Dr. Constanze Lohse
über die richtige Ernährung
für starke
Abwehrkräfte
Dr. Lohse ist praktizierende Allgemeinärztin in Norderstedt bei
Hamburg und auf Prävention spezialisiert. Sie ist als TV-Ärztin und
Buchautorin bekannt. Sie erklärt, wie wir unsere Abwehrzellen füttern
müssen, damit sie Viren und Bakterien sofort erkennen und bekämpfen
können.
Ihr Immunsystem ist wie ein Muskel: Es braucht das richtige Training
und das richtige Futter. Diese 20 Regeln machen Ihren Körper zur
Festung gegen Infekte.
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Der Klassiker wirkt:
Vitamin C aus Paprika
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Der Klassiker wirkt:Vitamin C aus Paprika
Warum: Vitamin C ist der
Treibstoff für unsere weißen Blutkörperchen (die Polizei im
Blut). Es hilft ihnen, Eindringlinge aufzuspüren und
unschädlich zu machen. Aber Achtung: Heiße Zitrone bringt oft
wenig, weil Hitze das Vitamin zerstört.
Wie: Paprika, Petersilie,
Brokkoli und Zitrusfrüchte sind die besten Quellen.
KONKRET
Eine rote Paprika enthält dreimal so viel Vitamin C wie eine
Orange! Essen Sie jeden Tag eine halbe rote Paprika roh als
Snack. Das deckt den Tagesbedarf komplett.
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Der Abwehr-Architekt:
Zink aktiviert die Zellen
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Der Abwehr-Architekt:Zink aktiviert die Zellen
Warum: Zink ist entscheidend
für die Bildung neuer Abwehrzellen. Ohne Zink ist das
Immunsystem "blind" und träge. Wer bei den ersten Anzeichen
einer Erkältung Zink nimmt, kann die Dauer oft verkürzen.
Wie: Haferflocken,
Kürbiskerne, Linsen und Rindfleisch sind voll damit.
KONKRET
Weichen Sie Haferflocken oder Linsen vor dem Essen ein
("Overnight Oats"). Das baut Hemmstoffe ab und sorgt dafür,
dass der Körper viel mehr Zink aufnehmen kann.
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Zentrale im Bauch:
Darmflora füttern
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Zentrale im Bauch:Darmflora füttern
Warum: Unglaubliche 80%
unseres Immunsystems sitzen im Darm! Die guten Bakterien dort
trainieren unsere Abwehrzellen. Ist der Darm schwach, haben
Viren leichtes Spiel.
Wie: Essen Sie täglich
"lebendiges" Essen: Naturjoghurt, Kefir, frisches Sauerkraut
oder Kimchi.
KONKRET
Essen Sie jeden Tag einen Becher Naturjoghurt (ohne Zucker!).
Geben Sie einen Löffel Leinsamen dazu – das ist das perfekte
Futter für Ihre guten Darmbakterien.
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Das Sonnen-Hormon:
Vitamin D aktiviert
Killerzellen
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Das Sonnen-Hormon:Vitamin D aktiviert Killerzellen
Warum: Vitamin D ist der
"Generalschlüssel" für die Abwehr. Es aktiviert die
Killerzellen, die Viren vernichten. Im Winter haben fast alle
Menschen in Deutschland einen Mangel und sind deshalb dauernd
krank.
Wie: Im Sommer Sonne, im
Winter (Oktober bis März) Nahrungsergänzung. Über das Essen
allein ist es kaum zu schaffen.
KONKRET
Lassen Sie Ihren Spiegel beim Hausarzt messen (kostet ca.
30€). Nehmen Sie im Winter täglich Tropfen oder Tabletten –
immer zu einer Mahlzeit mit etwas Fett, damit es wirkt.
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Scharfe Waffe:
Ingwer heizt Viren ein
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Scharfe Waffe:Ingwer heizt Viren ein
Warum: Die Scharfstoffe im
Ingwer (Gingerole) fördern extrem die Durchblutung der
Schleimhäute. Das macht es Viren schwerer, einzudringen.
