Dr. Constanze Lohse
über Hormon-Balance
bei PCOS
Dr. Constanze Lohse ist Allgemeinärztin in Norderstedt bei Hamburg,
spezialisiert auf Prävention, und bekannt als TV-Ärztin und
Buchautorin. Sie erklärt, warum PCOS eigentlich ein Problem des
Zuckerstoffwechsels ist und wie Sie über den Insulinspiegel Ihre
Hormone regulieren.
PCOS ist keine reine "Frauenkrankheit", sondern eine metabolische
Störung. Der Schlüssel liegt im Insulin: Wenn wir das Insulin
senken, sinken auch die männlichen Hormone und der Zyklus pendelt
sich ein.
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Insulin senken:
Die Wurzel des Übels
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Insulin senken:Die Wurzel des Übels
Warum: Bei den meisten
PCOS-Frauen liegt eine Insulinresistenz vor. Zu viel Insulin
im Blut signalisiert den Eierstöcken: "Produziert mehr
Testosteron!" Das führt zu Zyklusstörungen, Akne und
Haarausfall. Wenn das Insulin sinkt, normalisieren sich die
anderen Hormone oft von selbst.
Wie: Low Carb oder Slow Carb
Ernährung.
KONKRET
Verzichten Sie weitgehend auf Zucker und Weißmehl. Essen Sie
komplexe Kohlenhydrate (Linsen, Quinoa, Gemüse) immer in
Kombination mit Fett und Eiweiß, um die Insulinkurve flach zu
halten.
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Inositol (Myo-Inositol):
Das PCOS-Wunder
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Inositol (Myo-Inositol):Das PCOS-Wunder
Warum: Inositol ist ein
vitaminähnlicher Stoff, der die Zellen sensibler für Insulin
macht. Studien zeigen, dass er bei PCOS so effektiv sein kann
wie das Diabetes-Medikament Metformin, aber ohne
Nebenwirkungen. Er fördert den Eisprung.
Wie: Über Nahrung (schwer)
oder als Pulver (einfach).
KONKRET
Natürliche Quellen sind Melonen, Zitrusfrüchte und Bohnen. Für
eine therapeutische Wirkung (oft 2-4g/Tag) ist ein
Nahrungsergänzungsmittel (Verhältnis Myo- zu D-Chiro-Inositol
40:1) meist sinnvoller.
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Spearmint-Tee:
Natürlicher Testosteron-Senker
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Spearmint-Tee:Natürlicher Testosteron-Senker
Warum: Studien haben gezeigt,
dass Grüne Minze (Spearmint, nicht Pfefferminze!)
anti-androgen wirkt. Sie kann den Spiegel an freiem
Testosteron im Blut senken und so gegen Hirsutismus
(Damenbart) und Akne helfen.
Wie: Trinken Sie täglich 2
Tassen Spearmint-Tee.
KONKRET
Achten Sie beim Kauf darauf, dass es wirklich "Spearmint"
(Krauseminze) ist. Trinken Sie ihn konsequent über mehrere
Wochen, um Effekte zu sehen.
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Frühstücks-Hack:
Herzhaft statt süß
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Frühstücks-Hack:Herzhaft statt süß
Warum: Frauen mit PCOS
reagieren morgens besonders empfindlich auf Kohlenhydrate. Ein
süßes Frühstück (Müsli, Toast, Saft) katapultiert das Insulin
nach oben und sorgt für Heißhunger den ganzen Tag über.
Wie: Essen Sie ein
High-Protein-Frühstück.
KONKRET
Essen Sie Rührei mit Avocado, Lachs oder einen griechischen
Joghurt mit Nüssen. Ziel sind mindestens 30g Protein zum
Frühstück. Das stabilisiert den Blutzucker bis zum Abend.
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Essig vor dem Essen:
Die Glukose-Bremse
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Essig vor dem Essen:Die Glukose-Bremse
Warum: Essigsäure hemmt das
Enzym im Speichel, das Stärke in Zucker aufspaltet. Dadurch
gelangt der Zucker langsamer ins Blut, und die Insulinspitze
fällt bis zu 30% niedriger aus. Ein einfacher Trick mit großer
Wirkung.
Wie: Apfelessig-Drink vor
kohlenhydratreichen Mahlzeiten.
KONKRET
Mischen Sie 1 Esslöffel trüben Bio-Apfelessig in ein großes
Glas Wasser. Trinken Sie es 10-20 Minuten vor dem Essen (am
besten mit Strohhalm, um den Zahnschmelz zu schonen).
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Zink gegen Akne:
Haut und Hormone
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Zink gegen Akne:Haut und Hormone
Warum: Zink hemmt das Enzym
5-Alpha-Reduktase, welches Testosteron in das viel stärkere
DHT umwandelt (DHT verursacht Pickel und Haarausfall). Viele
PCOS-Frauen haben einen Zinkmangel.
