Dr. Constanze Lohse
über die richtige Ernährung
für eine
gesunde Leber
Dr. Lohse ist praktizierende Allgemeinärztin in Norderstedt bei
Hamburg und auf Prävention spezialisiert. Sie ist als TV-Ärztin und
Buchautorin bekannt. Sie erklärt, wie wir das wichtigste
Entgiftungsorgan des Körpers unterstützen und eine Fettleber
verhindern können.
Die Leber leidet still. Sie tut nicht weh, sie wird nur müde. Diese
20 Regeln helfen, das Organ zu reinigen, Fett abzubauen und die
volle Energie zurückzugewinnen.
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Bittere Medizin:
Warum die Leber Chicorée liebt
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Bittere Medizin:Warum die Leber Chicorée liebt
Warum: Bitterstoffe sind der
"Startknopf" für die Verdauung. Sobald die Zunge "bitter"
schmeckt, beginnt die Leber, Galle zu produzieren. Galle ist
notwendig, um Fette zu verdauen und Giftstoffe aus der Leber
in den Darm zu spülen. Ohne Bitterstoffe wird die Leber träge.
Wie: Integrieren Sie Chicorée,
Radicchio, Rucola, Artischocken oder Grapefruit in Ihren
Speiseplan.
KONKRET
Trinken Sie nach einem schweren Essen keinen süßen Schnaps,
sondern einen Wermut-Tee oder essen Sie ein paar Blätter
Radicchio als Vorspeise. Das wirkt Wunder gegen Völlegefühl.
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Die große Spülung:
Wasser löst Giftstoffe
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Die große Spülung:Wasser löst Giftstoffe
Warum: Die Leber filtert
Schadstoffe aus dem Blut und macht sie wasserlöslich, damit
die Niere sie ausscheiden kann. Wenn Sie zu wenig trinken,
können diese Stoffe nicht abtransportiert werden. Es kommt zum
"Rückstau" im Entgiftungssystem.
Wie: Trinken Sie mindestens 2
bis 3 Liter stilles Wasser oder Kräutertee am Tag.
KONKRET
Starten Sie den Tag mit einem großen Glas warmem Wasser mit
dem Saft einer halben Zitrone. Das regt Leber und Darm am
Morgen sanft an und füllt die Flüssigkeitsspeicher.
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Super-Kohl:
Brokkoli hilft beim Entgiften
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Super-Kohl:Brokkoli hilft beim Entgiften
Warum: Kreuzblütler wie
Brokkoli, Blumenkohl und Rosenkohl enthalten Senföle
(Sulforaphan). Diese Stoffe aktivieren gezielt die "Phase 2"
der Leberentgiftung. In dieser Phase werden gefährliche Gifte
so umgebaut, dass sie den Körper verlassen können.
Wie: Essen Sie mehrmals pro
Woche Kohlgemüse, am besten nur leicht gedünstet.
KONKRET
Brokkoli-Sprossen sind der Turbo: Sie enthalten bis zu 100-mal
mehr Wirkstoff als der ausgewachsene Kohl. Ein Löffel Sprossen
am Tag genügt für den vollen Effekt.
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Scharfe Reinigung:
Knoblauch aktiviert Enzyme
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Scharfe Reinigung:Knoblauch aktiviert Enzyme
Warum: Knoblauch und Zwiebeln
enthalten viel Schwefel (Allicin). Schwefel ist ein wichtiger
Baustein für Glutathion, das stärkste körpereigene
Entgiftungsmittel der Leber. Ohne Schwefel kann die Leber
keine Schwermetalle binden.
Wie: Nutzen Sie frischen
Knoblauch und Zwiebeln großzügig beim Kochen.
KONKRET
Lassen Sie den gehackten Knoblauch 10 Minuten an der Luft
liegen, bevor Sie ihn erhitzen. Erst durch den Kontakt mit
Sauerstoff entsteht das heilsame Allicin in voller Stärke.
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Kaffee ist gesund:
Schutz vor Vernarbung
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Kaffee ist gesund:Schutz vor Vernarbung
Warum: Gute Nachrichten für
Kaffeetrinker: Zahlreiche Studien belegen, dass Kaffee (auch
entkoffeiniert) die Leber schützt. Er senkt das Risiko für
Leberzirrhose und Leberkrebs, indem er die Ansammlung von Fett
und Bindegewebe in der Leber bremst.