Außerdem wärmt Ingwer von innen.
Wie: Trinken Sie täglich
frisch aufgebrühten Ingwertee oder kauen Sie ein Stück roh.
KONKRET
Schneiden Sie daumendicke Scheiben Ingwer (mit Schale!) in
eine Thermoskanne und lassen Sie sie den ganzen Tag ziehen. Je
länger er zieht, desto schärfer und wirksamer wird er.
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Natürliches Antibiotikum:
Knoblauch gegen
Erreger
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Natürliches Antibiotikum:Knoblauch gegen Erreger
Warum: Knoblauch enthält
Allicin. Dieser Stoff wirkt stark antibakteriell und
antiviral. Er bekämpft Krankheitserreger direkt im Körper,
fast wie ein leichtes Antibiotikum.
Wie: Nutzen Sie frischen
Knoblauch beim Kochen. Aber Vorsicht bei der Zubereitung!
KONKRET
Der "10-Minuten-Trick": Zerdrücken oder schneiden Sie den
Knoblauch und lassen Sie ihn 10 Minuten liegen, BEVOR Sie ihn
in die Pfanne geben. Erst durch die Wartezeit entsteht der
gesunde Wirkstoff.
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Schutz für die Zellen:
Selen aus der Paranuss
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Schutz für die Zellen:Selen aus der Paranuss
Warum: Selen ist ein
Spurenelement, das unsere Abwehrzellen vor Stress schützt.
Wenn das Immunsystem kämpft, entstehen freie Radikale. Selen
fängt diese ab, damit die Abwehrzellen nicht selbst
kaputtgehen.
Wie: Die Paranuss ist die
reichste natürliche Quelle der Welt.
KONKRET
Essen Sie jeden Tag exakt 1 bis 2 Paranüsse. Das deckt Ihren
gesamten Tagesbedarf an Selen. Essen Sie nicht mehr, da zu
viel Selen schädlich sein kann.
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Bausteine für Antikörper:
Eiweiß nicht vergessen
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Bausteine für Antikörper:Eiweiß nicht vergessen
Warum: Unsere Abwehrwaffen
(Antikörper) bestehen aus Proteinen. Wer zu wenig Eiweiß isst,
kann nicht genug Munition produzieren, um Viren zu bekämpfen.
Das Immunsystem wird schwach.
Wie: Essen Sie zu jeder
Mahlzeit eine Eiweißquelle: Eier, Fisch, Linsen, Bohnen oder
Quark.
KONKRET
Starten Sie schon morgens mit Eiweiß (z.B. Rührei oder Quark)
statt nur mit Marmeladenbrot. Das liefert dem Körper direkt
die Bausteine für die Immunabwehr.
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Ablenkung vermeiden:
Omega-3 stoppt Entzündung
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Ablenkung vermeiden:Omega-3 stoppt Entzündung
Warum: Wenn im Körper überall
kleine Entzündungen sind, ist das Immunsystem abgelenkt. Es
ist so beschäftigt mit den Brandherden, dass es Viren
übersieht. Omega-3-Fettsäuren löschen diese inneren
Entzündungen.
Wie: Essen Sie fetten Seefisch
(Lachs, Hering) oder nutzen Sie Algenöl.
KONKRET
Nehmen Sie täglich einen Teelöffel Algenöl (oder Kapseln). Das
wirkt stärker als Leinöl und entlastet Ihr Immunsystem sofort,
damit es sich um Viren kümmern kann.
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Feuchte Barriere:
Viel trinken schützt
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Feuchte Barriere:Viel trinken schützt
Warum: Unsere Schleimhäute in
Nase und Rachen sind die erste Verteidigungslinie. Wenn sie
austrocknen (durch Heizung und wenig Trinken), bekommen sie
Risse. Viren können dann ungehindert eindringen.
Wie: Trinken Sie mindestens 2
bis 3 Liter Wasser oder Tee am Tag.
KONKRET
Stellen Sie sich stündlich einen Wecker oder eine App und
trinken Sie ein kleines Glas Wasser. Halten Sie die
Schleimhäute immer feucht, das ist der beste Virenschutz.
