Dr. Constanze Lohse
über den Weg zum
gesunden Wunschgewicht
Dr. Constanze Lohse ist Allgemeinärztin in Norderstedt bei Hamburg,
spezialisiert auf Prävention, und bekannt als TV-Ärztin und
Buchautorin. Sie erklärt, wie Sie Adipositas nicht durch Verzicht,
sondern durch hormonelle Balance und kluge Ernährung dauerhaft
besiegen.
Adipositas ist keine Willensschwäche, sondern eine hormonelle
Fehlregulation. Wir müssen dem Körper beibringen, wieder auf die
eigenen Satt-Signale zu hören, statt gegen den Hunger zu kämpfen.
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Sättigung priorisieren:
Eiweiß zu jeder Mahlzeit
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Sättigung priorisieren:Eiweiß zu jeder Mahlzeit
Warum: Eiweiß ist der
Nährstoff mit der höchsten Sättigungswirkung. Es senkt das
Hungerhormon Ghrelin und erhöht Peptide, die dem Gehirn "satt"
signalisieren (z.B. GLP-1). Zudem schützt es die Muskeln, die
Ihr "Verbrennungsmotor" sind, vor dem Abbau während einer
Diät.
Wie: Jede Mahlzeit muss 20-30g
Protein enthalten (Fleisch, Fisch, Eier, Quark,
Hülsenfrüchte).
KONKRET
Starten Sie den Tag nicht mit Marmeladentoast, sondern mit
Rührei oder Quark. Wenn Sie Protein zum Frühstück essen, haben
Sie abends nachweislich weniger Heißhunger auf Süßes.
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Volumen essen:
Magenfüllung mit wenig Kalorien
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Volumen essen:Magenfüllung mit wenig Kalorien
Warum: Der Magen hat
Dehnungsrezeptoren. Er meldet erst "satt", wenn ein gewisses
Volumen erreicht ist – unabhängig von den Kalorien. Wer nur
kleine, kalorienreiche Portionen isst (z.B. Fast Food), wird
nicht satt, obwohl er genug Energie aufgenommen hat.
Wie: Füllen Sie den halben
Teller mit Gemüse oder Salat.
KONKRET
Essen Sie vor jeder Mahlzeit einen großen Salat oder eine
Gemüsebrühe. Das füllt den Magen vorab, sodass Sie von der
kalorienreichen Hauptspeise automatisch weniger essen.
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Faser-Power:
Ballaststoffe für den Darm
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Faser-Power:Ballaststoffe für den Darm
Warum: Eine gestörte Darmflora
(Dysbiose) kann dazu führen, dass wir mehr Kalorien aus der
Nahrung aufnehmen als schlanke Menschen ("Futterverwerter").
Ballaststoffe füttern die guten Bakterien, die beim Abnehmen
helfen, und halten den Blutzucker stabil.
Wie: 30g Ballaststoffe täglich
aus Vollkorn, Leinsamen und Gemüse.
KONKRET
Trinken Sie morgens ein Glas Wasser mit einem Teelöffel
Flohsamenschalen (Psyllium). Sie quellen im Magen auf, machen
extrem satt und regulieren die Verdauung. Wichtig: Viel dazu
trinken!
4
Insulin kontrollieren:
Kein Snacking
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Insulin kontrollieren:Kein Snacking
Warum: Jedes Mal, wenn Sie
essen, wird Insulin ausgeschüttet. Insulin ist ein
Speicherhormon – solange es im Blut ist, ist die
Fettverbrennung blockiert. Wer 6x am Tag isst, verbrennt nie
Fett.
Wie: Essen Sie nur 3 (oder 2)
echte Mahlzeiten. Keine Zwischenmahlzeiten.
KONKRET
Halten Sie Essenspausen von mindestens 4-5 Stunden ein. Wenn
Sie zwischendurch Hunger haben, trinken Sie Wasser, Tee oder
schwarzen Kaffee. Der Hunger verschwindet oft nach 10 Minuten
von selbst.