Wie: Kürbiskerne, Austern,
Rindfleisch oder Haferflocken.
KONKRET
Essen Sie täglich eine Handvoll Kürbiskerne. Sie liefern Zink
und gesunde Fette. Bei starker Akne kann nach Rücksprache mit
dem Arzt eine Supplementierung sinnvoll sein.
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Anti-Entzündlich:
Das stille Feuer löschen
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Anti-Entzündlich:Das stille Feuer löschen
Warum: PCOS geht fast immer
mit einer chronischen, stillen Entzündung ("Silent
Inflammation") einher. Diese Entzündung blockiert die
Hormonrezeptoren. Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien wirken
dagegen.
Wie: Kurkuma, Ingwer, Beeren
und fette Fische.
KONKRET
Machen Sie "Goldene Milch" (Kurkuma-Latte) zu Ihrem Ritual
oder essen Sie täglich eine Portion Beeren. Meiden Sie
entzündungsfördernde Omega-6-Fette wie Sonnenblumenöl.
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Ballaststoffe:
Hormone ausleiten
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Ballaststoffe:Hormone ausleiten
Warum: Überschüssige Hormone
(wie Östrogen) werden über die Leber in den Darm abgegeben.
Wenn dort keine Ballaststoffe sind, um sie zu binden und
auszuscheiden, werden sie wieder ins Blut aufgenommen.
Ballaststoffe wirken wie ein "Müllschlucker" für alte Hormone.
Wie: Leinsamen, Chiasamen und
viel Gemüse.
KONKRET
Essen Sie täglich 1-2 Esslöffel frisch geschrotete Leinsamen.
Sie binden nicht nur Hormone, sondern liefern auch Lignane,
die den Hormonhaushalt ausgleichen.
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Zimt:
Insulin-Sensibilisierer
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Zimt:Insulin-Sensibilisierer
Warum: Zimt kann die
Insulinwirkung an den Zellen verbessern. Das bedeutet, der
Körper muss weniger Insulin produzieren, um den Zucker in die
Zellen zu bekommen. Weniger Insulin = weniger Testosteron.
Wie: 1 Teelöffel Ceylon-Zimt
täglich.
KONKRET
Geben Sie Zimt in Ihren Kaffee (ohne Zucker!), in den Joghurt
oder sogar in herzhafte Gerichte wie Chili oder Linseneintopf.
Achten Sie auf die Sorte "Ceylon" (weniger Cumarin).
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Magnesium:
Das Entspannungs-Mineral
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Magnesium:Das Entspannungs-Mineral
Warum: Viele Frauen mit PCOS
haben einen Magnesiummangel. Magnesium verbessert die
Insulinsensitivität und hilft gegen PMS, Regelschmerzen und
Stress. Es ist essentiell für den Zuckerstoffwechsel.
Wie: Grünes Blattgemüse,
Kakao, Nüsse.
KONKRET
Ein Bad mit Bittersalz (Epsom Salz) ist eine tolle
Möglichkeit, Magnesium über die Haut aufzunehmen und
gleichzeitig Stress abzubauen.
TOP 10 TIPPS LIFESTYLE
1
Muskeltraining:
Glukose verbrennen
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Muskeltraining:Glukose verbrennen
Warum: Muskeln sind der
größte Zuckerverbraucher im Körper. Je mehr Muskelmasse Sie
haben, desto besser wird Ihre Insulinsensitivität – auch in
Ruhe. Krafttraining ist bei PCOS effektiver als reines
Cardio.
Wie: 2-3 Mal pro Woche mit
Gewichten oder Eigengewicht.
KONKRET
Fokussieren Sie sich auf große Muskelgruppen (Beine, Po,
Rücken). Kniebeugen sind die Königin der Übungen.
2
Stress-Management:
Cortisol treibt Insulin
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Stress-Management:Cortisol treibt Insulin
Warum: Cortisol
(Stresshormon) erhöht den Blutzucker, was wiederum Insulin
ausschüttet. Dauerstress verschlimmert PCOS-Symptome massiv.
Zudem "stiehlt" Cortisol das Progesteron.
Wie: Yoga, Meditation oder
einfaches Atmen.
KONKRET
Vermeiden Sie extrem anstrengendes Training (HIIT) jeden
Tag, da dies den Cortisolspiegel zu sehr pushen kann.
Sanftes Training wie Pilates oder Walking ist oft besser.
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Schlaf:
Die Hormon-Werkstatt
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Schlaf:Die Hormon-Werkstatt
Warum: Schlafmangel macht
insulinresistent und erhöht Heißhungerhormone. Wer zu wenig
schläft, sabotiert seine Ernährung.
Wie: 7-9 Stunden in völliger
Dunkelheit.
