Dr. Constanze Lohse
über gesundes Essen
zum kleinen Preis
Dr. Lohse ist Allgemeinärztin mit Schwerpunkt Prävention. Sie erklärt,
warum die gesündesten Lebensmittel oft die günstigsten sind und wie
Sie Ihren Körper optimal versorgen, ohne viel Geld auszugeben.
Gesunde Ernährung ist kein Luxus. Die wahren Superfoods wachsen auf
dem Acker nebenan, nicht im Regenwald. Es kommt darauf an, clever zu
wählen, nicht teuer zu kaufen.
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Die Wunder-Knolle:
Kartoffeln statt Pasta
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Die Wunder-Knolle:Kartoffeln statt Pasta
Warum: Kartoffeln haben den
höchsten Sättigungsindex aller Lebensmittel. Für den gleichen
Preis machen sie dreimal so satt wie Nudeln oder Weißbrot. Sie
liefern hochwertiges Eiweiß, Vitamin C und viel Kalium für das
Herz.
Wie: Kaufen Sie Kartoffeln im
2,5kg oder 5kg Sack (viel günstiger als lose).
KONKRET
Essen Sie Kartoffeln mit Schale (Pellkartoffeln), da die
Vitamine direkt unter der Haut sitzen. In Kombination mit
Quark oder Ei wird die biologische Wertigkeit des Proteins
extrem hoch (besser als Steak!).
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Der Hafer-Trick:
Superfood für Cent-Beträge
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Der Hafer-Trick:Superfood für Cent-Beträge
Warum: Haferflocken sind eines
der gesündesten Lebensmittel der Welt. Sie enthalten
Beta-Glucan, das Cholesterin senkt und den Blutzucker
stabilisiert. 500g kosten oft weniger als 80 Cent. Kein
exotisches Chia-Samen-Müsli kann da mithalten.
Wie: Machen Sie Porridge
(Haferbrei) oder Overnight Oats.
KONKRET
Vergessen Sie teure Cornflakes oder zuckrige Müslimischungen
(die oft 5-10€ pro kg kosten). Kaufen Sie "zarte Haferflocken"
und mischen Sie selbst mit einem Apfel und Zimt.
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Protein der Armen:
Hülsenfrüchte sind Gold
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Protein der Armen:Hülsenfrüchte sind Gold
Warum: Linsen, Bohnen und
Kichererbsen sind die günstigste Proteinquelle der Welt. Sie
kosten einen Bruchteil von Fleisch, enthalten keine
gesättigten Fette, dafür aber massig Ballaststoffe für den
Darm.
Wie: Kaufen Sie getrocknete
Linsen (günstiger als Dosen). Rote Linsen müssen nicht einmal
eingeweicht werden und sind in 15 Minuten fertig.
KONKRET
Ersetzen Sie Hackfleisch zur Hälfte oder ganz durch Linsen in
Ihrer Bolognese. Das senkt den Preis pro Portion um 50% und
erhöht den Gesundheitswert drastisch.
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Tiefkühl ist frischer:
Vitamine zum halben Preis
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Tiefkühl ist frischer:Vitamine zum halben Preis
Warum: "Frischer" Spinat im
Supermarkt liegt oft tagelang im Transport und Licht, wobei er
bis zu 50% seiner Vitamine verliert. Tiefkühlgemüse wird
direkt nach der Ernte schockgefrostet. Es enthält mehr
Nährstoffe und ist oft 30-50% billiger.
Wie: Kaufen Sie
"Natur"-TK-Gemüse (z.B. Erbsen, Spinat, Brokkoli), keine
fertigen Rahm-Mischungen (versteckte Fette/Zusatzstoffe).
KONKRET
Ein Beutel TK-Erbsen sollte immer im Eisfach liegen. Eine
Handvoll in die Suppe oder Pasta geworfen wertet jedes Essen
sofort auf, ohne dass Sie etwas schnippeln müssen.
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Saisonal essen:
Der Kalender spart Geld
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Saisonal essen:Der Kalender spart Geld
Warum: Erdbeeren im Winter
müssen eingeflogen werden und sind teuer und geschmacklos.