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Langsam kauen:
Dem Gehirn Zeit geben
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Langsam kauen:Dem Gehirn Zeit geben
Warum: Das Sättigungssignal
(Hormon Leptin) braucht ca. 20 Minuten, um vom Magen im Gehirn
anzukommen. Wer sein Essen in 5 Minuten hinunterschlingt, hat
schon viel zu viel Kalorien aufgenommen, bevor er merkt, dass
er satt ist.
Wie: Legen Sie das Besteck
nach jedem Bissen ab.
KONKRET
Kauen Sie jeden Bissen 20-30 Mal, bis er flüssig ist.
Vermeiden Sie Ablenkung (TV, Handy) beim Essen, damit Sie die
Sättigungssignale Ihres Körpers wieder wahrnehmen lernen.
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Flüssige Kalorien:
Der heimliche Dickmacher
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Flüssige Kalorien:Der heimliche Dickmacher
Warum: Getränke passieren den
Magen so schnell, dass sie keine Sättigungssignale auslösen.
Ein Glas Orangensaft hat so viel Zucker wie Cola, macht aber
nicht satt. Diese Kalorien kommen "on top" zu allem, was Sie
essen.
Wie: Trinken Sie nur Wasser,
ungesüßten Tee oder Kaffee.
KONKRET
Ersetzen Sie Softdrinks, Säfte, Smoothies und Latte Macchiato
durch Wasser. Wenn Sie Geschmack brauchen: Geben Sie
Zitronenscheiben, Minze oder Beeren ins Wasser ("Infused
Water").
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Natürliche Fette:
Keine Angst vor Fett
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Natürliche Fette:Keine Angst vor Fett
Warum: Fett ist ein wichtiger
Geschmacksträger und sorgt für langanhaltende Sättigung. Wer
Fett radikal streicht, isst meist mehr Kohlenhydrate
(Zucker/Stärke), was das Insulin treibt. Gute Fette machen
nicht fett, sondern satt.
Wie: Nutzen Sie Olivenöl,
Nüsse, Avocado und fetten Fisch.
KONKRET
Meiden Sie "Light"-Produkte! Sie enthalten oft Zucker oder
Stärke als Ersatz für das fehlende Fett. Essen Sie lieber
normalen Joghurt und Käse, aber in Maßen.
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Der Vorratsschrank:
Barrieren aufbauen
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Der Vorratsschrank:Barrieren aufbauen
Warum: Willenskraft ist eine
endliche Ressource. Wenn Chips und Schokolade griffbereit im
Schrank liegen, werden Sie sie in einem schwachen Moment
essen. Wenn nichts da ist, können Sie nichts essen.
Wie: Gestalten Sie Ihre
Umgebung so, dass gesundes Essen einfach ist.
KONKRET
Verbannen Sie Süßigkeiten aus dem Haus. Stellen Sie
stattdessen eine Schale mit Nüssen oder gewaschenem Obst gut
sichtbar auf den Tisch. Machen Sie die gesunde Wahl zur
bequemsten Wahl.
9
Scharf essen:
Stoffwechsel-Turbo
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Scharf essen:Stoffwechsel-Turbo
Warum: Capsaicin in Chili und
Piperin in Pfeffer erhöhen die Thermogenese (Wärmeproduktion)
des Körpers. Sie verbrauchen mehr Kalorien beim Verdauen und
werden schneller satt.
Wie: Würzen Sie mutig mit
Chili, Ingwer und Pfeffer.
KONKRET
Trinken Sie morgens Ingwerwasser oder geben Sie frische Chilis
an Ihr Essen. Das unterdrückt auch den Appetit auf Süßes nach
der Mahlzeit.
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Bitterstoffe:
Natürliche Appetitbremse
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Bitterstoffe:Natürliche Appetitbremse
Warum: Bitterstoffe
signalisieren dem Körper "Achtung, giftig?". Der Appetit wird
sofort gebremst, besonders der auf Süßes. Zudem regen sie die
Verdauung und Fettverbrennung in der Leber an.
Wie: Chicorée, Radicchio,
Rucola oder Grapefruit essen.
KONKRET
Wenn Sie Heißhunger haben, geben Sie 2-3 Tropfen
Bitter-Elixier (aus der Apotheke) auf die Zunge. Das Verlangen
nach Schokolade verschwindet meist sofort.