KONKRET
Versuchen Sie, vor 23 Uhr im Bett zu sein. Die Stunden vor
Mitternacht sind besonders wertvoll für die hormonelle
Regeneration.
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Plastik vermeiden:
Endokrine Disruptoren
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Plastik vermeiden:Endokrine Disruptoren
Warum: BPA und Phthalate in
Plastik wirken im Körper wie Östrogene (Xenoestrogene) und
bringen den Hormonhaushalt durcheinander. PCOS-Frauen sind
hierfür besonders anfällig.
Wie: Glas und Edelstahl
statt Plastik.
KONKRET
Trinken Sie nicht aus Plastikflaschen. Erwärmen Sie niemals
Essen in Plastikdosen in der Mikrowelle. Verzichten Sie auf
Kassenbons (BPA).
5
Vitamin D:
Hormon statt Vitamin
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Vitamin D:Hormon statt Vitamin
Warum: Fast alle
PCOS-Patientinnen haben einen Vitamin-D-Mangel. Vitamin D
ist essentiell für die Eizellreifung, den Eisprung und die
Blutzuckerregulation.
Wie: Supplementieren und
Sonne tanken.
KONKRET
Lassen Sie Ihren Spiegel beim Arzt messen. Ein Wert von
50-70 ng/ml ist optimal. Nehmen Sie Vitamin D immer mit
einer fetthaltigen Mahlzeit ein.
6
Licht am Morgen:
Zyklus regulieren
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Licht am Morgen:Zyklus regulieren
Warum: Tageslicht am Morgen
setzt den circadianen Rhythmus. Das beeinflusst Melatonin
und Cortisol und hilft indirekt, den Menstruationszyklus zu
stabilisieren.
Wie: 10 Minuten Tageslicht
vor 10 Uhr.
KONKRET
Gehen Sie morgens kurz raus, ohne Sonnenbrille. Das
natürliche blaue Licht signalisiert dem Gehirn "Wach sein"
und taktet die Hormone.
7
Nicht snacken:
Pausen für den Körper
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Nicht snacken:Pausen für den Körper
Warum: Jedes Mal, wenn Sie
essen, wird Insulin ausgeschüttet. PCOS-Frauen brauchen
dringend Phasen, in denen das Insulin ganz absinken kann,
damit Fettverbrennung möglich ist.
Wie: 3 Mahlzeiten, keine
Snacks.
KONKRET
Lassen Sie 4-5 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten.
Trinken Sie in der Zwischenzeit nur Wasser, ungesüßten Tee
oder schwarzen Kaffee.
8
Sanfte Bewegung:
Spazieren gehen
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Sanfte Bewegung:Spazieren gehen
Warum: Walking senkt
Cortisol und verbessert die Insulinsensitivität, ohne den
Körper zu stressen. Es ist die einfachste und oft
effektivste Bewegungsform bei PCOS.
Wie: 10.000 Schritte am Tag.
KONKRET
Machen Sie nach jeder Mahlzeit einen 10-minütigen
Spaziergang. Das senkt die Blutzuckerkurve nach dem Essen
sofort ab.
9
Akne-Pflege:
Von innen und außen
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Akne-Pflege:Von innen und außen
Warum: PCOS-Akne kommt durch
zu viele Androgene, die die Talgproduktion anregen.
Aggressive Reinigung zerstört oft nur die Hautbarriere, löst
aber das hormonelle Problem nicht.
Wie: Sanfte Pflege,
Milchprodukte meiden.
KONKRET
Verzichten Sie testweise auf Kuhmilchprodukte (Käse,
Joghurt, Milch), da diese Akne triggern können. Nutzen Sie
pH-neutrale Waschlotions.
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Geduld:
Hormone sind langsam
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Geduld:Hormone sind langsam
Warum: Es dauert etwa 3
Monate (100 Tage), bis eine Eizelle reift. Veränderungen im
Lebensstil zeigen sich daher oft erst nach 3-6 Monaten im
Zyklus oder Hautbild.
Wie: Bleiben Sie dran!
KONKRET
Geben Sie nicht nach 2 Wochen auf, wenn die Waage steht oder
die Haut noch nicht perfekt ist. Konsistenz ist der
Schlüssel zum Erfolg.
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Zu viel Obst:
Die Fruktose-Falle
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Zu viel Obst:Die Fruktose-Falle
Das Problem: "Obst ist
gesund", denken viele und essen riesige Obstsalate oder
trinken Smoothies. Die Fruktose treibt das Insulin aber
genauso wie Zucker und fördert Fetteinlagerung.
Die Lösung: Beeren statt
Bananen.
KONKRET
Beschränken Sie Obst auf 1-2 Portionen am Tag und wählen Sie
zuckerarme Sorten. Smoothies sind tabu, da sie zu schnell
aufgenommen werden.
