Eisenmangel senken

Dr. Constanze Lohse
über die richtige Ernährung
gegen Eisenmangel

Dr. Lohse ist Allgemeinärztin mit Schwerpunkt Prävention. Sie erklärt, warum so viele Menschen trotz gesunder Ernährung unter Eisenmangel leiden und wie man die Aufnahme dieses lebenswichtigen Spurenelements optimiert.
Eisenmangel ist die weltweit häufigste Mangelerscheinung. Diese 20 Regeln helfen Ihnen, Ihre Speicher wieder aufzufüllen – damit Müdigkeit und Blässe keine Chance haben.
1
Der Goldstandard:
Warum rotes Fleisch am besten hilft
Warum: Fleisch enthält sogenanntes "Häm-Eisen". Diese Form kann der menschliche Körper extrem gut aufnehmen (bis zu 20-30%). Pflanzliches Eisen hingegen wird nur zu etwa 5% verwertet. Um Speicher schnell zu füllen, ist rotes Fleisch unschlagbar.
Wie: Essen Sie 1-2 Mal pro Woche qualitativ hochwertiges Rindfleisch, Lamm oder Wild.
KONKRET
Kombinieren Sie das Steak immer mit einem Salat oder Gemüse. Das Fleisch liefert das Eisen, der Salat liefert Vitamin C, um die Aufnahme noch weiter zu boosten.
2
Der Turbo-Booster:
Vitamin C verdoppelt die Aufnahme
Warum: Vitamin C wandelt pflanzliches Eisen (Fe3+) in eine Form um (Fe2+), die der Darm viel besser aufnehmen kann. Studien zeigen, dass Vitamin C die Eisenaufnahme um das 3- bis 4-fache steigern kann. Das ist der wichtigste Hebel für Vegetarier.
Wie: Trinken Sie zum Essen Orangensaft oder essen Sie Paprika, Brokkoli oder Kiwi dazu.
KONKRET
Geben Sie einen Spritzer Zitronensaft über Ihr Schnitzel oder in Ihren Linseneintopf. Das schmeckt frisch und macht aus einer durchschnittlichen Eisenquelle eine sehr gute.
3
Die Pflanzen-Power:
Kürbiskerne und Sesam
Warum: Viele denken bei Eisen nur an Spinat, dabei sind Kerne viel potenter. Kürbiskerne enthalten pro 100g fast doppelt so viel Eisen wie Fleisch. Allerdings ist es "schlechteres" pflanzliches Eisen und muss klug kombiniert werden.
Wie: Integrieren Sie Kerne und Saaten in jede Mahlzeit als Topping.
KONKRET
Rösten Sie Kürbiskerne kurz in der Pfanne an und streuen Sie sie über den Salat oder die Suppe. Tahini (Sesammus) ist ein genialer, eisenreicher Aufstrich oder Dip.
4
Die unterschätzte Quelle:
Leber liefert am meisten
Warum: Leber ist das Speicherorgan des Tieres und daher extrem nährstoffdicht. 100g Schweineleber enthalten bis zu 18mg Eisen – das ist der Tagesbedarf einer Frau! Keine andere natürliche Quelle kommt da ran.
Wie: Wenn Sie den Geschmack mögen: Einmal alle 2 Wochen Leber essen reicht oft schon aus.
KONKRET
Leberwurst ist eine gute Alternative für alle, die keine Innereien braten wollen. Achten Sie auf einen hohen Leberanteil (gute Metzgerqualität) und essen Sie dazu Essiggurken (Vitamin C im Essig).
5
Der Sauerteig-Effekt:
Brot verträglicher machen
Warum: Getreide enthält Phytinsäure. Diese Säure bindet Mineralstoffe wie Eisen im Darm, sodass wir sie ausscheiden, statt aufzunehmen. Die lange Gärung beim echten Sauerteig baut diese Phytinsäure ab und gibt das Eisen frei.
Wie: Kaufen Sie traditionell gebackenes Sauerteigbrot (lange Gehzeit) statt schnellem Hefebrot.
