und Konservierungsstoffe
können bei empfindlichen Kindern Hyperaktivität verstärken.
Wie: "Clean Eating" -
unverarbeitete Lebensmittel.
KONKRET
Meiden Sie Lebensmittel, die neonfarben leuchten
(Gummibärchen, bunte Getränke). Kochen Sie frisch, um
Zusatzstoffe auszuschließen.
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Magnesium: Der Entspannungs-Mineralstoff
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Magnesium: Der Entspannungs-Mineralstoff
Warum: Magnesium beruhigt das
Nervensystem und entspannt die Muskeln. Viele ADHS-Kinder
haben einen erhöhten Bedarf oder einen Mangel.
Wie: Vollkorn, Kerne, Bananen,
Kakao.
KONKRET
Geben Sie Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne ins Müsli. Auch
ein Stück dunkle Schokolade oder ein Bad mit Magnesiumsalz
kann abends beim Runterfahren helfen.
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Zink: Für die Reizübertragung
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Zink: Für die Reizübertragung
Warum: Zink ist an der Bildung
von Dopamin beteiligt. Ein Mangel kann zu Unruhe und
Impulsivität beitragen.
Wie: Rindfleisch,
Haferflocken, Nüsse.
KONKRET
Ein Rinderhackfleisch-Gericht oder Haferbrei sind gute
Zinklieferanten. Lassen Sie den Zinkspiegel beim Kinderarzt
checken, bevor Sie Supplemente geben.
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Eisen: Gegen Konzentrationsschwäche
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Eisen: Gegen Konzentrationsschwäche
Warum: Eisenmangel macht müde
und unkonzentriert, was ADHS-Symptome verschlimmern kann. Das
Gehirn braucht Eisen für die Dopamin-Funktion.
Wie: Fleisch, Hirse, rote
Früchte (Vitamin C hilft der Aufnahme).
KONKRET
Kombinieren Sie eisenhaltige Lebensmittel (Hirse, Fleisch)
immer mit Vitamin C (Paprika, Orangensaft), um die Aufnahme zu
verbessern.
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Trinken: Wasser für den Kopf
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Trinken: Wasser für den Kopf
Warum: Dehydrierung führt
sofort zu Konzentrationsverlust. ADHS-Kinder vergessen oft das
Trinken über dem Spielen.
Wie: Wasser immer griffbereit
haben.
KONKRET
Stellen Sie eine Trinkflasche direkt auf den Schreibtisch bei
den Hausaufgaben. Erinnern Sie regelmäßig ans Trinken. Wasser
ist besser als Saft (Zucker!).
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Darmgesundheit: Bauch-Hirn-Achse
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Darmgesundheit: Bauch-Hirn-Achse
Warum: Der Darm kommuniziert
direkt mit dem Gehirn. Eine gesunde Darmflora kann das
Verhalten positiv beeinflussen.
Wie: Probiotische Lebensmittel
(Joghurt, Kefir) und Ballaststoffe.
KONKRET
Integrieren Sie Naturjoghurt in den Speiseplan. Ballaststoffe
aus Gemüse und Vollkorn füttern die guten Bakterien.
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Regelmäßige Mahlzeiten: Gegen "Hangry" sein
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Regelmäßige Mahlzeiten: Gegen "Hangry" sein
Warum: Hunger führt zu Stress
und Aggression ("Hangry"). ADHS-Kinder können ihre Impulse
dann noch schlechter kontrollieren.
Wie: Feste Essenszeiten, alle
3-4 Stunden.
KONKRET
Lassen Sie keine Mahlzeit ausfallen. Packen Sie gesunde
Notfall-Snacks (Nüsse, Apfel) ein, wenn Sie unterwegs sind.
TOP 10 TIPPS LIFESTYLE & ALLTAG
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Bewegung: Energiekanalysieren
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Bewegung: Energiekanalysieren
Warum: Sport erhöht Dopamin
und Serotonin im Gehirn – ähnlich wie Medikamente, aber
natürlich. Es baut Überspannung ab.
Wie: Täglich 60 Min.
moderate bis intensive Bewegung.
