Dr. Constanze Lohse
über den Ausweg aus der
Zuckerfalle
Dr. Constanze Lohse ist Allgemeinärztin in Norderstedt bei Hamburg,
spezialisiert auf Prävention, und bekannt als TV-Ärztin und
Buchautorin. Sie erklärt, wie Sie durch die Reduktion von
Kohlenhydraten den Fettstoffwechsel reaktivieren und Heißhunger
stoppen.
Wir essen uns nicht satt, wir essen uns müde. Low Carb bedeutet
nicht Verzicht, sondern das Wiederentdecken von stabiler Energie
durch echte, unverarbeitete Lebensmittel.
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Insulin senken: Der Schlüssel zur Fettverbrennung
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Insulin senken: Der Schlüssel zur Fettverbrennung
Warum: Insulin ist das
Fettspeicher-Hormon. Solange der Insulinspiegel durch
Kohlenhydrate hoch ist, sind die Fettzellen "verschlossen".
Nur wenn Insulin sinkt, kann der Körper Fett als Energiequelle
nutzen.
Wie: Beilagen wie Nudeln, Reis
und Brot weglassen.
KONKRET
Ersetzen Sie die Sättigungsbeilage durch mehr Gemüse.
Blumenkohlreis oder Zucchini-Nudeln sind ideale Alternativen,
die den Blutzucker kaum beeinflussen.
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Gesunde Fette erhöhen: Satt ohne Zucker
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Gesunde Fette erhöhen: Satt ohne Zucker
Warum: Wenn Sie Kohlenhydrate
(Energie) wegnehmen, müssen Sie dem Körper eine andere
Energiequelle geben: Fett. Fett macht satt und lässt den
Insulinspiegel nicht ansteigen. Wer Low Carb und Low Fat
gleichzeitig macht, wird scheitern (Hunger!).
Wie: Olivenöl, Avocado, Nüsse,
fetter Fisch.
KONKRET
Haben Sie keine Angst vor Fett. Geben Sie einen Esslöffel
gutes Olivenöl über das Gemüse oder essen Sie eine halbe
Avocado zum Salat. Das ist Ihr neuer Treibstoff.
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Eiweiß priorisieren: Schutz vor Muskelabbau
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Eiweiß priorisieren: Schutz vor Muskelabbau
Warum: Protein hat den
höchsten Sättigungseffekt. Der Körper verbraucht zudem viel
Energie, um Eiweiß zu verdauen (Thermogenese). Es schützt Ihre
Muskeln, während das Fett schmilzt.
Wie: Zu jeder Mahlzeit eine
Proteinquelle.
KONKRET
Planen Sie Ihre Mahlzeit um das Protein herum: Ein Stück
Lachs, zwei Eier oder Tofu. Erst danach füllen Sie den Teller
mit Gemüse auf.
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Oberirdisches Gemüse: Die grünen Kohlenhydrate
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Oberirdisches Gemüse: Die grünen Kohlenhydrate
Warum: Wurzelgemüse
(Kartoffeln, Karotten) speichert viel Stärke (Zucker). Gemüse,
das oberirdisch wächst (Blattspinat, Brokkoli, Zucchini,
Gurke), hat meist deutlich weniger Kohlenhydrate und mehr
Wasser.
Wie: Grünes Blattgemüse und
Kohl bevorzugen.
KONKRET
Faustregel: Was unter der Erde wächst, sparsam verwenden. Was
darüber wächst, können Sie fast unbegrenzt essen. Ausnahme:
Mais und Erbsen (sehr stärkereich).
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Versteckte Zucker meiden: Etiketten lesen
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Versteckte Zucker meiden: Etiketten lesen
Warum: Viele Produkte, die
herzhaft schmecken (Ketchup, Fertigsoßen, Wurst), sind
Zuckerbomben. Maltodextrin, Dextrose oder Fruktosesirup sind
Decknamen für Zucker.
Wie: Blick auf die
Nährwerttabelle ("davon Zucker").
KONKRET
Kaufen Sie keine Produkte mit mehr als 5g Kohlenhydraten pro
100g. Machen Sie Ihr Dressing selbst aus Öl, Essig und
Kräutern.
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Wasser trinken: Stoffwechsel aktivieren
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Wasser trinken: Stoffwechsel aktivieren
Warum: Wenn die
Kohlenhydratspeicher (Glykogen) geleert werden, verliert der
Körper viel Wasser. Das muss nachgefüllt werden, um
Kopfschmerzen und Müdigkeit zu vermeiden.