Kohl, Rüben und Karotten sind im Winter billig, weil sie hier
wachsen. Saisonware ist immer am günstigsten, weil das Angebot
hoch ist.
Wie: Orientieren Sie sich am
Saisonkalender. Im Winter: Kohl, Wurzelgemüse. Im Sommer:
Zucchini, Tomaten, Beeren.
KONKRET
Weißkohl ist der Preis-Leistungs-Sieger. Ein Kopf kostet
wenig, hält sich ewig und liefert Vitamin C und
Krebs-Schutzstoffe (Sulforaphan) für eine ganze Woche.
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Leitungswasser:
Der beste Drink ist gratis
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Leitungswasser:Der beste Drink ist gratis
Warum: Wer Markenwasser kauft,
zahlt für Plastik, Marketing und Transport. Leitungswasser ist
in Deutschland eines der am besten kontrollierten Lebensmittel
und kostet fast nichts (ca. 0,2 Cent pro Liter).
Wie: Trinken Sie aus der
Leitung. Investieren Sie einmalig in eine gute Flasche für
unterwegs.
KONKRET
Wenn Ihnen der Geschmack zu langweilig ist: Geben Sie eine
Scheibe Zitrone, Gurke oder ein Blatt Minze (vom Balkon)
hinein. Das spart hunderte Euro im Jahr gegenüber Softdrinks
oder Saft.
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Eier statt Fleisch:
Hochwertig und billig
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Eier statt Fleisch:Hochwertig und billig
Warum: Eier haben die höchste
"biologische Wertigkeit" aller natürlichen Lebensmittel (der
Körper kann das Protein zu 100% nutzen). Sie sind deutlich
günstiger als Fleisch und enthalten wichtige Fette und
Vitamine.
Wie: Planen Sie 2-3 Mal pro
Woche Eier als Hauptgericht ein (Omelett, Rührei mit
Kartoffeln, Senfeier).
KONKRET
Kaufen Sie Eier nicht im 6er, sondern im 10er Pack (Grundpreis
ist oft niedriger). Eier halten sich im Kühlschrank oft
wochenlang über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus.
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Magerquark:
Die günstige Proteinbombe
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Magerquark:Die günstige Proteinbombe
Warum: Magerquark liefert für
extrem wenig Geld riesige Mengen Protein (ca. 60g pro 500g
Becher) und Calcium. Er sättigt langanhaltend. Teure "High
Protein"-Puddings sind oft nur Marketing und kosten das
Dreifache.
Wie: Kaufen Sie die
Eigenmarke, nicht den Markenquark (Inhalt ist identisch).
KONKRET
Rühren Sie den Quark mit einem Schuss Mineralwasser cremig.
Würzen Sie ihn herzhaft (Kräuter, Salz -> Dip zu Kartoffeln)
oder süß (Zimt, Banane -> Dessert).
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Fischkonserven:
Omega-3 für den Vorrat
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Fischkonserven:Omega-3 für den Vorrat
Warum: Frischer Fisch ist
teuer. Dosenfisch (Hering, Makrele, Sardinen) ist wild
gefangen, reich an gesunden Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D
und kostet einen Bruchteil.
Wie: Achten Sie auf "im
eigenen Saft" oder "in Rapsöl". Meiden Sie zuckrige
Tomatensoßen.
KONKRET
Ein Brot mit einer Dose Makrele deckt den Omega-3-Bedarf für
mehrere Tage. Es ist eines der gesündesten und günstigsten
Abendessen überhaupt.
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Selber machen:
Convenience kostet extra
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Selber machen:Convenience kostet extra
Warum: Sobald jemand anders
Ihr Essen schneidet, wäscht oder mischt, zahlen Sie dafür.
Vorgewaschener Salat, Obstbecher oder Fertigsoßen sind bis zu
500% teurer als die Rohware.
Wie: Kaufen Sie
Grundnahrungsmittel und investieren Sie 5 Minuten Arbeit.
KONKRET
Kaufen Sie keine "Mini-Möhren" (oft nur zurechtgeschnittene
große Möhren), sondern normale Karotten und schneiden Sie sie
selbst. Reiben Sie Käse selbst, statt geriebenen zu kaufen
(der oft Trennmittel enthält).