KONKRET
Finden Sie eine Sportart, die Spaß macht (Trampolin,
Kampfsport, Schwimmen). Auch der Schulweg zu Fuß hilft.
2
Schlaf: Das Gehirn aufräumen
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Schlaf: Das Gehirn aufräumen
Warum: Müde Kinder sind noch
unkonzentrierter und impulsiver. Schlaf ist essenziell für
die Reizverarbeitung.
Wie: Feste Bettgehzeiten und
Rituale.
KONKRET
Keine Bildschirme 1 Stunde vor dem Schlafengehen. Lesen oder
ein Hörspiel helfen beim Runterkommen.
3
Struktur & Routine: Sicherheit geben
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Struktur & Routine: Sicherheit geben
Warum: Das ADHS-Gehirn liebt
Vorhersehbarkeit. Chaos im Außen verstärkt das Chaos im
Innen.
Wie: Feste Abläufe für
Essen, Hausaufgaben, Schlaf.
KONKRET
Nutzen Sie Wochenpläne oder Bildkarten, um den Tagesablauf
sichtbar zu machen.
4
Bildschirmzeit begrenzen: Reizüberflutung
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Bildschirmzeit begrenzen: Reizüberflutung
Warum: Schnelle Bildwechsel
und ständige Belohnung (Games) überreizen das Gehirn. Danach
fällt "langweilige" Konzentration (Hausaufgaben) noch
schwerer.
Wie: Klare Zeitlimits.
KONKRET
Vereinbaren Sie feste Medienzeiten, idealerweise erst nach
den Pflichten und Bewegung.
5
Natur: Die grüne Pause
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Natur: Die grüne Pause
Warum: Studien zeigen, dass
Zeit im Grünen ADHS-Symptome lindert. Die Natur beruhigt,
ohne zu langweilen.
Wie: Raus in den Wald oder
Park.
KONKRET
Verlegen Sie Aktivitäten nach draußen. Ein Spaziergang im
Wald wirkt besser als Fernsehen zum Runterkommen.
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Achtsamkeit & Atmen: Pause-Taste drücken
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Achtsamkeit & Atmen: Pause-Taste drücken
Warum: Kinder mit ADHS
agieren oft impulsiv. Kurze Achtsamkeitsübungen helfen, den
"Autopiloten" zu unterbrechen.
Wie: Kleine Atemübungen.
KONKRET
Üben Sie die "Bärenatmung": Tief in den Bauch einatmen, kurz
halten, lange ausatmen. Das hilft bei Wut oder
Überforderung.
7
Ordnungshilfen: Das externe Gehirn
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Ordnungshilfen: Das externe Gehirn
Warum: Organisation fällt
schwer. Listen und Pläne entlasten das Arbeitsgedächtnis.
Wie: Checklisten und feste
Plätze.
KONKRET
Machen Sie eine Checkliste für den Morgen (Zähne putzen,
Ranzen packen) und hängen Sie sie an die Tür. Jedes Ding hat
einen festen Platz.
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Positives Feedback: Selbstwert stärken
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Positives Feedback: Selbstwert stärken
Warum: ADHS-Kinder hören oft
viel Kritik ("Sitz still", "Pass auf"). Lob motiviert mehr
als Tadel und erhöht den Dopaminspiegel.
Wie: Das Gute sehen und
benennen.
KONKRET
Loben Sie Anstrengung, nicht nur Ergebnisse: "Toll, wie
konzentriert du an der Aufgabe geblieben bist!"
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Geduld & Akzeptanz: Anders ist okay
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Geduld & Akzeptanz: Anders ist okay
Warum: Druck erzeugt
Gegendruck. Akzeptieren Sie, dass Ihr Kind vielleicht anders
lernt oder mehr Bewegung braucht.
Wie: Stärken fördern.
KONKRET
Konzentrieren Sie sich auf die Talente (Kreativität,
Energie, Begeisterung), nicht nur auf die Defizite.
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Familienzeit: Bindung vor Erziehung
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Familienzeit: Bindung vor Erziehung
Warum: Ein sicheres Zuhause
ist der wichtigste Anker. Stress in der Familie
verschlimmert Symptome.
Wie: Schöne Momente
schaffen.