KONKRET
Fragen Sie beim Bäcker gezielt nach Brot mit "langer Teigführung" (mind. 24 Stunden). Das macht das Eisen im Korn für Ihren Körper erst verfügbar.
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Rote Power-Knolle:
Rote Bete fördert die Blutbildung
Warum: Rote Bete enthält nicht nur Eisen, sondern auch viel Folsäure und B-Vitamine, die ebenfalls für die Bildung roter Blutkörperchen nötig sind. Sie ist ein ganzheitlicher "Blut-Booster".
Wie: Trinken Sie Rote-Bete-Saft oder essen Sie sie als Salat.
KONKRET
Carpaccio aus Roter Bete mit Walnüssen und einem Dressing aus Orangensaft ist die perfekte Vorspeise gegen Eisenmangel. Der Saft hilft, die pflanzlichen Wirkstoffe aufzunehmen.
7
Grünes Wundermittel:
Brennnessel und Petersilie
Warum: Kräuter werden oft nur als Deko gesehen, dabei sind sie Nährstoffbomben. Petersilie enthält pro Gramm mehr Eisen als die meisten Gemüse. Brennnessel ist ein altes Hausmittel bei Blutarmut.
Wie: Nutzen Sie Kräuter nicht sparsam, sondern handvollweise.
KONKRET
Machen Sie ein Pesto aus Petersilie statt Basilikum. Trinken Sie Brennnesseltee (lange ziehen lassen!). Streuen Sie frische Kräuter erst ganz zum Schluss über das warme Essen, um das Vitamin C zu schonen.
8
Der grüne Snack:
Pistazien liefern Eisen
Warum: Unter den Nüssen ist die Pistazie der Eisen-König. Sie liefert auf 100g fast so viel Eisen wie 100g Linsen. Zudem enthält sie Kupfer, das der Körper braucht, um Eisen überhaupt verstoffwechseln zu können.
Wie: Eine Handvoll Pistazien als Snack am Nachmittag.
KONKRET
Kaufen Sie Pistazien in der Schale und ungesalzen. Das Schälen verlangsamt das Essen und verhindert, dass Sie zu viel auf einmal snacken. Kombinieren Sie sie mit einer Orange.
9
Frühstück der Champions:
Haferflocken richtig zubereiten
Warum: Hafer ist eine der besten vegetarischen Eisenquellen. Aber auch hier lauert die Phytinsäure, die die Aufnahme hemmt. Durch Einweichen wird diese Säure abgebaut.
Wie: Machen Sie "Overnight Oats" statt Müsli.
KONKRET
Weichen Sie die Flocken am Vorabend in Wasser oder Orangensaft ein (nicht in Milch!). Die Säure und die Einweichzeit machen das Eisen am nächsten Morgen optimal verfügbar.
10
Der Geheimtipp:
Zuckerrübensirup
Warum: Zuckerrübensirup (Melasse) ist ein hochkonzentrierter Pflanzensaft. Er ist zwar süß, aber im Gegensatz zu weißem Zucker voller Mineralstoffe, insbesondere Eisen und Magnesium.
Wie: Nutzen Sie ihn als Brotaufstrich oder zum Süßen von Porridge.
KONKRET
Ein Esslöffel Sirup deckt schon einen Teil des Tagesbedarfs. In Kombination mit Vollkornbrot (Sauerteig) ist das ein überraschend effektives "Eisen-Frühstück".
1
Gusseisen-Pfannen:
Kochen Sie Ihr Eisen selbst
Warum: Wenn Sie saure Lebensmittel (wie Tomatensoße) lange in einer unbeschichteten Gusseisenpfanne kochen, lösen sich winzige Eisenpartikel aus der Pfanne und gehen ins Essen über. Das ist wissenschaftlich belegt und erhöht den Eisengehalt der Mahlzeit messbar.
Wie: Nutzen Sie Großmutters schwere Eisenpfanne für Schmorgerichte.
