Dr. Constanze Lohse
über die richtige Ernährung
für mehr
Energie
Dr. Lohse ist praktizierende Allgemeinärztin in Norderstedt bei
Hamburg und auf Prävention spezialisiert. Sie ist als TV-Ärztin und
Buchautorin bekannt. Sie erklärt, wie Sie durch die richtige Ernährung
Ihre körpereigenen Kraftwerke aktivieren und Müdigkeit dauerhaft
vertreiben.
Diese 20 Regeln sind Ihr Treibstoff. Sie helfen, den Blutzucker
stabil zu halten, die Zellen mit Sauerstoff zu versorgen und das
gefürchtete Mittagstief zu vermeiden.
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Konstantes Benzin:
Warum Zucker Sie müde macht
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Konstantes Benzin:Warum Zucker Sie müde macht
Warum: Wenn Sie Zucker oder
Weißmehl essen, schießt Ihre Energie für kurze Zeit steil nach
oben. Doch dieser "Zucker-High" ist nur von kurzer Dauer. Der
Körper muss gegensteuern und senkt den Blutzucker tief ab. Die
Folge: Heißhunger, Zittern und bleierne Müdigkeit. Sie
brauchen "langsames" Benzin, das stundenlang vorhält.
Wie: Ersetzen Sie Toast durch
echtes Vollkornbrot, weißen Reis durch Naturreis oder Quinoa
und zuckrige Cornflakes durch Haferflocken.
KONKRET
Starten Sie den Tag mit einem warmen Brei aus Haferflocken,
Nüssen und Beeren. Die komplexen Kohlenhydrate geben Energie
bis zum Mittag, ohne dass Sie um 11 Uhr in ein Loch fallen.
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Energie ist flüssig:
Warum Wasser der Motor ist
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Energie ist flüssig:Warum Wasser der Motor ist
Warum: Schon wenn nur wenig
Wasser im Körper fehlt, werden Sie müde und unkonzentriert.
Das Blut wird dickflüssiger, das Herz muss schwerer pumpen und
fließt langsamer durch die feinen Adern. Das Gehirn und die
Muskeln bekommen weniger Sauerstoff – der Motor stottert.
Wie: Trinken Sie, bevor Sie
Durst haben. Durst ist bereits ein spätes Alarmzeichen für
Energiemangel im Körper.
KONKRET
Stellen Sie sich morgens eine 1,5-Liter-Karaffe Wasser (gerne
mit Zitrone oder Minze) direkt auf den Schreibtisch. Ziel: Bis
zum Feierabend muss sie leer sein.
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Das Sauerstoff-Taxi:
Eisen gegen die
Dauermüdigkeit
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Das Sauerstoff-Taxi:Eisen gegen die Dauermüdigkeit
Warum: Eisen ist wie ein
Magnet im Blut, der den Sauerstoff festhält und transportiert.
Ohne Eisen keine "Luft" in den Zellen. Sie werden schlapp,
blass, kommen schnell aus der Puste und können sich schlecht
konzentrieren. Frauen sind hier besonders oft betroffen.
Wie: Essen Sie regelmäßig
Linsen, Kürbiskerne, Hirse, Spinat oder – wer mag –
qualitatives rotes Fleisch.
KONKRET
Kombinieren Sie Eisen immer mit Vitamin C! Ein Glas
Orangensaft zum Müsli oder frische Paprika zum Fleisch
verdoppelt die Eisenaufnahme. Kaffee und Milch hingegen
bremsen sie – also Abstand halten.
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Nervennahrung pur:
Warum B12 unverzichtbar ist
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Nervennahrung pur:Warum B12 unverzichtbar ist
Warum: Vitamin B12 ist der
Zündschlüssel für die Energiegewinnung in den Zellen. Es ist
wichtig für die Blutbildung und die Funktion der Nerven. Wer
wenig Fleisch isst und B12 nicht ergänzt, fühlt sich oft
chronisch erschöpft und antriebslos.
Wie: B12 steckt in relevanten
Mengen fast nur in tierischen Produkten (Fleisch, Fisch, Eier,
Milch). Vegetarier und Veganer müssen es zwingend ergänzen.
KONKRET
Lassen Sie Ihren Spiegel beim Arzt checken. Nehmen Sie bei
Bedarf täglich ein B12-Präparat (Tropfen oder
Lutschtabletten). Eine Überdosierung ist kaum möglich, ein
Mangel aber fatal.
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Futter für Kraftwerke:
Coenzym Q10 aktivieren
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Futter für Kraftwerke:Coenzym Q10 aktivieren
Warum: In jeder Zelle sitzen
winzige Kraftwerke (Mitochondrien), die Energie produzieren.