KONKRET
Verbringen Sie Zeit miteinander, ohne über Schule oder
Probleme zu reden. Einfach nur Spaß haben.
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Zucker als Belohnung: Der Dopamin-Fehler
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Zucker als Belohnung: Der Dopamin-Fehler
Das Problem: Zucker beruhigt
kurzfristig (Dopamin), führt aber zum Absturz und noch mehr
Unruhe. Ein Teufelskreis.
Die Lösung: Nicht mit Süßem
belohnen.
KONKRET
Belohnen Sie mit Zeit, Aktivitäten oder kleinen Dingen,
nicht mit Essen.
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Fertigprodukte: Versteckte Auslöser
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Fertigprodukte: Versteckte Auslöser
Das Problem: Zusatzstoffe,
Konservierungsmittel und Phosphate in Fast Food können
empfindliche Nervensysteme reizen.
Die Lösung: Frisch kochen.
KONKRET
Vermeiden Sie stark verarbeitete Lebensmittel (Tütensuppen,
bunte Snacks).
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Frühstück auslassen: Fehlstart
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Frühstück auslassen: Fehlstart
Das Problem: Ein Gehirn ohne
Energie kann sich nicht fokussieren. Der Vormittag ist
verloren.
Die Lösung: Protein am
Morgen.
KONKRET
Ein Rührei oder ein Quark sind besser als Cornflakes oder
gar nichts.
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Zu viel Medienzeit: Reizüberflutung
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Zu viel Medienzeit: Reizüberflutung
Das Problem: Schnelle
Bildwechsel bei TikTok oder Games überfordern die
Reizverarbeitung. Das Kind wird danach oft aggressiv oder
hyperaktiv.
Die Lösung: Strenge Limits.
KONKRET
Begrenzen Sie die Bildschirmzeit und bieten Sie analoge
Alternativen an.
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Symptome bestrafen: Ungerechtigkeit
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Symptome bestrafen: Ungerechtigkeit
Das Problem: Ein ADHS-Kind
*kann* oft nicht still sitzen, es ist kein böser Wille.
Bestrafung führt zu Frust und geringem Selbstwertgefühl.
Die Lösung: Verstehen statt
strafen.
KONKRET
Geben Sie Möglichkeiten zur Bewegung, statt "Sitz still!" zu
rufen.
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Unverträglichkeiten ignorieren: Der Bauch
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Unverträglichkeiten ignorieren: Der Bauch
Das Problem: Manche Kinder
reagieren auf Gluten, Milch oder Histamin mit Unruhe. Das
wird oft übersehen.
Die Lösung: Beobachten.
KONKRET
Führen Sie ein Ernährungstagebuch. Verschlimmern sich
Symptome nach bestimmten Lebensmitteln?
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Bewegungsmangel: Energie-Stau
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Bewegungsmangel: Energie-Stau
Das Problem: Kinder müssen
sich auspowern. Wer sie nur vor den Fernseher setzt, damit
Ruhe ist, verschlimmert das Problem langfristig.
Die Lösung: Rausgehen.
KONKRET
Tägliche Bewegung ist Pflichtprogramm.
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Inkonsequenz: Verwirrung
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Inkonsequenz: Verwirrung
Das Problem: Heute dies,
morgen das. Unklare Regeln verunsichern das Kind.
Die Lösung: Klare Linie.
KONKRET
Regeln sollten verlässlich sein. Das gibt Sicherheit.
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Vergleiche ziehen: "Guck mal die Lisa..."
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Vergleiche ziehen: "Guck mal die Lisa..."
Das Problem: Vergleiche mit
neurotypischen Kindern verletzen. ADHS-Kinder merken selbst,
dass sie anders sind.
Die Lösung: Individualität.
KONKRET
Sehen Sie Ihr Kind mit seinen Stärken, nicht im Vergleich zu
anderen.
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Zu früh aufgeben: Ernährung wirkt langsam
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Zu früh aufgeben: Ernährung wirkt langsam
Das Problem:
Ernährungsumstellung ist kein Schalter. Es dauert Wochen,
bis sich Effekte zeigen.
Die Lösung: Dranbleiben.
KONKRET
Geben Sie der neuen Ernährung mindestens 4-6 Wochen Zeit.