TOP 10 TIPPS LIFESTYLE
1
Schlaf ist Schlankmacher:
Hormone regulieren
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Schlaf ist Schlankmacher:Hormone regulieren
Warum: Im Schlaf werden
Sättigungshormone (Leptin) gebildet und Hungerhormone
(Ghrelin) abgebaut. Wer zu wenig schläft, hat am nächsten
Tag physiologisch bedingt mehr Hunger auf Fett und Zucker.
Schlafmangel macht dick.
Wie: 7-8 Stunden Schlaf
priorisieren.
KONKRET
Gehen Sie 30 Minuten früher ins Bett. Ein kühles, dunkles
Zimmer fördert den Tiefschlaf, in dem die Regeneration
stattfindet.
2
Stress-Management:
Cortisol speichert
Bauchfett
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Stress-Management:Cortisol speichert Bauchfett
Warum: Stresshormone
(Cortisol) signalisieren dem Körper "Gefahr" und sorgen
dafür, dass Energie als viszerales Fett (zwischen den
Organen) gespeichert wird. Dieses Fett ist besonders
entzündungsfördernd.
Wie: Tägliche
Entspannungspausen.
KONKRET
Nutzen Sie Atemübungen (4 Sek. ein, 7 halten, 8 aus). Schon
5 Minuten am Tag senken den Cortisolspiegel messbar und
stoppen die Fetteinlagerung.
3
Alltagsbewegung:
NEAT erhöhen
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Alltagsbewegung:NEAT erhöhen
Warum: NEAT (Non-Exercise
Activity Thermogenesis) bezeichnet die Kalorien, die wir
durch Zappeln, Stehen, Putzen verbrennen. Das macht oft mehr
aus als 1 Stunde Sport.
Wie: Vermeiden Sie Sitzen,
wo es geht.
KONKRET
Telefonieren Sie im Stehen. Parken Sie das Auto weiter weg.
Nehmen Sie immer die Treppe. Diese "Mikro-Bewegungen"
summieren sich auf hunderte Kalorien am Tag.
4
Meal Prep:
Entscheidungsmüdigkeit vermeiden
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Meal Prep:Entscheidungsmüdigkeit vermeiden
Warum: Wir treffen täglich
200 Entscheidungen übers Essen. Abends ist die Willenskraft
erschöpft ("Decision Fatigue"), und wir greifen zum Fast
Food. Wer vorkocht, muss nicht entscheiden.
Wie: Kochen Sie am Sonntag
für 3 Tage vor.
KONKRET
Füllen Sie das Essen direkt in Dosen ab. Wenn Sie hungrig
nach Hause kommen und eine gesunde Mahlzeit fertig im
Kühlschrank steht, essen Sie diese auch.
5
Krafttraining:
Der Nachbrenneffekt
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Krafttraining:Der Nachbrenneffekt
Warum: Muskeln verbrauchen
auch in Ruhe Energie (Grundumsatz steigt). Nach dem
Krafttraining verbrennt der Körper noch stundenlang Kalorien
("Nachbrenneffekt"), um das Gewebe zu reparieren.
Wie: 2x pro Woche
Ganzkörpertraining.
KONKRET
Kniebeugen, Liegestütze (an der Wand oder auf Knien) und
Planks reichen völlig aus. Sie brauchen kein Fitnessstudio.
Muskeln sind Ihre Fettverbrennungs-Öfen.
6
Nicht einkaufen:
Hunger ist ein schlechter
Berater
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Nicht einkaufen:Hunger ist ein schlechter Berater
Warum: Wer hungrig einkauft,
kauft physiologisch bedingt kalorienreiche, süße und fettige
Lebensmittel. Das ist ein Überlebensinstinkt.
Wie: Immer satt einkaufen
oder online bestellen.
KONKRET
Essen Sie einen Apfel oder ein Ei vor dem Supermarktbesuch.
Schreiben Sie eine Liste und halten Sie sich strikt daran.
Meiden Sie die Süßwaren-Gänge komplett.