Wie: 2,5 bis 3 Liter stilles
Wasser oder Tee.
KONKRET
Trinken Sie morgens direkt nach dem Aufstehen zwei große
Gläser Wasser. Das kurbelt den Stoffwechsel an.
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Elektrolyte auffüllen: Gegen die "Keto-Grippe"
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Elektrolyte auffüllen: Gegen die "Keto-Grippe"
Warum: Mit dem Wasserverlust
(siehe Tipp 6) werden auch Salze (Natrium, Magnesium, Kalium)
ausgeschwemmt. Ein Mangel führt zu Schwindel, Kopfschmerzen
und Schwächegefühl.
Wie: Salzen Sie Ihr Essen
ausreichend, nutzen Sie Magnesium.
KONKRET
Trinken Sie bei Kopfschmerzen oder Schlappheit eine Brühe oder
geben Sie eine Prise Salz in Ihr Wasser. Das hilft oft sofort.
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Beeren statt Tropenfrüchte: Der Zucker-Unterschied
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Beeren statt Tropenfrüchte: Der Zucker-Unterschied
Warum: Obst ist gesund,
enthält aber Fruchtzucker. Bananen, Weintrauben und Mangos
sind Zuckerbomben. Beeren hingegen haben wenig Zucker und
viele Antioxidantien.
Wie: Himbeeren, Heidelbeeren
oder Erdbeeren.
KONKRET
Genießen Sie eine Handvoll Beeren im Joghurt. Meiden Sie
getrocknetes Obst (z.B. Rosinen) – das ist konzentrierter
Zucker wie Bonbons.
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Nüsse und Samen: Der perfekte Snack
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Nüsse und Samen: Der perfekte Snack
Warum: Nüsse liefern gesunde
Fette, Eiweiß und Ballaststoffe. Sie halten den Blutzucker
stabil. Aber Achtung: Sie haben viele Kalorien, also Maß
halten.
Wie: Walnüsse, Mandeln,
Macadamia.
KONKRET
Eine kleine, geschlossene Handvoll (ca. 30g) pro Tag ist
ideal. Meiden Sie Cashews (relativ viele Kohlenhydrate) und
gesalzene Erdnüsse.
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Qualität vor Quantität: Clean Eating
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Qualität vor Quantität: Clean Eating
Warum: "Low Carb" heißt nicht,
sich nur von Würstchen und Käse zu ernähren ("Dirty Low
Carb"). Das fördert Entzündungen. Der Körper braucht Vitamine
aus frischen Lebensmitteln.
Wie: Fokus auf Gemüse, Fisch,
Eier, Nüsse.
KONKRET
Bauen Sie Ihren Teller bunt. Verschiedene Gemüsesorten liefern
verschiedene Mikronährstoffe. Je natürlicher das Lebensmittel,
desto besser.
TOP 10 TIPPS LIFESTYLE
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Bewegung nutzen: Glykogenspeicher leeren
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Bewegung nutzen: Glykogenspeicher leeren
Warum: Sport leert die
Zuckerspeicher in den Muskeln. Wenn diese leer sind, muss
der Körper an die Fettreserven gehen. Bewegung beschleunigt
die Umstellung auf Fettverbrennung.
Wie: Spazieren oder leichtes
Krafttraining.
KONKRET
Gehen Sie nach dem Essen spazieren. Das senkt den
Blutzuckerspiegel sofort, weil die Muskeln die Energie
direkt verbrauchen.
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Schlaf priorisieren: Cortisol hemmt Fettabbau
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Schlaf priorisieren: Cortisol hemmt Fettabbau
Warum: Schlafmangel bedeutet
Stress. Der Körper schüttet Cortisol aus, was wiederum den
Blutzucker erhöht und Heißhunger auf Süßes macht. Wer müde
ist, isst mehr.
Wie: 7-8 Stunden Schlaf.
KONKRET
Gehen Sie rechtzeitig ins Bett. Guter Schlaf ist die Basis
für jede erfolgreiche Ernährungsumstellung.
3
Stress reduzieren: Die unsichtbare Bremse
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Stress reduzieren: Die unsichtbare Bremse
Warum: Genau wie bei
Schlafmangel führt Dauerstress zu hohen Cortisolwerten.
Cortisol kann verhindern, dass Sie abnehmen, selbst wenn Sie
"perfekt" Low Carb essen.
Wie: Pausen, Atmen, Natur.