Damit die laufen, brauchen sie spezielle Nährstoffe. Einer der
wichtigsten ist das Coenzym Q10, das wie ein Zündfunke wirkt.
Wie: Der Körper stellt es
selbst her, braucht dafür aber Baustoffe. Nüsse, Sesamsamen,
Spinat, Brokkoli und Hülsenfrüchte liefern diese Vorstufen.
KONKRET
Ein Spinatsalat mit geröstetem Sesam und Walnüssen ist der
perfekte "Kraftwerks-Booster" für die Mittagspause. Wer
Cholesterinsenker (Statine) nimmt, hat oft zu wenig Q10.
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Der Funke im System:
Magnesium für Energie
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Der Funke im System:Magnesium für Energie
Warum: Magnesium ist bekannt
für Entspannung, aber es ist auch entscheidend für Power. Ohne
Magnesium kann der Körper die Energie aus der Nahrung nicht in
nutzbare Zellenergie umwandeln. Das Energiemolekül muss immer
an Magnesium gebunden sein, um zu funktionieren.
Wie: Essen Sie viel grünes
Gemüse, Sonnenblumenkerne, Bananen oder dunkle Schokolade.
KONKRET
Ein Stück dunkle Schokolade (mindestens 70% Kakao) zum
Espresso am Nachmittag ist ein cleverer Snack. Sie liefert
Magnesium und macht wach, ohne die Nervosität von reinem
Zucker.
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Start ohne Absturz:
Warum Eiweiß morgens wach
hält
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Start ohne Absturz:Warum Eiweiß morgens wach hält
Warum: Ein reines
Kohlenhydrat-Frühstück (Marmeladentoast, Croissant) lässt den
Blutzucker schnell ansteigen und dann abstürzen. Das Ergebnis
ist das berühmte "11-Uhr-Loch". Eiweiß hält den Zuckerspiegel
stabil und liefert Bausteine für Wachmacher-Hormone.
Wie: Integrieren Sie Proteine
in Ihr Frühstück: Rührei, Quark, Hüttenkäse, Nüsse oder
Hummus.
KONKRET
Tauschen Sie das Marmeladenbrot gegen ein Vollkornbrot mit
Hüttenkäse oder Avocado und Ei. Sie werden merken, dass Sie
bis zum Mittag viel konzentrierter und satter sind.
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Regelmäßig nachladen:
Die 4-Stunden-Regel
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Regelmäßig nachladen:Die 4-Stunden-Regel
Warum: Zu lange Pausen
zwischen den Mahlzeiten führen zu Unterzuckerung. Der Körper
muss Stresshormone ausschütten, um Reserven freizusetzen. Man
wird zittrig, gereizt und müde ("Hangry" = hungry + angry).
Wie: Lassen Sie tagsüber nicht
mehr als 4 bis 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten vergehen, um
den Energiepegel konstant zu halten.
KONKRET
Haben Sie immer eine Notfall-Ration ungesalzene Nüsse
(Mandeln, Walnüsse) in der Tasche oder Schreibtischschublade.
5-6 Mandeln reichen schon, um das Gehirn wieder ans Laufen zu
bringen.
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Rostschutz essen:
Beeren gegen Zell-Erschöpfung
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Rostschutz essen:Beeren gegen Zell-Erschöpfung
Warum: Stress, schlechte Luft
und Umweltgifte lassen uns innerlich "rosten". Das raubt
Energie und schädigt die Zellen. Dunkle Beeren sind der beste
natürliche Rostschutz der Natur.
Wie: Heidelbeeren, Brombeeren,
Aronia oder Johannisbeeren. Je dunkler die Farbe, desto besser
der Schutz.
KONKRET
Tiefkühl-Beeren sind genauso gut wie frische und das ganze
Jahr über verfügbar. Geben Sie morgens eine Handvoll in den
Joghurt oder Smoothie.
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Öl für das Gehirn:
Omega-3 gegen Nebel im Kopf
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Öl für das Gehirn:Omega-3 gegen Nebel im Kopf
Warum: Wenn man sich schlecht
konzentrieren kann ("Brain Fog"), fehlt oft gesundes Fett im
Gehirn, um Signale schnell zu übertragen. Omega-3-Fettsäuren
machen die Zellwände geschmeidig.
Wie: Ein Löffel Algenöl oder
Leinöl am Tag wirkt Wunder. Walnüsse sind der ideale Snack
fürs Büro.
