Dr. Constanze Lohse
über die heilende Kraft der
gezielten
Essenspausen
Dr. Constanze Lohse ist Allgemeinärztin in Norderstedt bei Hamburg,
spezialisiert auf Prävention, und bekannt als TV-Ärztin und
Buchautorin. Sie erklärt, warum Intervallfasten keine Diät, sondern
ein Ur-Programm unseres Körpers ist, das die Zellreinigung aktiviert
und den Stoffwechsel saniert.
Fasten ist nicht Hungern, sondern eine Ruhepause für den Darm. In
dieser Zeit repariert sich der Körper selbst. Es ist das effektivste
Anti-Aging-Programm der Natur.
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Sich satt essen, nicht hungern: Kein Kaloriendefizit
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Sich satt essen, nicht hungern: Kein Kaloriendefizit
Warum: Intervallfasten ist
keine Kalorienrestriktion, sondern eine Zeitrestriktion. Wer
im Essensfenster zu wenig isst, fährt den Stoffwechsel
herunter und bekommt Heißhunger.
Wie: Essen Sie sich in den 8
Stunden (bei 16:8) an echten Lebensmitteln satt.
KONKRET
Verzichten Sie auf das Zählen von Kalorien. Achten Sie
stattdessen auf Nährstoffdichte und Sättigung durch Gemüse,
Eiweiß und gesunde Fette.
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Protein priorisieren: Muskelschutz ist Pflicht
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Protein priorisieren: Muskelschutz ist Pflicht
Warum: In der Fastenphase kann
der Körper auch Muskelprotein zur Energiegewinnung nutzen,
wenn nicht genug Eiweiß zugeführt wird. Protein sättigt zudem
am besten.
Wie: Jede Mahlzeit im
Essensfenster braucht eine Proteinquelle.
KONKRET
Essen Sie Eier, Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte oder Quark.
Zielwert: Ca. 1,2 bis 1,5 Gramm Protein pro Kilogramm
Körpergewicht am Tag, verteilt auf die Mahlzeiten.
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Fastenbrechen sanft gestalten: Nicht überladen
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Fastenbrechen sanft gestalten: Nicht überladen
Warum: Nach 16 Stunden Ruhe
ist der Verdauungstrakt sensibel. Ein Berg Nudeln oder eine
fettige Pizza als erste Mahlzeit überfordert den Magen und
lässt den Insulinspiegel explodieren.
Wie: Starten Sie mit etwas
Leichtem, Proteinreichem.
KONKRET
Brechen Sie das Fasten idealerweise mit einer kleinen Portion:
Ein paar Nüsse, ein gekochtes Ei oder etwas Naturjoghurt.
Warten Sie 20 Minuten, bevor Sie die Hauptmahlzeit essen.
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Trinken während der Fastenphase: Was ist erlaubt?
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Trinken während der Fastenphase: Was ist erlaubt?
Warum: Alles, was Kalorien hat
oder eine Insulinreaktion auslöst, bricht das Fasten.
Flüssigkeit ist aber essenziell, um Giftstoffe auszuschwemmen.
Wie: Wasser, ungesüßter Tee
(Kräuter/Grün/Schwarz), schwarzer Kaffee.
KONKRET
Kaffee nur schwarz (keine Milch, kein Zucker, kein Süßstoff!).
Ein Spritzer Zitrone im Wasser ist meist okay, aber keine
Fruchtsäfte.
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Gesunde Fette für Sättigung: Die Energiequelle
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Gesunde Fette für Sättigung: Die Energiequelle
Warum: Um die 16 Stunden
Fastenzeit gut zu überstehen, brauchen Sie stabile Energie.
Fette beeinflussen den Blutzucker kaum und halten lange satt.
Wie: Avocado, Nüsse, Olivenöl,
fettreicher Fisch.
KONKRET
Geben Sie großzügig Olivenöl über Ihren Salat und essen Sie
eine halbe Avocado zur Mahlzeit. Das hilft, die Fastenperiode
ohne Heißhunger zu überbrücken.
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Langsame Kohlenhydrate wählen: Blutzucker
stabilisieren
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Langsame Kohlenhydrate wählen: Blutzucker
stabilisieren
Warum: Zucker und Weißmehl
lassen den Insulinspiegel schnell ansteigen und tief fallen.
Dieser Absturz macht hungrig und erschwert das Fasten.
Wie: Gemüse, Hülsenfrüchte,
Vollkorn, Quinoa.
KONKRET
Vermeiden Sie zuckerhaltige Snacks und Weißbrot im
Essensfenster. Setzen Sie auf komplexe Kohlenhydrate, die
langsam verdaut werden.