KONKRET
Bauen Sie kleine Entspannungsinseln in den Tag ein. 5
Minuten tief durchatmen senkt das Stresslevel messbar.
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Vorbereitung (Meal Prep): Verfügbarkeit siegt
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Vorbereitung (Meal Prep): Verfügbarkeit siegt
Warum: Wenn der Hunger kommt
und nichts Passendes da ist, greifen wir zum Brötchen vom
Bäcker. Low Carb unterwegs ist oft schwierig.
Wie: Kochen Sie vor.
KONKRET
Haben Sie immer gekochte Eier, Nüsse, Käsesticks oder
Gemüsesticks dabei. Wer vorbereitet ist, muss nicht
"sündigen".
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Etiketten lesen lernen: Zucker-Detektiv
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Etiketten lesen lernen: Zucker-Detektiv
Warum: Die Industrie
versteckt Zucker unter 70 verschiedenen Namen (Dextrose,
Agavendicksaft, Maltodextrin). Auch "gesunde" Riegel sind
oft Zuckerbomben.
Wie: Prüfen Sie die
Kohlenhydrate pro 100g.
KONKRET
Schauen Sie immer auf die Nährwerttabelle. Alles unter 5g
Kohlenhydrate auf 100g ist meist unbedenklich.
6
Restaurants meistern: Beilagen tauschen
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Restaurants meistern: Beilagen tauschen
Warum: Soziales Leben ist
wichtig. Man muss nicht zu Hause bleiben, nur weil man Low
Carb isst. Fast jedes Restaurant bietet Optionen.
Wie: "Statt Kartoffeln bitte
Salat."
KONKRET
Bestellen Sie Fleisch oder Fisch mit Gemüse. Bitten Sie, die
Soße separat zu servieren (oft mit Mehl gebunden). Burger
ohne Brötchen ist auch eine Option.
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Geduld haben: Stoffwechsel-Umstellung
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Geduld haben: Stoffwechsel-Umstellung
Warum: Der Körper braucht
Zeit (2-4 Wochen), um Enzyme zu bilden, die Fett effizient
verbrennen ("Fettadaptation"). In dieser Zeit kann die
Leistung kurz sinken.
Wie: Dranbleiben, nicht
aufgeben.
KONKRET
Wenn Sie sich anfangs schlapp fühlen: Mehr Salz und Wasser
trinken. Das ist nur die Umstellungsphase, danach haben Sie
mehr Energie als vorher.
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Soziales Umfeld einweihen: Unterstützung holen
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Soziales Umfeld einweihen: Unterstützung holen
Warum: Es ist schwer, auf
Pasta zu verzichten, wenn der Partner Pizza bestellt.
Verständnis und Unterstützung machen es leichter.
Wie: Erklären Sie Ihr
"Warum".
KONKRET
Sagen Sie nicht "Ich darf das nicht essen", sondern "Ich
möchte das nicht essen, weil es mir ohne besser geht".
Kochen Sie Komponenten, die man kombinieren kann.
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Snack-Gewohnheiten brechen: Essenspausen
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Snack-Gewohnheiten brechen: Essenspausen
Warum: Auch Low-Carb-Snacks
(Käsewürfel, Nüsse) haben Kalorien und lösen eine kleine
Insulinantwort aus. Das Ziel ist es, den Körper in den
Pausen Fett verbrennen zu lassen.
Wie: 3 Mahlzeiten, nichts
dazwischen.
KONKRET
Wenn Sie Lust auf einen Snack haben, trinken Sie erst einen
Tee. Meist ist es nur Gewohnheit.
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Körpergefühl entwickeln: Was tut mir gut?
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Körpergefühl entwickeln: Was tut mir gut?
Warum: Jeder Körper ist
anders. Manche brauchen etwas mehr Kohlenhydrate (z.B.
abends oder nach dem Sport), andere fühlen sich mit sehr
wenig (Keto) am besten.
Wie: Beobachten Sie Energie
und Verdauung.
KONKRET
Führen Sie anfangs ein Ernährungstagebuch. Wie fühlen Sie
sich 2 Stunden nach dem Essen? Müde oder wach? Passen Sie
die Carbs entsprechend an.
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Zu wenig Fett essen: Der "Hunger-Fehler"
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Zu wenig Fett essen: Der "Hunger-Fehler"
Das Problem: Wer
Kohlenhydrate weglässt UND Fett spart, isst einfach zu wenig
Energie. Die Folge: Heißhunger, Frieren, Energielosigkeit
("Rabbit Starvation").