KONKRET
Achtung: Leinöl darf niemals erhitzt werden! Geben Sie es
immer erst auf dem Teller über die warmen Kartoffeln oder
rühren Sie es in den kalten Quark. Lagern Sie es im
Kühlschrank.
TOP 10 TIPPS LIFESTYLE
1
Licht tanken:
Die innere Batterie aufladen
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Licht tanken:Die innere Batterie aufladen
Warum: Wer im Dunkeln sitzt,
wird müde (das Schlafhormon Melatonin wird gebildet). Helles
Licht (Tageslicht) ist das stärkste Signal für den Körper:
"Wach werden!" Es kurbelt die Produktion von Hormonen an,
die uns wach und glücklich machen.
Wie: Gehen Sie morgens
direkt nach dem Aufstehen ans Fenster oder auf den Balkon.
KONKRET
10 Minuten Tageslicht am offenen Fenster wirken stärker als
2 Stunden Kunstlicht im Büro. Selbst an einem bewölkten Tag
ist das Licht draußen viel stärker als drinnen.
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Durchblutung starten:
Bewegung statt Kaffee
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Durchblutung starten:Bewegung statt Kaffee
Warum: Wer rastet, der
rostet. Wenn wir lange sitzen, fährt der Stoffwechsel
runter, das Blut versackt in den Beinen und das Gehirn
bekommt weniger Sauerstoff. Das führt zu bleierner
Müdigkeit.
Wie: Stehen Sie jede Stunde
einmal auf. Das bringt den Kreislauf sofort wieder in
Schwung.
KONKRET
Machen Sie 10 Kniebeugen neben dem Schreibtisch oder laufen
Sie beim Telefonieren herum. Das pumpt Blut aus den
Wadenmuskeln zurück zum Herzen und macht wacher als ein
Espresso.
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Der Kälte-Schock:
Sofort wach durch Wasser
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Der Kälte-Schock:Sofort wach durch Wasser
Warum: Kälte ist ein Weckruf
für die Nerven. Sie sorgt für eine starke
Adrenalinausschüttung, verengt kurz die Gefäße und öffnet
sie dann weit – das belebt ungemein und trainiert die
Gefäße.
Wie: Beenden Sie Ihre Dusche
morgens mit 30 Sekunden kaltem Wasser.
KONKRET
Für den Frischekick im Büro: Lassen Sie kaltes Wasser über
die Innenseite Ihrer Handgelenke laufen oder waschen Sie das
Gesicht eiskalt ab. Das kühlt das Blut und macht sofort
klarer im Kopf.
4
Der Turbo-Schlaf:
Richtig nappen ohne Kater
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Der Turbo-Schlaf:Richtig nappen ohne Kater
Warum: Ein kurzes Schläfchen
("Power Nap") kann die Leistungsfähigkeit für den Rest des
Tages wiederherstellen. Es baut Müdigkeitsstoffe im Gehirn
ab.
Wie: Maximal 10-20 Minuten!
Stellen Sie einen Wecker. Wenn Sie länger schlafen, fallen
Sie in den Tiefschlaf und wachen gerädert auf.
KONKRET
Der "Coffee Nap": Trinken Sie VOR dem Nap einen Espresso.
Das Koffein braucht ca. 20 Minuten, um zu wirken – genau
dann, wenn Sie wieder aufwachen wollen.
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Sauerstoff-Dusche:
Tiefe Atmung für das Gehirn
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Sauerstoff-Dusche:Tiefe Atmung für das Gehirn
Warum: Flache Atmung
bedeutet Stress und zu wenig Sauerstoff im Blut. Tiefe
Bauchatmung erhöht den Sauerstoffgehalt sofort und versorgt
die Zell-Kraftwerke mit Brennstoff.
Wie: Nutzen Sie die
"Box-Breathing" Technik für Fokus und Energie.
KONKRET
Atmen Sie 4 Sekunden tief in den Bauch ein, halten Sie 4
Sekunden die Luft an, atmen Sie 4 Sekunden aus, halten Sie 4
Sekunden leer. Wiederholen Sie das 5-mal.
6
Haltung bewahren:
Aufrecht sitzen für mehr
Energie
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Haltung bewahren:Aufrecht sitzen für mehr Energie
Warum: Wer zusammengesackt
sitzt, drückt seine Lunge und Organe zusammen. Man bekommt
schlechter Luft und fühlt sich schlapp. Eine aufrechte
Haltung beeinflusst sogar den Hormonspiegel positiv.
Wie: Brust raus, Schultern
zurück. Stellen Sie sich vor, ein Faden zieht Sie am Kopf
nach oben.