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Salz nicht vergessen: Gegen Kopfschmerzen
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Salz nicht vergessen: Gegen Kopfschmerzen
Warum: Wenn der Insulinspiegel
sinkt (beim Fasten), scheiden die Nieren mehr Natrium (Salz)
und Wasser aus. Ein Mangel führt oft zu Kopfschmerzen und
Schwindel ("Fasten-Grippe").
Wie: Hochwertiges Salz im
Essensfenster nutzen.
KONKRET
Salzen Sie Ihr Essen ausreichend. Wenn Sie während des Fastens
Kopfschmerzen bekommen, kann eine Prise Salz in einem Glas
Wasser oder auf der Zunge helfen.
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Ballaststoffe für den Darm: Die Müllabfuhr
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Ballaststoffe für den Darm: Die Müllabfuhr
Warum: In der Fastenzeit
reinigt sich der Darm. Ballaststoffe helfen, die gelösten
Abfallprodukte abzutransportieren und halten die Verdauung in
Schwung.
Wie: Viel Gemüse, Leinsamen,
Flohsamenschalen.
KONKRET
Versuchen Sie, auf 30g Ballaststoffe pro Tag zu kommen. Ein
Esslöffel geschrotete Leinsamen im Joghurt ist ein guter
Anfang. Wichtig: Dazu viel trinken!
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Echte Nahrung statt Chemie: Autophagie unterstützen
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Echte Nahrung statt Chemie: Autophagie unterstützen
Warum: Fasten aktiviert die
Autophagie (Zellrecycling). Zusatzstoffe in Fertigprodukten
belasten die Leber und behindern diesen Reinigungsprozess.
Wie: Kochen Sie frisch,
vermeiden Sie Ultra-Prozessiertes.
KONKRET
Nutzen Sie das Essensfenster, um Ihren Körper mit hochwertigen
Nährstoffen zu fluten. Fast Food und Tütensuppen sabotieren
die positiven Effekte des Fastens.
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Die letzte Mahlzeit: Nicht zu spät und nicht zu
schwer
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Die letzte Mahlzeit: Nicht zu spät und nicht zu
schwer
Warum: Wenn die letzte
Mahlzeit vor dem Fastenfenster sehr üppig und
kohlenhydratreich ist, bleibt der Insulinspiegel die halbe
Nacht hoch. Die effektive Fastenzeit verkürzt sich.
Wie: Abends eher Low-Carb und
Protein/Gemüse.
KONKRET
Beenden Sie das Essensfenster idealerweise 3-4 Stunden vor dem
Schlafengehen. Eine Gemüsepfanne mit Fisch ist besser als ein
Teller Pasta, um gut in die Fastenphase zu starten.
TOP 10 TIPPS LIFESTYLE & TIMING
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Den passenden Rhythmus finden: 16:8 ist nicht
Pflicht
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Den passenden Rhythmus finden: 16:8 ist nicht
Pflicht
Warum: 16 Stunden fasten und
8 Stunden essen ist populär, aber nicht für jeden ideal
(z.B. für Frauen im Zyklus). Wichtig ist Konsistenz.
Wie: Starten Sie mit 12:12
oder 14:10.
KONKRET
Beginnen Sie damit, einfach nach dem Abendessen nichts mehr
zu snacken bis zum Frühstück. Das sind oft schon 12 Stunden.
Steigern Sie die Zeit langsam, wenn es sich gut anfühlt.
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Schlaf ist heilig: Fastenzeit = Schlafzeit
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Schlaf ist heilig: Fastenzeit = Schlafzeit
Warum: Ein Großteil der
Fastenzeit verbringen wir im Schlaf. Wer schlecht schläft,
hat mehr Stresshormone und mehr Hunger, was das Durchhalten
erschwert.
Wie: Priorisieren Sie 7-8
Stunden Schlaf.
KONKRET
Nutzen Sie die gewonnene Zeit am Morgen (weil das Frühstück
ausfällt) nicht zum Arbeiten, sondern um länger zu schlafen
oder entspannt in den Tag zu starten.
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Bewegung im Nüchternzustand: Der
Fettverbrennungs-Turbo
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Bewegung im Nüchternzustand: Der
Fettverbrennungs-Turbo
Warum: Wenn Sie am Ende der
Fastenphase Sport machen, sind die Glykogenspeicher leer.
Der Körper muss direkt an die Fettreserven gehen.
Wie: Leichter Sport vor dem
ersten Essen.
KONKRET
Ein zügiger Spaziergang, Yoga oder leichtes Krafttraining am
Morgen vor dem Fastenbrechen sind ideal. Vermeiden Sie aber
extreme HIIT-Einheiten, wenn Sie sich schwach fühlen.
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Stressmanagement: Cortisol vs. Fasten
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Stressmanagement: Cortisol vs. Fasten
Warum: Fasten ist ein
leichter Stressor für den Körper (positiver Stress). Wenn
Sie bereits chronisch gestresst sind, ist das zu viel.