7
Belohnung ändern:
Nicht mit Essen trösten
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Belohnung ändern:Nicht mit Essen trösten
Warum: Wir haben gelernt,
Essen als Trost oder Belohnung zu nutzen ("Emotionales
Essen"). Das führt zu unnötigen Kalorien, ohne dass echter
Hunger besteht.
Wie: Finden Sie
nicht-essbare Belohnungen.
KONKRET
Ersetzen Sie Schokolade durch ein heißes Bad, einen Anruf
bei einer Freundin, einen Spaziergang oder eine Zeitschrift.
Trainieren Sie Ihr Gehirn um.
8
Kleineres Geschirr:
Die optische Täuschung
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Kleineres Geschirr:Die optische Täuschung
Warum: Auf einem riesigen
Teller wirkt eine normale Portion klein, das Gehirn fühlt
sich "betrogen" und will mehr (Delboeuf-Illusion).
Wie: Nutzen Sie
Frühstücksteller für das Mittagessen.
KONKRET
Ein voller kleiner Teller signalisiert dem Gehirn
"Reichhaltigkeit". Sie fühlen sich satter, obwohl Sie 20%
weniger gegessen haben.
9
Dokumentation:
Ehrlichkeit vor sich selbst
9
Dokumentation:Ehrlichkeit vor sich selbst
Warum: Wir unterschätzen
systematisch, wie viel wir essen ("Ich esse doch gar
nichts"). Ein Ernährungstagebuch deckt unbewusste Snacks und
Kalorienfallen gnadenlos auf.
Wie: Führen Sie für 1 Woche
ein Foto-Tagebuch.
KONKRET
Fotografieren Sie ALLES, bevor Sie es essen. Das allein
bremst schon, weil man den Schokoriegel nicht fotografieren
will. Es schafft Bewusstsein.
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Waage verbannen:
Umfang zählt mehr
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Waage verbannen:Umfang zählt mehr
Warum: Tägliches Wiegen
frustriert, da Gewicht durch Wasser und Darminhalt schwankt.
Wer Sport macht, baut Muskeln auf (die schwerer sind als
Fett), wird aber schlanker.
Wie: Nutzen Sie ein Maßband
und eine enge Hose.
KONKRET
Messen Sie einmal pro Woche den Bauchumfang. Wenn die Hose
lockerer sitzt, haben Sie Fett verloren, egal was die Waage
sagt. Das ist der wahre Erfolg.
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Crash-Diäten:
Der Stoffwechsel-Tod
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Crash-Diäten:Der Stoffwechsel-Tod
Das Problem: Wer radikal
Kalorien streicht (unter den Grundumsatz), versetzt den
Körper in den Hungermodus. Er baut Muskeln ab und senkt den
Energieverbrauch. Sobald Sie wieder normal essen, nehmen Sie
rasant zu (Jojo-Effekt).
Die Lösung: Kleines Defizit.
KONKRET
Ein Defizit von 300-500 kcal pro Tag ist ideal. Sie sollten
abnehmen, ohne zu hungern. Langsam ist nachhaltig.
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Light-Produkte:
Zuckerfalle
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Light-Produkte:Zuckerfalle
Das Problem: Wo Fett fehlt,
muss Geschmack her. "Light"-Produkte enthalten oft massig
Zucker oder Stärke. Sie sättigen schlechter, sodass man am
Ende mehr isst.
Die Lösung: Natürliche
Lebensmittel.
KONKRET
Kaufen Sie normalen Quark oder Joghurt und essen Sie davon
etwas weniger. Das befriedigt mehr und hält den
Insulinspiegel stabiler.
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Getränke unterschätzen:
Flüssige Kalorienbombe
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Getränke unterschätzen:Flüssige Kalorienbombe
Das Problem: Ein Latte
Macchiato hat so viele Kalorien wie eine kleine Mahlzeit.
Säfte und Softdrinks sättigen nicht, liefern aber hunderte
Kalorien "nebenbei".
Die Lösung: Wasser und Tee.
KONKRET
Trinken Sie Ihre Kalorien nicht. Kaffee schwarz oder mit
einem Schuss Milch. Wasser statt Saft. Alkohol ist die
Kalorienbombe schlechthin (7 kcal/g).