TOP 10 TIPPS LIFESTYLE
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Kälte-Training:
Warum Wechselduschen helfen
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Kälte-Training:Warum Wechselduschen helfen
Warum: Kälte ist ein kurzer
Stressreiz. Der Körper reagiert darauf, indem er mehr weiße
Blutkörperchen ins Blut schickt. Wer das regelmäßig macht,
härtet sich ab und wird seltener krank.
Wie: Duschen Sie warm und
beenden Sie die Dusche kalt.
KONKRET
Beginnen Sie mit den Beinen und arbeiten Sie sich langsam
hoch. 30 Sekunden kaltes Wasser am Ende reichen völlig aus.
Wichtig: Danach sofort warm anziehen!
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Schlaf als Reparatur:
Wann die Abwehr arbeitet
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Schlaf als Reparatur:Wann die Abwehr arbeitet
Warum: Im Schlaf schüttet
der Körper spezielle Proteine aus (Zytokine), die wir
brauchen, um Infektionen zu bekämpfen. Wer zu wenig schläft,
hat weniger von diesen Helfern und wird schneller krank.
Wie: Priorisieren Sie 7 bis
8 Stunden Schlaf.
KONKRET
Gehen Sie im Winter, wenn viele Viren unterwegs sind,
einfach eine halbe Stunde früher ins Bett als sonst. Das
gibt dem Immunsystem Extra-Zeit für die Arbeit.
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Stress ausschalten:
Warum Ruhe wichtig ist
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Stress ausschalten:Warum Ruhe wichtig ist
Warum: Dauerstress erzeugt
das Hormon Cortisol. Cortisol unterdrückt das Immunsystem
massiv (deshalb wird es bei Organtransplantationen
gegeben!). Wer gestresst ist, ist schutzlos.
Wie: Bauen Sie aktive
Entspannung ein.
KONKRET
Nutzen Sie die 4-7-8 Atmung: 4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden
halten, 8 Sekunden ausatmen. Das senkt das Stresslevel
sofort und fährt die Abwehr wieder hoch.
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Bewegung hilft:
Die Lymphe in Schwung bringen
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Bewegung hilft:Die Lymphe in Schwung bringen
Warum: Abwehrzellen reisen
durch die Lymphbahnen. Aber die Lymphe hat keine Pumpe (wie
das Herz). Sie bewegt sich nur, wenn WIR uns bewegen. Ohne
Sport staut sich die Abwehr.
Wie: Spazieren, Joggen oder
Trampolinspringen.
KONKRET
Ein 30-minütiger strammer Spaziergang reicht schon aus, um
die Killerzellen im Blut zu mobilisieren. Machen Sie das
jeden Tag, egal bei welchem Wetter.
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Waldbaden:
Bäume aktivieren Killerzellen
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Waldbaden:Bäume aktivieren Killerzellen
Warum: Bäume geben
Duftstoffe ab (Terpene), um sich vor Schädlingen zu
schützen. Wenn wir diese Stoffe im Wald einatmen, steigt die
Zahl und Aktivität unserer natürlichen Killerzellen im Blut
messbar an.
Wie: Gehen Sie in den Wald
("Waldbaden").
KONKRET
Atmen Sie im Wald bewusst tief ein. Der Effekt auf das
Immunsystem hält nach einem ausgiebigen Waldtag bis zu 7
Tage an!
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Hände waschen:
Der wichtigste Türsteher
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Hände waschen:Der wichtigste Türsteher
Warum: 80% aller
Infektionskrankheiten werden über die Hände übertragen. Wir
fassen Türklinken an und dann ins Gesicht. Händewaschen
unterbricht diese Kette.
Wie: Waschen Sie die Hände
mit Seife, sobald Sie nach Hause kommen.
KONKRET
Waschen Sie mindestens 20-30 Sekunden lang. Faustregel:
Singen Sie dabei zweimal leise "Happy Birthday", dann ist
die Zeit um und die Viren sind weg.