Cortisol erhöht den Blutzucker und blockiert die
Fettverbrennung.
Wie: Entspannungstechniken
in die Fastenzeit einbauen.
KONKRET
Wenn Sie einen extrem stressigen Tag haben, ist es okay, das
Fastenfenster zu verkürzen. Hören Sie auf Ihren Körper.
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Flexibel bleiben: Kein Dogma
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Flexibel bleiben: Kein Dogma
Warum: Das Leben passiert.
Ein starres Festhalten an "Essensfenster öffnet um 12:00
Uhr" erzeugt sozialen Stress und Frust.
Wie: Passen Sie das Fenster
an den Alltag an.
KONKRET
Wenn Sie abends zum Essen eingeladen sind, verschieben Sie
das Fenster einfach nach hinten und essen am nächsten Tag
später. Es geht um die durchschnittliche Fastendauer, nicht
um die Minute.
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Auf den Körper hören: Echter Hunger vs. Appetit
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Auf den Körper hören: Echter Hunger vs. Appetit
Warum: Wir haben verlernt,
echten Hunger zu spüren. Oft ist es nur Durst, Langeweile
oder Gewohnheit ("Es ist 8 Uhr, Zeit für Frühstück").
Wie: Hungerwellen aussitzen.
KONKRET
Hunger kommt in Wellen. Trinken Sie ein Glas Wasser oder
Tee, wenn eine Welle kommt. Meistens vergeht das Gefühl nach
15 Minuten wieder. Wenn nicht, ist es echter Hunger.
7
Geduld in der Umstellungsphase: Die ersten 2 Wochen
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Geduld in der Umstellungsphase: Die ersten 2 Wochen
Warum: Der Körper ist es
gewohnt, ständig Energie aus Nahrung zu bekommen. Er muss
erst wieder lernen ("metabolische Flexibilität"), auf
Fettreserven zuzugreifen. Das kann anfangs zu Kopfschmerzen
oder Gereiztheit führen.
Wie: Durchhalten, es wird
besser.
KONKRET
Geben Sie dem Körper 2-4 Wochen Zeit zur Anpassung. Salz und
Wasser helfen gegen die Anfangsbeschwerden.
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Sozialleben integrieren: Nicht zum Einsiedler
werden
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Sozialleben integrieren: Nicht zum Einsiedler
werden
Warum: Essen ist auch
sozial. Wenn Sie nie mehr mit der Familie frühstücken oder
mit Freunden zu Abend essen können, werden Sie das Fasten
nicht durchhalten.
Wie: Wählen Sie das Fenster
passend zu Ihrem Leben.
KONKRET
Wenn das gemeinsame Abendessen wichtig ist, lassen Sie das
Frühstück weg (12-20 Uhr essen). Wenn Sie den Brunch am
Sonntag lieben, legen Sie das Fenster auf den Vormittag.
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Kältereize nutzen: Optionaler Booster
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Kältereize nutzen: Optionaler Booster
Warum: Kälte (z.B. kalte
Dusche am Morgen) aktiviert ähnliche Signalwege wie das
Fasten und kurbelt die Fettverbrennung im braunen Fettgewebe
an.
Wie: Morgens kalt
abschließen.
KONKRET
Beenden Sie Ihre morgendliche Dusche mit 30 Sekunden kaltem
Wasser. Das macht wach und unterstützt die Effekte des
Nüchternseins.
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Morgenroutine ohne Frühstück etablieren: Neue
Gewohnheiten
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Morgenroutine ohne Frühstück etablieren: Neue
Gewohnheiten
Warum: Wenn Sie morgens
immer am Küchentisch saßen, fühlt sich die Zeit leer an. Sie
brauchen ein Ersatzritual.
Wie: Zeit für sich nutzen.
KONKRET
Nutzen Sie die Frühstückszeit zum Meditieren, Lesen, für
einen Spaziergang oder um in Ruhe einen hochwertigen Tee zu
zelebrieren. Füllen Sie die Lücke mit etwas Positivem.
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"Dirty Fasting": Der Schuss Milch im Kaffee
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"Dirty Fasting": Der Schuss Milch im Kaffee
Das Problem: Schon kleine
Mengen Kalorien (Milch, Sahne, Zucker, auch Knochenbrühe)
unterbrechen das Fasten und stoppen die Autophagie und
Fettverbrennung.
Die Lösung: "Clean Fasting".
KONKRET
Bleiben Sie in der Fastenzeit strikt bei Wasser, schwarzem
Kaffee und ungesüßtem Tee. Keine Ausnahmen, wenn Sie die
vollen Effekte wollen.
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Überfressen im Essensfenster: Binge Eating
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Überfressen im Essensfenster: Binge Eating
Das Problem: Wer das Fasten
als "Freifahrtschein" sieht, um im Essensfenster alles
wahllos in sich hineinzustopfen, wird zunehmen statt
abnehmen.