TOP 10 TIPPS LIFESTYLE
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Bück dich hoch:
Die teuren Marken stehen oben
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Bück dich hoch:Die teuren Marken stehen oben
Warum: Supermärkte
platzieren teure Markenprodukte auf Augenhöhe ("Sichtwahl").
Die günstigen Eigenmarken ("Ja!", "Gut & Günstig") stehen
ganz unten im Regal ("Bückzone"). Die Qualität ist oft
identisch.
Wie: Schauen Sie konsequent
nach unten.
KONKRET
Vergleichen Sie immer den Grundpreis (Preis pro 100g oder
1kg), der klein am Preisschild steht. Das entlarvt
Mogelpackungen sofort.
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Nicht hungrig einkaufen:
Die Ghrelin-Falle
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Nicht hungrig einkaufen:Die Ghrelin-Falle
Warum: Wenn Sie hungrig
sind, steuert das Hormon Ghrelin Ihr Gehirn. Sie kaufen
impulsiv mehr Kalorien (Fett/Zucker) und teure Snacks, die
Sie eigentlich nicht wollten.
Wie: Essen Sie einen Apfel,
bevor Sie den Laden betreten.
KONKRET
Schreiben Sie einen Einkaufszettel und halten Sie sich
strikt daran. Das ist der effektivste Schutz gegen
Spontankäufe.
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Meal Prep:
Vorkochen spart Geld
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Meal Prep:Vorkochen spart Geld
Warum: Wer mittags Hunger
hat und nichts dabei hat, geht zum Bäcker oder Imbiss. Das
kostet täglich 5-10 Euro und ist meist ungesund.
Selbstgekochtes kostet oft unter 2 Euro.
Wie: Kochen Sie abends
einfach die doppelte Portion.
KONKRET
Füllen Sie den Rest direkt nach dem Kochen in eine Dose für
den nächsten Tag ab. So kommen Sie gar nicht in Versuchung,
abends alles aufzuessen.
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MHD ist kein Wegwerfdatum:
Vertrauen Sie Ihren
Sinnen
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MHD ist kein Wegwerfdatum:Vertrauen Sie Ihren Sinnen
Warum: Wir werfen Unmengen
Lebensmittel weg, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)
abgelaufen ist. Das Datum garantiert nur Eigenschaften wie
Farbe und Konsistenz, nicht die Sicherheit.
Wie: Schauen, riechen,
schmecken.
KONKRET
Joghurt ist oft noch Wochen nach dem Datum gut (solange kein
Schimmel drauf ist). Nudeln, Reis und Konserven halten fast
ewig. Werfen Sie Geld nicht in den Müll.
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Großpackungen:
Der Mengenrabatt
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Großpackungen:Der Mengenrabatt
Warum: Kleine Packungen
haben verhältnismäßig viel Verpackung und Handling-Kosten.
Bei Reis, Nudeln oder Haferflocken sparen Sie mit der 1kg-
oder 5kg-Packung deutlich.
Wie: Kaufen Sie haltbare
Dinge auf Vorrat im Angebot.
KONKRET
Lagern Sie Großpackungen trocken und dunkel (in Gläser
umfüllen gegen Motten). Teilen Sie sich ggf. einen großen
Sack Kartoffeln oder Zwiebeln mit Nachbarn oder Freunden.
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Markt kurz vor Schluss:
Die Schnäppchen-Jagd
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Markt kurz vor Schluss:Die Schnäppchen-Jagd
Warum: Händler auf dem
Wochenmarkt wollen ihre Ware nicht wieder mit nach Hause
nehmen. Kurz vor Marktschluss werden Obst und Gemüse oft
drastisch reduziert.
Wie: Gehen Sie samstags in
der letzten halben Stunde hin.
KONKRET
Fragen Sie auch nach "Suppengemüse" oder Ware mit
Schönheitsfehlern. Eine krumme Gurke schmeckt genauso gut
wie eine gerade, kostet aber oft nur die Hälfte.