Wie: 2 bis 3 Tassen schwarzer
Kaffee (ohne Zucker!) am Tag sind ideal.
KONKRET
Trinken Sie den Kaffee am besten ohne Milch und Zucker. Zucker
belastet die Leber wieder. Ein Schuss Sahne oder Pflanzenmilch
ist okay.
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Leber-Gewürz:
Kurkuma fördert Gallenfluss
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Leber-Gewürz:Kurkuma fördert Gallenfluss
Warum: Kurkuma regt die
Leberzellen an, mehr Gallensäure zu produzieren. Das hilft
nicht nur bei der Fettverdauung, sondern spült auch Giftstoffe
aus der Leber heraus. Zudem wirkt es stark entzündungshemmend.
Wie: Würzen Sie Curries, Reis
oder Gemüsepfannen mit Kurkuma.
KONKRET
Trinken Sie ab und zu "Goldene Milch" (Pflanzenmilch, Kurkuma,
Ingwer, Zimt). Wichtig: Immer eine Prise Pfeffer und etwas
Fett dazu, damit das Kurkuma aufgenommen wird.
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Rote Power:
Rote Bete baut Fett ab
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Rote Power:Rote Bete baut Fett ab
Warum: Rote Bete enthält
Betain. Dieser Stoff hilft der Leber, Fette abzubauen und
verhindert, dass sich neues Fett in der Leber ansammelt. Sie
ist ein natürliches Mittel gegen Fettleber.
Wie: Essen Sie Rote Bete roh
geraspelt im Salat, gekocht als Gemüse oder trinken Sie den
Saft.
KONKRET
Ein Glas Rote-Bete-Saft (gemischt mit Apfelsaft für den
Geschmack) ist eine tolle Leber-Kur. Achten Sie auf
Bio-Qualität wegen des Nitratgehalts.
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Gift-Stopper:
Walnüsse binden Ammoniak
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Gift-Stopper:Walnüsse binden Ammoniak
Warum: Walnüsse enthalten viel
Arginin (eine Aminosäure) und Glutathion. Diese Stoffe helfen
der Leber, Ammoniak zu entgiften – ein schädliches
Abfallprodukt, das beim Eiweißabbau entsteht. Zudem liefern
sie gesunde Omega-3-Fette.
Wie: Eine Handvoll Walnüsse
(ca. 5-7 Stück) am Tag.
KONKRET
Kauen Sie die Nüsse sehr gründlich, bis sie fast flüssig sind.
So kann der Körper die wertvollen Inhaltsstoffe am besten
aufnehmen.
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Fettbremse:
Grüner Tee reduziert Speicher
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Fettbremse:Grüner Tee reduziert Speicher
Warum: Grüner Tee ist reich an
Catechinen (EGCG). Diese Pflanzenstoffe verbessern den
Fettstoffwechsel und verhindern, dass die Leber zu viel Fett
einlagert. Sie wirken direkt gegen die nicht-alkoholische
Fettleber.
Wie: 2-3 Tassen hochwertiger
grüner Tee über den Tag verteilt.
KONKRET
Lassen Sie das Teewasser auf 80 Grad abkühlen, bevor Sie
aufgießen. Zu heißes Wasser macht den Tee bitter und zerstört
einen Teil der gesunden Catechine.
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Haferflocken:
Ballaststoffe saugen Gift auf
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Haferflocken:Ballaststoffe saugen Gift auf
Warum: Hafer enthält
Beta-Glucan, einen speziellen Ballaststoff. Im Darm bindet
dieser Stoff Gallensäure und Gifte und transportiert sie aus
dem Körper. Die Leber muss dann neue Gallensäure aus
Cholesterin produzieren – das reinigt und senkt die
Blutfettwerte.
Wie: Essen Sie Haferflocken
zum Frühstück, z.B. als Porridge.
KONKRET
Kochen Sie die Flocken kurz auf oder weichen Sie sie über
Nacht ein ("Overnight Oats"). Das macht sie bekömmlicher und
die Nährstoffe sind besser verfügbar.