Die Lösung: Fett ist
Energie.
KONKRET
Essen Sie den fetten Fisch, das Eigelb und das Olivenöl.
Fett macht satt und nicht automatisch fett (ohne Insulin).
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Zu viele "Low Carb"-Fertigprodukte: Chemielabor
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Zu viele "Low Carb"-Fertigprodukte: Chemielabor
Das Problem:
Low-Carb-Riegel, -Brot und -Kuchen sind oft voll mit Gluten,
Süßstoffen und Füllstoffen. Sie triggern oft den Appetit und
verhindern das Abnehmen.
Die Lösung: Echte
Lebensmittel.
KONKRET
Ein Stück Käse oder ein Apfel sind besser als ein
verarbeiteter "Keto-Riegel".
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"Dirty" Low Carb: Nur Wurst & Speck
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"Dirty" Low Carb: Nur Wurst & Speck
Das Problem: Wer Gemüse
ignoriert und nur verarbeitetes Fleisch isst, bekommt
Nährstoffmangel und schadet seiner Darmflora.
Die Lösung: Green Low Carb.
KONKRET
Der Teller sollte grün sein, nicht nur braun. Gemüse ist die
Basis, Fleisch die Beilage.
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Salz vergessen: Elektrolytmangel
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Salz vergessen: Elektrolytmangel
Das Problem: Eine
kohlenhydratarme Ernährung senkt das Insulin, wodurch die
Nieren mehr Salz ausschwemmen. Das führt zu Kopfschmerzen
und Schwäche.
Die Lösung: Mehr salzen.
KONKRET
Salzen Sie Ihr Essen gut. Trinken Sie bei Kopfschmerzen eine
Brühe.
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Versteckte Kohlenhydrate: In Gemüse & Soßen
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Versteckte Kohlenhydrate: In Gemüse & Soßen
Das Problem: Mais, Erbsen,
gekochte Karotten oder Balsamico-Creme enthalten viel
Zucker. Wer davon viel isst, torpediert den Erfolg.
Die Lösung: Wissen.
KONKRET
Lernen Sie, welche Gemüse stärkereich sind. Nutzen Sie Apps
zum Checken.
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Zu früh aufgeben: Die Umstellungsphase
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Zu früh aufgeben: Die Umstellungsphase
Das Problem: In den ersten
Tagen fühlt man sich oft schlapp ("Low Carb Grippe"). Das
ist der Entzug vom Zucker.
Die Lösung: Durchhalten.
KONKRET
Nach 3-5 Tagen hat sich der Körper umgestellt und die
Energie kehrt zurück.
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Zu wenig Gemüse: Ballaststoffmangel
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Zu wenig Gemüse: Ballaststoffmangel
Das Problem: Wer Brot
weglässt und nicht durch Gemüse ersetzt, bekommt Verstopfung
und Vitaminmangel.
Die Lösung: Grünzeug.
KONKRET
Essen Sie zu jeder Mahlzeit Gemüse. Es liefert Volumen und
hält den Darm gesund.
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Kalorien komplett ignorieren: Physik gilt trotzdem
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Kalorien komplett ignorieren: Physik gilt trotzdem
Das Problem: Auch mit Low
Carb kann man zunehmen, wenn man 5000 Kalorien an Käse und
Nüssen isst.
Die Lösung: Augenmaß.
KONKRET
Essen Sie bis zur Sättigung, nicht bis zum Platzen.
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Ketose-Wahn: Zu extrem
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Ketose-Wahn: Zu extrem
Das Problem: Viele denken,
sie müssten 0g Kohlenhydrate essen (Keto). Das ist schwer
durchzuhalten und oft unnötig. Moderates Low Carb (50-100g)
reicht meist völlig.
Die Lösung: Entspannte
Reduktion.
KONKRET
Stressen Sie sich nicht mit Ketose-Streifen. Reduzieren Sie
einfach Zucker und Beilagen.
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Cheat Days: Den Erfolg sabotieren
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Cheat Days: Den Erfolg sabotieren
Das Problem: Wer am
Wochenende eine "Carb-Orgie" feiert, wirft den Körper
komplett aus der Fettverbrennung und muss montags wieder bei
Null anfangen (inkl. Heißhunger).
Die Lösung: Cheat Meals,
nicht Days.
KONKRET
Gönnen Sie sich mal ein Eis, aber lassen Sie es nicht
ausarten.