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Lüften gegen Viren:
Trockene Luft vermeiden
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Lüften gegen Viren:Trockene Luft vermeiden
Warum: Heizungsluft trocknet
die Schleimhäute aus, sie werden rissig und durchlässig.
Zudem schweben Viren in trockener Luft länger. Frische Luft
befeuchtet und senkt die Virenlast.
Wie: Stoßlüften statt
Fenster kippen.
KONKRET
Öffnen Sie alle paar Stunden die Fenster für 5 Minuten ganz
weit. Stellen Sie zusätzlich Wasserschalen auf die Heizung,
um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.
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Lachen ist gesund:
Freude stärkt die Abwehr
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Lachen ist gesund:Freude stärkt die Abwehr
Warum: Lachen baut
Stresshormone ab und erhöht die Anzahl der Antikörper im
Speichel. Positive Gefühle sind ein direkter Booster für das
Immunsystem.
Wie: Treffen Sie Freunde,
schauen Sie Komödien.
KONKRET
Wenn Sie sich schlapp fühlen: Schauen Sie sich bewusst ein
lustiges Video an oder rufen Sie einen witzigen Freund an.
Lachen ist Medizin ohne Nebenwirkungen.
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Füße warm halten:
Reflexzonen beachten
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Füße warm halten:Reflexzonen beachten
Warum: Es gibt einen Reflex
zwischen Füßen und Nase. Wer kalte Füße hat, dessen
Nasenschleimhaut wird schlechter durchblutet. Viren haben
dann leichtes Spiel.
Wie: Warme Socken und
Fußbäder.
KONKRET
Machen Sie abends ein ansteigendes Fußbad. Das wärmt den
ganzen Körper auf und sorgt dafür, dass die Nase gut
durchblutet bleibt.
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Rauchstopp:
Flimmerhärchen retten
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Rauchstopp:Flimmerhärchen retten
Warum: Rauchen lähmt die
feinen Flimmerhärchen in der Lunge, die Dreck und Viren
heraustransportieren sollen. Raucher sind viel anfälliger
für schwere Atemwegsinfekte.
Wie: Hören Sie auf zu
rauchen.
KONKRET
Schon 24 Stunden nach der letzten Zigarette beginnen die
Flimmerhärchen, sich zu erholen und den Schleim wieder
besser abzutransportieren.
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Die Zucker-Falle:
Süßes lähmt die Abwehr
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Die Zucker-Falle:Süßes lähmt die Abwehr
Das Problem: Zucker ist Gift
für das Immunsystem. Nach einer großen Portion Zucker können
unsere Fresszellen (die Viren fressen sollen) für mehrere
Stunden wie gelähmt sein und arbeiten nicht richtig.
Die Lösung: Weniger Süßkram
essen.
KONKRET
Wenn Sie merken, dass eine Erkältung im Anflug ist:
Streichen Sie Zucker und Weißmehl sofort komplett vom
Speiseplan.
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Alkohol trinken:
Bremse für die Heilung
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Alkohol trinken:Bremse für die Heilung
Das Problem: Alkohol
unterdrückt wichtige Botenstoffe des Immunsystems. Wer
Alkohol trinkt, deaktiviert seine Abwehr für mindestens 24
Stunden. Viren können sich dann explosionsartig vermehren.
Die Lösung: Kein Alkohol in
der Erkältungszeit.
KONKRET
Verzichten Sie besonders dann auf das Feierabendbier, wenn
um Sie herum alle husten und schniefen.
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Zu viel Sport:
Der "Open Window" Effekt
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Zu viel Sport:Der "Open Window" Effekt
Das Problem: Sport ist gut,
aber Extrem-Sport schwächt kurzzeitig. Nach sehr hartem
Training ist das Immunsystem für einige Stunden "offen" für
Erreger (Open Window Effekt).
Die Lösung: Mäßigung statt
Marathon.
KONKRET
Wenn Sie sich schon etwas kränklich fühlen: Machen Sie nur
einen Spaziergang oder Yoga. Kein schweres Hanteltraining
oder Intervallläufe!