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Kräuter selbst ziehen:
Fensterbank-Garten
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Kräuter selbst ziehen:Fensterbank-Garten
Warum: Frische Kräuter im
Supermarkt sind teuer und welken schnell. Sie enthalten aber
viele wichtige Mikronährstoffe und machen einfaches Essen
lecker.
Wie: Kaufen Sie Samen
(Basilikum, Petersilie, Kresse) für wenige Cent.
KONKRET
Kresse wächst sogar auf feuchter Watte und ist in wenigen
Tagen erntereif. Ein Topf Schnittlauch wächst immer wieder
nach, wenn man ihn nicht zu tief abschneidet.
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Reste-Verwertung:
Kreativität statt Mülltonne
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Reste-Verwertung:Kreativität statt Mülltonne
Warum: Wer Reste wegwirft,
wirft bares Geld weg. Aus fast allem lässt sich noch etwas
machen.
Wie: Planen Sie einen
"Reste-Tag" pro Woche ein.
KONKRET
Schrumpeliges Gemüse? Ab in die Suppe oder den Ofen. Braune
Bananen? Perfekt für Bananenbrot oder Milchshake. Trockenes
Brot? Croutons oder Paniermehl draus machen.
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Weniger Fleisch:
Flexitarier leben günstiger
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Weniger Fleisch:Flexitarier leben günstiger
Warum: Fleisch und Wurst
sind die teuersten Posten auf dem Einkaufszettel. Wer den
Konsum halbiert, spart massiv Geld und tut der Gesundheit
(weniger gesättigte Fette) etwas Gutes.
Wie: Führen Sie fleischfreie
Tage ein.
KONKRET
Fleisch sollte die Beilage sein, nicht die Hauptsache.
Nutzen Sie es als "Geschmacksgeber" (z.B. etwas Speck in der
Linsensuppe) statt als riesiges Schnitzel.
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Apps nutzen:
Retter-Tüten und Prospekte
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Apps nutzen:Retter-Tüten und Prospekte
Warum: Viele Supermärkte und
Bäckereien bieten Lebensmittel kurz vor Ladenschluss extrem
günstig an, um sie nicht wegzuwerfen.
Wie: Nutzen Sie Apps wie
"Too Good To Go" oder blättern Sie (digital) Prospekte.
KONKRET
Planen Sie Ihren Wocheneinkauf um die Angebote herum. Wenn
Paprika im Angebot ist, gibt es eben gefüllte Paprika, nicht
Zucchini.
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Superfood-Hype:
Teuer und unnötig
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Superfood-Hype:Teuer und unnötig
Das Problem: Chia-Samen,
Goji-Beeren und Acai-Pulver sind extrem teuer. Das Marketing
suggeriert, man bräuchte sie, um gesund zu sein. Das stimmt
nicht.
Die Lösung: Heimische
Alternativen.
KONKRET
Leinsamen sind genauso gesund wie Chia, kosten aber nur
einen Bruchteil. Schwarze Johannisbeeren schlagen
Goji-Beeren. Sparen Sie sich den Import-Aufschlag.
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Supplemente-Wahn:
Pillen statt Essen
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Supplemente-Wahn:Pillen statt Essen
Das Problem: Viele geben
viel Geld für Multivitamin-Tabletten aus, ernähren sich aber
schlecht. Der Körper nimmt Vitamine aus echten Lebensmitteln
viel besser auf.
Die Lösung: "Food First".
KONKRET
Investieren Sie das Geld für die Pillen lieber in frisches
Obst und Gemüse. Supplementieren Sie nur das, was wirklich
fehlt (z.B. Vitamin D im Winter).
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Getränke-Falle:
Latte Macchiato & Co.
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Getränke-Falle:Latte Macchiato & Co.
Das Problem: Der tägliche
Kaffee to go für 3-4 Euro summiert sich auf über 1000 Euro
im Jahr. Dazu kommen zuckerhaltige Softdrinks, die nur leere
Kalorien liefern und den Geldbeutel belasten.
Die Lösung: Thermobecher und
Wasser.