TOP 10 TIPPS LIFESTYLE
1
Der Leberwickel:
Wellness für das Organ
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Der Leberwickel:Wellness für das Organ
Warum: Die Leber liebt
Wärme. Wärme weitet die Blutgefäße, verbessert die
Durchblutung des Organs und beschleunigt so die
Entgiftungsprozesse. Ein Leberwickel ist die effektivste
physikalische Maßnahme zur Unterstützung.
Wie: Legen Sie ein feuchtes,
warmes Handtuch auf den rechten Oberbauch, darüber eine
Wärmflasche und ein trockenes Tuch. Ruhen Sie so 30 Minuten.
KONKRET
Machen Sie den Leberwickel am besten mittags (da ist die
Leberzeit nach der Organuhr) oder abends vor dem
Einschlafen. Es wirkt sehr entspannend.
2
Schlaf als Entgiftung:
Die Leber arbeitet
nachts
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Schlaf als Entgiftung:Die Leber arbeitet nachts
Warum: Nach der
traditionellen Organuhr ist die "Leberzeit" zwischen 1 und 3
Uhr nachts. In dieser Zeit läuft die Entgiftung auf
Hochtouren. Wer da noch wach ist oder Alkohol trinkt, stört
die Regeneration massiv.
Wie: Gehen Sie vor
Mitternacht schlafen.
KONKRET
Wenn Sie regelmäßig zwischen 1 und 3 Uhr aufwachen
("Wolfsstunde"), kann das ein Hinweis auf eine überlastete
Leber sein. Versuchen Sie, abends leichter zu essen.
3
Fastenpausen:
Zeit zum Aufräumen
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Fastenpausen:Zeit zum Aufräumen
Warum: Solange wir essen,
ist die Leber mit Stoffwechsel und Speicherung beschäftigt.
Erst wenn der Magen leer ist, kann sie sich um die
Entgiftung und Reparatur kümmern. Intervallfasten ist Urlaub
für die Leber.
Wie: Essen Sie nur in einem
Fenster von 8-10 Stunden, den Rest der Zeit fasten Sie (16:8
Methode).
KONKRET
Essen Sie Ihr Abendessen so früh wie möglich (z.B. 18 Uhr)
und dann nichts mehr bis zum Frühstück. Wasser und
Kräutertee sind in der Pause erlaubt.
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Bauchfett verlieren:
Die Fabrik schließen
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Bauchfett verlieren:Die Fabrik schließen
Warum: Bauchfett
(Viszeralfett) gibt Fettsäuren direkt an die Leber ab. Das
fördert die Fettleber extrem. Wenn Sie am Bauch abnehmen,
atmet die Leber als erstes auf.
Wie: Bewegung und
Zuckerverzicht sind der Schlüssel.
KONKRET
Messen Sie Ihren Bauchumfang. Bei Frauen sollte er unter 80
cm, bei Männern unter 94 cm liegen. Jeder Zentimeter weniger
entlastet die Leber direkt.
5
Stress reduzieren:
Cortisol blockiert
Entgiftung
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Stress reduzieren:Cortisol blockiert Entgiftung
Warum: Bei Stress wird
Energie für die Muskeln bereitgestellt ("Kampf oder
Flucht"). Verdauung und Entgiftung werden vom Körper als
"unwichtig" eingestuft und heruntergefahren. Chronischer
Stress führt zu einer trägen Leber.
Wie: Sorgen Sie für
Ruhephasen.
KONKRET
Das Sprichwort "Ihm ist eine Laus über die Leber gelaufen"
kommt nicht von ungefähr. Ärger schlägt auf die Leber.
Versuchen Sie Yoga oder Meditation.
6
Chemikalien meiden:
Weniger Arbeit für den
Filter
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Chemikalien meiden:Weniger Arbeit für den Filter
Warum: Alles, was wir
einatmen, essen oder auf die Haut schmieren, muss durch die
Leber. Pestizide, Weichmacher in Plastik oder Chemie in
Kosmetik belasten das Organ.
Wie: Nutzen Sie Glas statt
Plastik und Naturkosmetik.
KONKRET
Trinken Sie nicht aus Plastikflaschen, die in der Sonne
standen (Weichmacher lösen sich). Waschen Sie neues Obst und
Gemüse immer gründlich ab.
7
Trockenbürsten:
Die Lymphe aktivieren
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Trockenbürsten:Die Lymphe aktivieren
Warum: Die Haut ist unser
zweitgrößtes Entgiftungsorgan. Trockenbürsten regt die
Durchblutung und den Lymphfluss an. Das entlastet die Leber,
da Abfallstoffe schneller abtransportiert werden.