KONKRET
Je länger die Kochzeit und je saurer das Gericht, desto mehr Eisen löst sich. Eine Bolognese-Soße aus der Eisenpfanne enthält deutlich mehr Eisen als aus dem Edelstahltopf.
2
Kaffee-Timing:
Das "Abstand-Gesetz"
Warum: Kaffee, schwarzer Tee und Grüntee enthalten Tannine (Gerbstoffe). Diese binden Eisen im Magen zu einem unlöslichen Komplex, den der Körper ungenutzt ausscheidet. Wer Kaffee direkt zum Essen trinkt, blockiert die Eisenaufnahme fast komplett.
Wie: Halten Sie strikt Abstand.
KONKRET
Warten Sie mindestens 60 Minuten (besser 2 Stunden) nach einer eisenreichen Mahlzeit, bevor Sie Kaffee oder Tee trinken. Trinken Sie zum Essen lieber Wasser oder Orangensaft.
3
Darmgesundheit:
Wo die Aufnahme passiert
Warum: Eisen wird im oberen Dünndarm aufgenommen. Wenn der Darm entzündet ist (z.B. durch Glutenunverträglichkeit, Reizdarm oder schlechte Ernährung), kann er das Eisen nicht absorbieren, egal wie viel Sie essen.
Wie: Sanieren Sie Ihren Darm.
KONKRET
Essen Sie probiotische Lebensmittel (Joghurt, Sauerkraut). Wenn Sie trotz Eisen-Tabletten keine besseren Werte bekommen, lassen Sie beim Arzt checken, ob eine Aufnahmestörung vorliegt.
4
Frauensache:
Menstruation managen
Warum: Die Hauptursache für Eisenmangel bei Frauen ist der Blutverlust während der Periode. Bei sehr starken Regelblutungen verliert der Körper mehr Eisen, als er über normale Nahrung nachfüllen kann.
Wie: Sprechen Sie mit dem Frauenarzt.
KONKRET
Füllen Sie Ihre Eisenspeicher gezielt *während* der Menstruation auf. Viele Frauen profitieren davon, nur in dieser Woche ein niedrig dosiertes Eisenpräparat ("Kräuterblut") zu nehmen.
5
Sportler-Anämie:
Mehr Bedarf bei Bewegung
Warum: Wer viel Sport treibt, braucht mehr Eisen. Durch das Schwitzen gehen Mineralstoffe verloren, und durch das harte Auftreten beim Joggen können rote Blutkörperchen in den Fußsohlen zerstört werden ("Fußsohlenhämolyse"). Zudem braucht der Muskel mehr Sauerstoff.
Wie: Passen Sie die Zufuhr an Ihr Training an.
KONKRET
Wenn Sie für einen Marathon trainieren oder intensiv Sport machen, sollten Sie Ihre Ferritin-Werte (Eisenspeicher) alle 6 Monate checken lassen. Der Bedarf ist oft doppelt so hoch.
6
Regeneration:
Schlaf füllt Speicher
Warum: Eisenmangel macht müde, aber Schlafmangel verhindert auch die effiziente Blutbildung. Die Produktion neuer Blutzellen findet maßgeblich im Knochenmark statt, während wir ruhen.
Wie: Gönnen Sie sich 7-8 Stunden Schlaf.
KONKRET
Gehen Sie bei akuter "Eisen-Müdigkeit" früher ins Bett. Akzeptieren Sie, dass Ihr Körper gerade weniger leistungsfähig ist und Ruhe braucht, um neue rote Blutkörperchen zu bauen.
7
Stress-Management:
Verdauung braucht Ruhe
Warum: Unter Stress fährt der Körper die Verdauungstätigkeit herunter ("Kampf oder Flucht"). Die Magensäureproduktion sinkt. Magensäure ist aber essenziell, um Eisen aus der Nahrung zu lösen. Stress blockiert also die Eisenaufnahme.
Wie: Essen Sie in Ruhe, nicht "to go".