KONKRET
Stellen Sie den Monitor so hoch ein, dass Sie geradeaus
schauen, nicht nach unten. Das zwingt Sie automatisch in
eine aufrechtere Haltung und entlastet den Nacken.
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Sauerstoff im Raum:
Warum Lüften wach macht
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Sauerstoff im Raum:Warum Lüften wach macht
Warum: In geschlossenen
Räumen steigt der CO2-Gehalt schnell an. Wenn zu viel CO2 in
der Luft ist, werden wir schläfrig und bekommen
Kopfschmerzen. Das berühmte "Nachmittagstief" liegt oft nur
an schlechter Luft.
Wie: Sorgen Sie regelmäßig
für frischen Sauerstoff.
KONKRET
Stoßlüften! Öffnen Sie alle 2 Stunden für 5 Minuten das
Fenster ganz weit (Durchzug). Ein gekipptes Fenster bringt
kaum Luftaustausch, kühlt aber die Wände aus.
8
Rhythmus für den Kopf:
Musik als Antrieb
nutzen
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Rhythmus für den Kopf:Musik als Antrieb nutzen
Warum: Musik beeinflusst
unsere Gefühle direkt. Ein schneller Takt kann die Stimmung
heben und Energie freisetzen.
Wie: Nutzen Sie Musik
gezielt als Werkzeug gegen das Nachmittagstief.
KONKRET
Erstellen Sie sich eine "Power-Playlist" mit 3 Ihrer
absoluten Lieblings-Gute-Laune-Songs. Wenn die Energie
sinkt: Kopfhörer auf und laut hören! Mitsingen ist erlaubt
und hilft zusätzlich.
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Gehirn-Pause:
Reizüberflutung stoppen
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Gehirn-Pause:Reizüberflutung stoppen
Warum: Ständige Reize durch
Social Media, Nachrichten und Multitasking erschöpfen das
Gehirn. Es verbraucht Energie allein für das Filtern dieser
Informationen.
Wie: Gönnen Sie sich Pausen
ohne Bildschirm. Echte Stille.
KONKRET
Schauen Sie 2 Minuten lang einfach nur aus dem Fenster ins
Grüne oder schließen Sie die Augen. Das gibt dem Gehirn die
Chance, sich zu sortieren und Energie zu sparen.
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Energie durch Austausch:
Soziale Kontakte
nutzen
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Energie durch Austausch:Soziale Kontakte nutzen
Warum: Einsamkeit und
Isolation machen träge und traurig. Ein echtes Gespräch gibt
neue Energie und weckt die Lebensgeister.
Wie: Interagieren Sie mit
echten Menschen, nicht nur mit Bildschirmen.
KONKRET
Gehen Sie zum Kollegen ins Nachbarbüro statt eine E-Mail zu
schreiben. Oder rufen Sie in der Mittagspause kurz einen
Freund an. Lachen setzt sofort Glückshormone frei.
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Die Zucker-Falle:
Warum Süßes erst kickt, dann
lähmt
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Die Zucker-Falle:Warum Süßes erst kickt, dann lähmt
Das Problem: Ein
Schokoriegel oder Energydrink gibt kurz Power, aber nach 30
Minuten stürzt man in ein noch tieferes Loch. Der Körper
senkt den Blutzucker massiv ab, um den Zucker zu
verarbeiten.
Die Lösung: Finger weg von
purem Zucker als Snack.
KONKRET
Essen Sie lieber Nüsse oder einen Apfel. Die Ballaststoffe
sorgen für eine langsame und stetige Energieabgabe ohne den
Crash danach.
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Kaffee-Missbrauch:
Wenn Koffein das Gegenteil
bewirkt
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Kaffee-Missbrauch:Wenn Koffein das Gegenteil bewirkt
Das Problem: Kaffee leiht
uns Energie nur, er schenkt sie uns nicht. Wenn die Wirkung
nachlässt, kommt der Absturz. Zu viel Kaffee stresst den
Körper und man gewöhnt sich daran.
Die Lösung: Maximal 2-3
Tassen am Tag.
KONKRET
Trinken Sie zu jedem Kaffee ein großes Glas Wasser. Das
gleicht den Flüssigkeitshaushalt aus und verhindert
Kopfschmerzen.
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Leerer Tank am Morgen:
Frühstück auslassen
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Leerer Tank am Morgen:Frühstück auslassen
Das Problem: Manche Menschen
brauchen morgens Energie. Ohne Frühstück läuft der Motor nur
auf Reserve. Der Körper muss Stresshormone ausschütten, um
Energie zu mobilisieren – das kostet Kraft.
Die Lösung: Wenn Sie morgens
schlapp sind, essen Sie etwas.