KONKRET
Brühen Sie Kaffee zu Hause und nehmen Sie ihn mit. Trinken
Sie unterwegs Wasser aus der eigenen Flasche. Das ist
gesünder und spart ein Vermögen.
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Der Bäckerei-Snack:
Teuer und ungesund
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Der Bäckerei-Snack:Teuer und ungesund
Das Problem: Das belegte
Brötchen vom Bäcker kostet oft so viel wie ein ganzes
Mittagessen, besteht aber oft aus billigem Weißmehl und
wenig Belag.
Die Lösung: Stullen
schmieren.
KONKRET
Schmieren Sie Ihre Brote abends vor, wenn Sie morgens keine
Zeit haben. Nutzen Sie hochwertiges Vollkornbrot – das hält
länger satt.
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Fertigsalate:
Keimschleuder mit Aufpreis
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Fertigsalate:Keimschleuder mit Aufpreis
Das Problem: Abgepackte
Salatmischungen sind extrem teuer und verderben schnell. Oft
sind sie zudem mit Keimen belastet, da die Schnittflächen
feucht sind.
Die Lösung: Ganze Köpfe
kaufen.
KONKRET
Ein Salatkopf hält sich im Gemüsefach (in ein feuchtes Tuch
gewickelt) tagelang und kostet oft weniger als eine kleine
Tüte Fertigsalat.
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"High Protein" Produkte:
Marketing-Falle
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"High Protein" Produkte:Marketing-Falle
Das Problem: Alles, wo
"Protein" draufsteht, ist automatisch teurer. Oft ist der
Unterschied zu normalen Lebensmitteln aber minimal oder das
Produkt enthält viele Süßstoffe.
Die Lösung: Natürliches
Protein.
KONKRET
Normaler Magerquark oder Handkäse hat oft mehr Protein als
der teure "Protein-Pudding". Vergleichen Sie die
Nährwerttabellen.
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Lieferservice:
Bequemlichkeit kostet
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Lieferservice:Bequemlichkeit kostet
Das Problem: Essen bestellen
ist nicht nur teuer (Liefergebühr + Aufschlag), sondern
meist auch salz- und fettreich. Man verliert den Bezug zu
den Zutaten.
Die Lösung: "Fakeaway"
kochen.
KONKRET
Lernen Sie, Ihre Lieblingsgerichte (Pizza, Curry) selbst
schnell zuzubereiten. Das schmeckt besser und Sie wissen
genau, was drin ist.
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Impulskäufe:
Kein Plan, kein Geld
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Impulskäufe:Kein Plan, kein Geld
Das Problem: Wer ohne
Einkaufszettel in den Supermarkt geht, kauft, was ihn
anlacht. Am Ende hat man viel Geld ausgegeben, aber keine
Zutaten für ein richtiges Gericht zu Hause.
Die Lösung: Wochenplan
schreiben.
KONKRET
Planen Sie am Wochenende grob, was Sie essen wollen.
Schreiben Sie einen Zettel. Was nicht auf dem Zettel steht,
landet nicht im Wagen.
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MHD-Panik:
Zu früh wegwerfen
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MHD-Panik:Zu früh wegwerfen
Das Problem: Das
Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein "Tödlich ab"-Datum. Viele
Lebensmittel sind Wochen oder Monate länger gut. Wer alles
am Stichtag wegwirft, verbrennt Geld.
Die Lösung: Sinne benutzen.
KONKRET
Riechen, schauen, probieren (Vorsicht nur bei Fleisch/Fisch
mit "Verbrauchsdatum"). Joghurt, Käse und Eier sind oft viel
länger haltbar.
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Teure Fleischstücke:
Filet vs. Schmorfleisch
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Teure Fleischstücke:Filet vs. Schmorfleisch
Das Problem: Filet und Steak
sind die teuersten Stücke. Günstigere Stücke (aus der
Schulter oder Keule) sind oft geschmackvoller, brauchen aber
mehr Zeit.
Die Lösung: Schmoren.
KONKRET
Lernen Sie, Gulasch oder Braten zu machen. Durch langes
Schmoren wird auch günstiges, sehniges Fleisch butterzart
und liefert zudem gesundes Kollagen.