KONKRET
Atmen Sie vor dem Essen 3 Mal tief durch. Kauen Sie jeden Bissen gründlich. Das signalisiert dem Körper "Sicherheit" und aktiviert die Verdauungssäfte.
8
Der richtige Wert:
Ferritin messen lassen
Warum: Viele Ärzte messen nur das Hämoglobin (Hb-Wert). Der ist aber erst niedrig, wenn die Speicher schon komplett leer sind. Das "Speichereisen" heißt Ferritin. Ist Ferritin niedrig, haben Sie Symptome, auch wenn der Hb-Wert noch okay ist.
Wie: Bestehen Sie auf die Messung von Ferritin.
KONKRET
Ein Ferritin-Wert unter 30 ng/ml gilt oft als "noch im Rahmen", verursacht aber bei vielen Frauen schon massiven Haarausfall und Müdigkeit. Zielen Sie auf einen Wert über 50-70 ng/ml ab.
9
Milchprodukte-Timing:
Calcium blockiert Eisen
Warum: Calcium (in Milch, Käse, Joghurt) nutzt im Darm die gleichen Transporter wie Eisen. Wenn Sie beides gleichzeitig essen, gewinnt oft das Calcium, und das Eisen bleibt auf der Strecke.
Wie: Trennen Sie eisenreiche und calciumreiche Mahlzeiten.
KONKRET
Essen Sie das Fleisch-Gericht nicht mit einer Sahnesoße. Essen Sie die Haferflocken mit Orangensaft oder Hafermilch statt mit Kuhmilch, wenn Sie Ihre Speicher füllen wollen.
10
Symptome ernst nehmen:
Restless Legs & Co.
Warum: Eisenmangel zeigt sich nicht nur durch Müdigkeit. Eingerissene Mundwinkel, brüchige Nägel, Haarausfall oder "unruhige Beine" (Restless Legs) am Abend sind klassische Warnsignale des Körpers.
Wie: Hören Sie auf Ihren Körper.
KONKRET
Wenn Sie ständig Eiswürfel kauen wollen oder Heißhunger auf Ungenießbares (Erde, Kalk) haben (Pica-Syndrom), ist das ein Alarmsignal für extremen Eisenmangel. Gehen Sie sofort zum Arzt.
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Der Kaffee-Fehler:
Direkt nach dem Essen
Das Problem: Der Espresso nach dem Essen ist Tradition, aber für Menschen mit Eisenmangel fatal. Die Gerbstoffe können die Eisenaufnahme um bis zu 60% reduzieren. Sie essen gesundes Eisen, aber es kommt nicht an.
Die Lösung: Die 1-Stunden-Regel.
KONKRET
Warten Sie mindestens eine Stunde nach dem Essen, bevor Sie Kaffee oder schwarzen/grünen Tee trinken.
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Supplemente-Mix:
Magnesium & Eisen gleichzeitig
Das Problem: Viele nehmen morgens alle ihre Nahrungsergänzungsmittel auf einmal. Magnesium, Calcium und Zink konkurrieren jedoch mit Eisen um die Aufnahme. Das teure Eisenpräparat wird wirkungslos.
Die Lösung: Zeitlicher Abstand.
KONKRET
Nehmen Sie Eisen morgens nüchtern (mit O-Saft) und Magnesium abends vor dem Schlafen. Das optimiert beide Wirkungen.
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Ursachen ignorieren:
Das Leck im Tank
Das Problem: Wer nur Eisen nachfüllt, ohne zu wissen, warum es fehlt, löst das Problem nicht. Häufige versteckte Ursachen sind kleine Blutungen im Magen-Darm-Trakt (z.B. durch Schmerzmittel) oder Geschwüre.
Die Lösung: Arztbesuch bei chronischem Mangel.
KONKRET
Wenn Sie trotz Tabletten und guter Ernährung immer wieder in den Mangel rutschen, lassen Sie Magen und Darm spiegeln.