Wie: Bürsten Sie die
trockene Haut vor dem Duschen.
KONKRET
Streichen Sie mit einer Naturborsten-Bürste immer von den
Füßen und Händen herzwaerts. Das dauert nur 2 Minuten und
macht wach.
8
Sauna & Schwitzen:
Detox über die Haut
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Sauna & Schwitzen:Detox über die Haut
Warum: Wenn wir schwitzen,
scheiden wir Giftstoffe über die Haut aus. Das nimmt der
Leber Arbeit ab. Zudem verbessert Sauna die Durchblutung im
ganzen Körper.
Wie: Gehen Sie regelmäßig in
die Sauna oder machen Sie Sport.
KONKRET
Trinken Sie nach der Sauna besonders viel Wasser, um die
gelösten Stoffe auszuschwemmen.
9
Medikamente prüfen:
Die Dosis macht das Gift
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Medikamente prüfen:Die Dosis macht das Gift
Warum: Fast alle Medikamente
werden über die Leber abgebaut. Schmerzmittel (wie
Paracetamol) können bei Überdosierung sogar zu Leberversagen
führen. Auch die Pille belastet die Leber.
Wie: Nehmen Sie Medikamente
nur, wenn nötig.
KONKRET
Versuchen Sie bei leichten Kopfschmerzen erst Wasser,
frische Luft oder Pfefferminzöl auf den Schläfen, bevor Sie
zur Tablette greifen.
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Tief Atmen:
Die Leber-Massage
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Tief Atmen:Die Leber-Massage
Warum: Die Leber liegt
direkt unter dem Zwerchfell. Bei tiefer Bauchatmung bewegt
sich das Zwerchfell auf und ab und massiert die Leber sanft.
Das fördert den Blutfluss und die Gallensekretion.
Wie: Atmen Sie mehrmals
täglich tief in den Bauch.
KONKRET
Legen Sie eine Hand auf den Bauch. Atmen Sie so tief ein,
dass sich die Hand hebt. Das versorgt die Leber auch mit
extra viel Sauerstoff.
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Der Frucht-Fehler:
Warum Obstsaft Leber
verfettet
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Der Frucht-Fehler:Warum Obstsaft Leber verfettet
Das Problem: Fruchtzucker
(Fruktose) wird oft als gesund angesehen. Aber: Die Leber
verarbeitet Fruktose fast genauso wie Alkohol. Ein Zuviel an
Fruchtzucker (Säfte, Smoothies) wird sofort in Leberfett
umgewandelt.
Die Lösung: Essen Sie Obst,
trinken Sie es nicht.
KONKRET
Ein Glas O-Saft enthält den Zucker von 4 Orangen – ohne die
bremsenden Ballaststoffe. Das ist eine Zuckerbombe für die
Leber. Essen Sie lieber die ganze Orange.
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Alkohol-Gewohnheit:
Das tägliche Gläschen
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Alkohol-Gewohnheit:Das tägliche Gläschen
Das Problem: Die Leber kann
Alkohol abbauen, aber sie braucht Pausen. Wer jeden Tag
(auch wenig) trinkt, gibt der Leber keine Chance zur
Regeneration. Zellen sterben ab, Fett wird eingelagert.
Die Lösung: Mindestens 3-4
alkoholfreie Tage pro Woche.
KONKRET
Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Ist das Feierabendbier
Gewohnheit? Ersetzen Sie es durch alkoholfreies Bier oder
Tee.
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Spätes Essen:
Keine Nachtschicht für die Leber
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Spätes Essen:Keine Nachtschicht für die Leber
Das Problem: Wer spät abends
isst, zwingt die Leber zur Verdauungsarbeit, wenn sie
eigentlich entgiften sollte. Die Energie wird nicht
verbraucht und direkt als Fett in der Leber gespeichert.
Die Lösung: 3-4 Stunden vor
dem Bett nichts essen.
KONKRET
Nach 20 Uhr sollte die Küche geschlossen sein. Das entlastet
die Leber und verbessert den Schlaf enorm.