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Nasenspray-Sucht:
Chronisch trocken
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Nasenspray-Sucht:Chronisch trocken
Das Problem: Abschwellendes
Nasenspray hilft kurz, aber trocknet die Nase auf Dauer aus
und macht abhängig. Eine trockene Nase kann Viren nicht mehr
filtern.
Die Lösung: Pflege statt
Chemie.
KONKRET
Nutzen Sie Meerwasser-Nasenspray oder Pflegeöle (Sesamöl)
für die Nase, um sie feucht zu halten, ohne die Schleimhaut
zu schädigen.
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Antibiotika-Missbrauch:
Darmflora zerstört
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Antibiotika-Missbrauch:Darmflora zerstört
Das Problem: Antibiotika
helfen nur gegen Bakterien, nicht gegen Viren (Grippe,
Erkältung). Wer sie unnötig nimmt, tötet seine guten
Darmbakterien und schwächt seine Abwehr dauerhaft.
Die Lösung: Nur wenn der
Arzt es sagt.
KONKRET
Fragen Sie den Arzt immer, ob es wirklich Bakterien sind.
Wenn Sie Antibiotika nehmen müssen, bauen Sie den Darm
danach mit Probiotika wieder auf.
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Chronische Einsamkeit:
Stress für die Seele
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Chronische Einsamkeit:Stress für die Seele
Das Problem: Einsamkeit wird
vom Körper wie körperlicher Stress empfunden. Das
Immunsystem fährt herunter. Einsame Menschen haben eine
schlechtere Immunantwort auf Impfungen und Viren.
Die Lösung: Soziale
Kontakte.
KONKRET
Rufen Sie jemanden an. Auch ein kurzes Gespräch senkt den
Stresspegel und hilft dem Immunsystem.
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Vitamin-Überdosis:
Viel hilft nicht viel
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Vitamin-Überdosis:Viel hilft nicht viel
Das Problem: Wer wahllos
hochdosierte Vitamine schluckt, kann seinem Immunsystem
schaden. Zu viel Zink verdrängt Kupfer, zu viel Eisen
fördert Entzündungen.
Die Lösung: Erst messen,
dann essen.
KONKRET
Nehmen Sie keine hochdosierten Präparate auf Verdacht. Ein
Multivitamin ist okay, aber Einzelstoffe sollten nur bei
Mangel genommen werden.
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Dauer-Sitzen:
Stau im Lymphsystem
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Dauer-Sitzen:Stau im Lymphsystem
Das Problem: Die
Lymphflüssigkeit transportiert Abwehrzellen und Müll. Sie
fließt aber nur, wenn wir uns bewegen. Wer nur sitzt, hat
einen "Stau" im System.
Die Lösung: Stehen Sie oft
auf.
KONKRET
Wippen Sie beim Zähneputzen auf den Zehenspitzen. Das
aktiviert die Wadenpumpe und bringt die Lymphe in Schwung.
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Fast Food:
Entzündung aus der Tüte
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Fast Food:Entzündung aus der Tüte
Das Problem: Transfette in
Pommes und Burgern fördern Entzündungen im ganzen Körper.
Das Immunsystem ist ständig damit beschäftigt, diese
Entzündungen zu bekämpfen und hat keine Kraft für Viren.
Die Lösung: Kochen Sie
frisch.
KONKRET
Essen Sie bunt. Je bunter der Teller (Gemüse, Obst), desto
mehr Vitamine bekommt Ihr Immunsystem.
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Fever-Phobie:
Fieber zu früh senken
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Fever-Phobie:Fieber zu früh senken
Das Problem: Fieber ist
keine Krankheit, sondern die Waffe des Körpers gegen Viren.
Wer bei 38 Grad sofort Tabletten nimmt, hindert den Körper
an der Arbeit und zieht die Krankheit in die Länge.
Die Lösung: Lassen Sie
moderates Fieber zu.
KONKRET
Ruhen Sie sich aus und trinken Sie viel, statt das Fieber
sofort zu unterdrücken (außer es steigt sehr hoch oder Sie
fühlen sich sehr schlecht).