KONKRET
Es muss kein riesiges Mahl sein. Eine Banane oder ein paar
Nüsse reichen, um dem Gehirn zu signalisieren: "Es ist
Nahrung da, du kannst Leistung bringen."
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Zu wenig Treibstoff:
Wenn Kohlenhydrate fehlen
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Zu wenig Treibstoff:Wenn Kohlenhydrate fehlen
Das Problem: "Low Carb"
(wenig Kohlenhydrate) ist Trend, aber das Gehirn braucht
Zucker (Glukose) zum Arbeiten. Fehlt er, werden wir langsam
im Kopf und reizbar.
Die Lösung: Haben Sie keine
Angst vor komplexen Kohlenhydraten.
KONKRET
Kartoffeln, Haferflocken oder Hülsenfrüchte sind "gute"
Kohlenhydrate. Sie liefern Energie, ohne den Blutzucker
Achterbahn fahren zu lassen.
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Eisen-Räuber Kaffee:
Falsches Timing beim
Trinken
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Eisen-Räuber Kaffee:Falsches Timing beim Trinken
Das Problem: Wer Kaffee
direkt zum Müsli trinkt, verhindert, dass der Körper das
Eisen aus den Haferflocken aufnimmt. Eisenmangel macht
extrem müde.
Die Lösung: Trennen Sie
Kaffee und Essen.
KONKRET
Warten Sie idealerweise 30-60 Minuten nach dem Essen, bevor
Sie Ihren Kaffee trinken. Oder trinken Sie ihn vor dem
Essen.
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Falscher Durst:
Müdigkeit durch Wassermangel
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Falscher Durst:Müdigkeit durch Wassermangel
Das Problem: Oft verwechseln
wir Durst mit Müdigkeit. Wir fühlen uns schlapp und essen
etwas Süßes, dabei bräuchten wir nur ein Glas Wasser.
Die Lösung: Testen Sie erst
Wasser, bevor Sie snacken.
KONKRET
Wenn Sie gähnen oder sich unkonzentriert fühlen: Trinken Sie
zuerst ein großes Glas Wasser (0,3l) auf Ex und warten Sie
10 Minuten.
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Entzündungs-Fette:
Wie billiges Öl bremst
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Entzündungs-Fette:Wie billiges Öl bremst
Das Problem: Billige
Pflanzenöle (Sonnenblume, Distel) in Fertigprodukten fördern
"stille Entzündungen" im Körper. Das Immunsystem kämpft
ständig dagegen an – das kostet Kraft und Energie.
Die Lösung: Nutzen Sie
Olivenöl oder Rapsöl.
KONKRET
Verbannen Sie Sonnenblumenöl aus Ihrer Küche. Nutzen Sie zum
Braten Rapsöl und für kalte Speisen hochwertiges Olivenöl.
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Die Schlaf-Bremse:
Zu schweres Abendessen
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Die Schlaf-Bremse:Zu schweres Abendessen
Das Problem: Wer abends
schwer isst, schläft schlecht. Die Verdauung verhindert den
erholsamen Tiefschlaf. Und wer schlecht schläft, hat am
nächsten Tag keine Energie.
Die Lösung: Essen Sie abends
leicht.
KONKRET
Ihre Energie für morgen beginnt heute Abend. Meiden Sie
Rohkost und Fettiges nach 18 Uhr. Gedünstetes Gemüse ist
ideal.
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Lichtmangel im Winter:
Vitamin D vergessen
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Lichtmangel im Winter:Vitamin D vergessen
Das Problem: Im Winter haben
fast alle Menschen Vitamin-D-Mangel. Das macht müde,
antriebslos und anfällig für Infekte. Vitamin D steuert
viele Prozesse im Körper.
Die Lösung: Nehmen Sie
Vitamin D.
KONKRET
Nehmen Sie Vitamin D im Winter immer zu einer Mahlzeit ein,
die etwas Fett enthält (z.B. Mittagessen), da es fettlöslich
ist und sonst nicht aufgenommen wird.
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Unerkannte Bremse:
Schilddrüse ignorieren
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Unerkannte Bremse:Schilddrüse ignorieren
Das Problem: Wer ständig
müde ist, friert und zunimmt, hat vielleicht zu wenig Jod
oder Selen. Die Schilddrüse läuft auf Sparflamme und bremst
den Stoffwechsel.
Die Lösung: Lassen Sie Ihre
Werte checken.
KONKRET
Essen Sie täglich 1-2 Paranüsse. Sie sind die reichste
natürliche Selenquelle und unterstützen die Schilddrüse
optimal bei der Arbeit.