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Snacken:
Dauerstress durch Insulin
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Snacken:Dauerstress durch Insulin
Das Problem: Jedes Mal, wenn
wir essen, schüttet der Körper Insulin aus. Insulin stoppt
die Fettverbrennung in der Leber. Wer ständig snackt, hält
seine Leber im "Fettspeicher-Modus".
Die Lösung: Essen Sie nur 3x
am Tag.
KONKRET
Verzichten Sie auf den Keks zum Kaffee oder den Apfel
zwischendurch. Lassen Sie der Leber 4-5 Stunden Zeit
zwischen den Mahlzeiten.
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Crash-Diäten:
Giftflut durch Fettabbau
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Crash-Diäten:Giftflut durch Fettabbau
Das Problem: Im Körperfett
sind oft Umweltgifte gespeichert. Wer extrem schnell abnimmt
(Radikaldiät), setzt diese Gifte schlagartig frei. Die Leber
wird von dieser Giftflut überrollt.
Die Lösung: Langsam und
stetig abnehmen.
KONKRET
Trinken Sie während einer Diät besonders viel und nutzen Sie
Zeolith oder Heilerde, um Giftstoffe im Darm zu binden,
damit sie nicht zurück zur Leber gelangen.
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Versteckte Fette:
Der Wurst-Faktor
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Versteckte Fette:Der Wurst-Faktor
Das Problem: Viele denken
bei Leberproblemen nur an Alkohol. Aber gesättigte Fette aus
Wurst, Käse und Fast Food führen genauso zur Fettleber. Die
Leber lagert das überschüssige Fett ein.
Die Lösung: Weniger
tierische Fette.
KONKRET
Ersetzen Sie Salamibrot durch Vollkornbrot mit Avocado oder
Hummus. Das liefert gesunde Fette, die die Leber verarbeiten
kann.
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Zu viele Pillen:
Nahrungsergänzung mit Maß
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Zu viele Pillen:Nahrungsergänzung mit Maß
Das Problem: Hochdosierte
Vitamine (besonders Vitamin A), Proteinpulver oder exotische
Kräuterextrakte müssen von der Leber verstoffwechselt
werden. Ein "Zuviel des Guten" kann toxisch wirken.
Die Lösung: Erst Blutbild,
dann Supplemente.
KONKRET
Nehmen Sie keine "Leber-Detox-Pillen" aus dem Internet ohne
ärztlichen Rat. Oft schaden Verunreinigungen mehr, als die
Inhaltsstoffe nützen.
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Bewegungsmangel:
Muskeln entlasten Leber
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Bewegungsmangel:Muskeln entlasten Leber
Das Problem: Wenn wir uns
nicht bewegen, bleiben Zucker und Fette im Blut. Die Leber
muss sie dann "notgedrungen" als Fett einlagern. Muskeln
verbrennen diese Energie, bevor sie die Leber belasten.
Die Lösung: Jeder Schritt
zählt.
KONKRET
Ein Spaziergang nach dem Essen ist besser als jeder
Verdauungsschnaps. Er senkt den Blutzuckerspiegel sofort und
verhindert Fetteinlagerung.
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Transfette essen:
Härtungsmittel als Gift
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Transfette essen:Härtungsmittel als Gift
Das Problem: Transfette (in
Frittiertem, Blätterteig, Chips) sind für den Körper
unnatürlich. Sie fördern Entzündungen in der Leber massiv
und führen schneller zur Fettleber als Alkohol.
Die Lösung: Kochen Sie
frisch.
KONKRET
Meiden Sie Produkte, auf denen "gehärtete Fette" oder
"teilweise gehärtete Fette" steht. Nutzen Sie stattdessen
Olivenöl oder Rapsöl.
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Ignoranz:
Die Leber tut nicht weh
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Ignoranz:Die Leber tut nicht weh
Das Problem: Die Leber hat
keine Schmerzrezeptoren. Eine Fettleber spürt man nicht. Das
einzige Symptom ist oft Müdigkeit ("Der Schmerz der Leber
ist die Müdigkeit"). Viele ignorieren das, bis es zu spät
ist.
Die Lösung: Leberwerte
checken lassen.
KONKRET
Lassen Sie beim Hausarzt regelmäßig die Leberwerte (GPT,
GOT, GGT) prüfen. Wenn diese erhöht sind, handeln Sie
sofort. Die Leber kann sich erholen, wenn man ihr die Chance
gibt.