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Salat mit Dressing-Falle:
Gesund getarnt
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Salat mit Dressing-Falle:Gesund getarnt
Das Problem: Ein gesunder
Salat wird durch Fertigdressing, Croutons, Käse und Bacon
schnell zur Kalorienbombe mit 800 kcal. Man denkt, man isst
leicht, nimmt aber zu.
Die Lösung: Essig und Öl.
KONKRET
Bestellen Sie das Dressing immer separat. Tunken Sie die
Gabel hinein, statt es über den Salat zu kippen. Machen Sie
Ihr Dressing selbst aus Essig, Öl und Senf.
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Zu wenig Schlaf:
Hormonchaos
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Zu wenig Schlaf:Hormonchaos
Das Problem: Wer chronisch
zu wenig schläft, hat erhöhte Cortisolwerte (fördert
Bauchfett) und mehr Ghrelin (Hunger). Abnehmen wird
physiologisch fast unmöglich.
Die Lösung: Schlaf ist
Priorität.
KONKRET
Bevor Sie morgens um 5 aufstehen, um Sport zu machen,
schlafen Sie lieber eine Stunde länger. Schlaf ist für die
Gewichtsabnahme wichtiger als Cardio.
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Wochenende als "Cheat Days":
Bilanz ruiniert
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Wochenende als "Cheat Days":Bilanz ruiniert
Das Problem: Wer sich unter
der Woche kasteit und am Wochenende hemmungslos schwelgt,
macht das Kaloriendefizit der ganzen Woche zunichte.
Die Lösung: 80/20 Regel
jeden Tag.
KONKRET
Gönnen Sie sich jeden Tag eine kleine Freude (ein Stück
Schokolade), damit kein Heißhunger entsteht. Vermeiden Sie
Exzesse am Wochenende.
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Nüsse aus der Tüte:
Kaloriendichte
unterschätzt
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Nüsse aus der Tüte:Kaloriendichte unterschätzt
Das Problem: Nüsse sind sehr
gesund, haben aber extrem viele Kalorien. Wer gedankenlos
eine ganze Tüte (200g) isst, hat über 1000 kcal aufgenommen
– mehr als eine Pizza.
Die Lösung: Portionieren.
KONKRET
Nehmen Sie immer nur eine Handvoll (ca. 30g) aus der Tüte
und legen Sie die Tüte weg. Essen Sie niemals direkt aus der
großen Packung.
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Ablenkung beim Essen:
Sättigung verpasst
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Ablenkung beim Essen:Sättigung verpasst
Das Problem: Wer vor dem
Fernseher oder Handy isst, nimmt nicht wahr, wann er satt
ist. Man isst automatisch mehr und schneller.
Die Lösung: Achtsames Essen.
KONKRET
Essen Sie am Tisch, ohne Bildschirme. Konzentrieren Sie sich
auf Geschmack und Textur. Das Gehirn braucht diesen Fokus,
um "Satt" zu melden.
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Zu wenig Eiweiß:
Heißhunger-Garant
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Zu wenig Eiweiß:Heißhunger-Garant
Das Problem: Ein Frühstück
nur aus Kohlenhydraten (Müsli, Toast) macht schnell wieder
hungrig. Protein hält den Blutzucker stabil und sättigt
lange.
Die Lösung: Protein zu jeder
Mahlzeit.
KONKRET
Achten Sie darauf, dass immer eine Komponente Quark, Ei,
Fleisch, Fisch oder Hülsenfrüchte auf dem Teller ist. Das
ist der Schlüssel gegen Heißhunger.
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Ungeduld:
Gewicht ist keine Gerade
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Ungeduld:Gewicht ist keine Gerade
Das Problem: Das Gewicht
schwankt täglich durch Wasser, Hormone und Salz. Wer nach
einem Tag Stillstand aufgibt, verliert den Kampf im Kopf.
Die Lösung: Langfristiges
Denken.
KONKRET
Wiegen Sie sich nur einmal die Woche oder messen Sie den
Bauchumfang. Vertrauen Sie dem Prozess. Plateaus sind völlig
normal.