Die Lösung: Achtsam essen.
KONKRET
Intervallfasten funktioniert nur, wenn die Ernährung im
Fenster halbwegs gesund und ausgewogen ist. Qualität zählt.
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Zu wenig essen (Kaloriendefizit zu hoch): Stoffwechsel
bremst
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Zu wenig essen (Kaloriendefizit zu hoch): Stoffwechsel
bremst
Das Problem: Wenn man in den
8 Stunden nur eine kleine Salatportion isst, gerät der
Körper in einen Mangelzustand. Er baut Muskeln ab und fährt
den Grundumsatz runter.
Die Lösung: Bedarfsdeckend
essen.
KONKRET
Sie müssen in der verkürzten Zeit genug Nährstoffe
aufnehmen. Essen Sie sich satt!
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Light-Getränke & Süßstoffe während der Fastenphase
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Light-Getränke & Süßstoffe während der Fastenphase
Das Problem: Auch
kalorienfreie Süßstoffe (Zero-Getränke, Süßstoff im Tee)
können bei manchen Menschen eine Insulinantwort auslösen
oder den Appetit anregen.
Die Lösung: Wasser und Tee.
KONKRET
Vermeiden Sie den süßen Geschmack in der Fastenzeit
komplett, um auf der sicheren Seite zu sein.
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Fasten bei hohem Stresspegel erzwingen:
Hormon-Chaos
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Fasten bei hohem Stresspegel erzwingen:
Hormon-Chaos
Das Problem: Wenn der Körper
durch Job oder Familie schon am Limit ist, ist langes Fasten
ein zusätzlicher Stressor, der zu viel sein kann
(Nebennierenerschöpfung).
Die Lösung: Pausieren oder
verkürzen.
KONKRET
In extrem stressigen Phasen ist es besser, regelmäßig gesund
zu essen, als das Fasten zu erzwingen.
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Dehydrierung unterschätzen: Wasser wird vergessen
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Dehydrierung unterschätzen: Wasser wird vergessen
Das Problem: Wir nehmen viel
Flüssigkeit über die Nahrung auf. Wenn Mahlzeiten wegfallen,
müssen wir deutlich mehr trinken, sonst drohen Kopfschmerzen
und Müdigkeit.
Die Lösung: Trinkerinnerung.
KONKRET
Trinken Sie morgens direkt nach dem Aufstehen zwei große
Gläser Wasser. Stellen Sie sich eine Karaffe in Sichtweite.
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Zu intensiver Sport im tiefen Fastenzustand:
Kreislaufprobleme
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Zu intensiver Sport im tiefen Fastenzustand:
Kreislaufprobleme
Das Problem: Während
leichtes Training nüchtern gut ist, kann ein hartes
HIIT-Training nach 16 Stunden ohne Essen zu Schwindel oder
Übelkeit führen, wenn man nicht daran gewöhnt ist.
Die Lösung: Intensität
anpassen.
KONKRET
Verlegen Sie sehr intensive Einheiten lieber in das
Essensfenster oder kurz davor.
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Bei anfänglichem Unwohlsein sofort aufgeben: Zu früh
stoppen
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Bei anfänglichem Unwohlsein sofort aufgeben: Zu früh
stoppen
Das Problem: Hunger, leichte
Kopfschmerzen oder Gereiztheit sind in den ersten Tagen
normal (die Umstellung). Viele brechen dann ab, bevor die
positiven Effekte eintreten.
Die Lösung: Durchhalten (mit
Salz & Wasser).
KONKRET
Geben Sie sich mindestens zwei Wochen. Die Beschwerden
verschwinden meist nach wenigen Tagen.
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Sklave der Uhr sein: Stress durch starre Zeiten
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Sklave der Uhr sein: Stress durch starre Zeiten
Das Problem: Panik zu
bekommen, weil man das Essensfenster um 30 Minuten verpasst
hat, erzeugt unnötigen Stress, der dem Fasten entgegenwirkt.
Die Lösung: Entspannt
bleiben.
KONKRET
Intervallfasten ist ein Werkzeug, kein Gefängnis. Wenn es
heute 14 Stunden sind und morgen 18, ist das auch okay.
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Warnsignale ignorieren (wann Fasten schadet):
Kontraindikationen
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Warnsignale ignorieren (wann Fasten schadet):
Kontraindikationen
Das Problem: Nicht für jeden
ist Fasten geeignet (z.B. Schwangere, Menschen mit
Essstörungen, Untergewichtige, bestimmte Krankheiten).
Die Lösung: Arztsprache.
KONKRET
Wenn Sie Vorerkrankungen haben oder Medikamente nehmen,
sprechen Sie vor Beginn mit Ihrem Arzt. Hören Sie auf, wenn
es Ihnen dauerhaft schlecht geht.