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Falsche Tabletten:
Magenprobleme riskieren
Das Problem: Hochdosierte Eisen-Sulfat-Tabletten verursachen bei vielen Menschen Übelkeit, Magenschmerzen und Verstopfung. Die Folge: Man setzt sie ab und der Mangel bleibt.
Die Lösung: Sanftere Präparate.
KONKRET
Fragen Sie nach Eisen-Bisglycinat (Chelat-Eisen) oder pflanzlichem Eisen aus Curryblatt-Extrakt. Diese sind oft viel besser verträglich.
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Rohes Getreide:
Die Phytat-Falle
Das Problem: Wer "gesund" leben will und viel rohes Getreide (Frischkornbrei) oder unvorbereitete Hülsenfrüchte isst, nimmt oft sehr viel Phytinsäure auf, die die Eisenaufnahme blockiert.
Die Lösung: Einweichen und Keimen.
KONKRET
Weichen Sie Haferflocken, Nüsse und Linsen immer über Nacht ein. Das Wasser am nächsten Tag wegschütten. Das reduziert die Antinährstoffe drastisch.
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Der Popeye-Mythos:
Sich auf Spinat verlassen
Das Problem: Spinat enthält Eisen, aber viel weniger als früher angenommen (Rechenfehler in alten Tabellen). Zudem enthält er Oxalsäure, die die Eisenaufnahme hemmt. Er ist gesund, aber kein Eisen-Wundermittel.
Die Lösung: Vielfalt statt Monokultur.
KONKRET
Setzen Sie nicht allein auf Spinat. Kombinieren Sie ihn mit Fleisch, Linsen oder Kürbiskernen, um wirklich auf Ihren Bedarf zu kommen.
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Zu früh aufhören:
Speicher füllen dauert
Das Problem: Viele nehmen Eisen, bis sie sich besser fühlen (nach 2-3 Wochen) und hören dann auf. Der Hb-Wert im Blut normalisiert sich schnell, aber die Ferritin-Speicher brauchen Monate, um sich zu füllen.
Die Lösung: Geduld haben (3-6 Monate).
KONKRET
Machen Sie eine Kur von mindestens 3 Monaten und lassen Sie dann die Werte erneut checken. Hören Sie erst auf, wenn der Arzt das Okay gibt.
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Vegan ohne Plan:
Eisenbedarf unterschätzt
Das Problem: Wer Fleisch weglässt, muss sich aktiv um Eisen kümmern. Da pflanzliches Eisen schlechter aufgenommen wird, brauchen Vegetarier/Veganer fast die doppelte Menge an Eisen in der Nahrung als Fleischesser.
Die Lösung: Eisen-Optimierung bei jeder Mahlzeit.
KONKRET
Jede vegane Mahlzeit braucht eine Vitamin-C-Quelle (Zitrone, Paprika, Beeren), sonst nehmen Sie fast nichts von dem Eisen auf.
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Magensäureblocker:
Die Eisenbremse PPI
Das Problem: Wer regelmäßig Säureblocker (PPI wie Pantoprazol) gegen Sodbrennen nimmt, hat oft Eisenmangel. Ohne Magensäure kann das Eisen aus der Nahrung nicht herausgelöst werden.
Die Lösung: Rücksprache mit dem Arzt.
KONKRET
Versuchen Sie, Sodbrennen durch Ernährungsumstellung statt durch Tabletten zu lösen. Wenn Tabletten nötig sind, müssen Sie Eisen evtl. als Infusion bekommen.
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Blindes Dosieren:
Zu viel Eisen schadet
Das Problem: Eisen ist ein Oxidans. Zu viel Eisen im Körper (Hämochromatose) schädigt Leber und Herz massiv. Nehmen Sie niemals hochdosierte Eisentabletten "auf Verdacht".
Die Lösung: Erst messen, dann essen.
KONKRET
Ein Blutbild kostet wenig und gibt Sicherheit. Männer und Frauen nach den Wechseljahren sollten besonders vorsichtig mit Supplementen sein, da sie Eisen kaum ausscheiden.