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Täglich HIIT:
Cortisol-Stress
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Täglich HIIT:Cortisol-Stress
Das Problem: Viele Frauen
versuchen, das Gewicht durch extremes Cardio oder tägliches
HIIT (High Intensity Interval Training) loszuwerden. Das
treibt Cortisol in die Höhe und verschlimmert die
Insulinresistenz.
Die Lösung: Krafttraining
und Walking.
KONKRET
Weniger ist mehr. Krafttraining baut Muskeln auf (gut für
den Zuckerstoffwechsel) ohne den Körper so extrem zu
stressen wie stundenlanges Joggen.
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Low Fat:
Hormone brauchen Fett
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Low Fat:Hormone brauchen Fett
Das Problem: Alte
Diät-Weisheiten raten zu "fettarm". Aber Hormone werden aus
Fettbausteinen (Cholesterin) gebaut. Zu wenig Fett führt zu
Zyklusstörungen und Heißhunger.
Die Lösung: Gesunde Fette.
KONKRET
Essen Sie Avocado, Nüsse, Olivenöl und Eier. Fett macht satt
und beeinflusst das Insulin kaum.
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Frühstück auslassen:
Stress am Morgen
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Frühstück auslassen:Stress am Morgen
Das Problem: Intervallfasten
ist gut, aber bei gestressten PCOS-Frauen kann das Auslassen
des Frühstücks den Cortisolspiegel morgens noch weiter
hochtreiben.
Die Lösung: Proteinreiches
Frühstück.
KONKRET
Probieren Sie, ob es Ihnen mit einem herzhaften Frühstück
(Rührei) besser geht als ohne. Hören Sie auf Ihren Körper.
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Plastikflaschen:
Hormone aus der Flasche
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Plastikflaschen:Hormone aus der Flasche
Das Problem: Weichmacher
(BPA) in Plastik wirken wie Östrogene im Körper ("Endokrine
Disruptoren") und bringen das ohnehin fragile Gleichgewicht
durcheinander.
Die Lösung: Glas oder
Edelstahl.
KONKRET
Trinken Sie unterwegs aus einer Edelstahlflasche und kaufen
Sie Wasser in Glasflaschen.
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Zu viel Milch:
Akne-Trigger
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Zu viel Milch:Akne-Trigger
Das Problem: Kuhmilch
enthält Wachstumshormone (IGF-1), die dem Insulin sehr
ähnlich sind und Akne sowie Androgenproduktion fördern
können.
Die Lösung: Pflanzendrinks.
KONKRET
Probieren Sie ungesüßte Mandel- oder Kokosmilch. Viele
Frauen berichten von besserer Haut nach dem Verzicht auf
Kuhmilch.
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Rohkost-Vegan:
Blähbauch-Garantie
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Rohkost-Vegan:Blähbauch-Garantie
Das Problem: Eine extrem
kohlenhydratlastige vegane Ernährung (viel Obst, Getreide,
Datteln) kann die Insulinresistenz verschlimmern. Zudem
vertragen viele die großen Mengen Rohkost nicht.
Die Lösung: Protein und Fett
priorisieren.
KONKRET
Wenn Sie vegan leben, achten Sie extrem auf Proteinquellen
(Tofu, Tempeh, Hanfsamen) und gesunde Fette, um nicht in die
"Carb-Falle" zu tappen.
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Darm ignorieren:
Entzündungsherd
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Darm ignorieren:Entzündungsherd
Das Problem: Eine gestörte
Darmflora (Dysbiose) fördert Entzündungen im Körper, die
wiederum die Insulinresistenz verstärken. PCOS und Darm
hängen eng zusammen.
Die Lösung: Probiotika.
KONKRET
Essen Sie fermentiertes Gemüse (Sauerkraut, Kimchi) oder
nehmen Sie ein Probiotikum, um die Darmgesundheit zu
unterstützen.
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Nur die Pille nehmen:
Pflaster statt Heilung
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Nur die Pille nehmen:Pflaster statt Heilung
Das Problem: Die Pille
unterdrückt die Symptome, heilt aber nicht die
Insulinresistenz. Nach dem Absetzen kommen die Probleme oft
schlimmer zurück.
Die Lösung: Ursache angehen.
KONKRET
Nutzen Sie die Zeit mit der Pille (falls Sie sie nehmen), um
Ernährung und Lebensstil umzustellen, damit Sie beim
Absetzen vorbereitet sind.
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Ungeduld:
Der Körper braucht Zeit
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Ungeduld:Der Körper braucht Zeit
Das Problem: Hormone
reagieren langsam. Es dauert oft 3-6 Monate, bis sich der
Zyklus reguliert oder die Haut besser wird. Wer nach 2
Wochen aufgibt, verliert.
Die Lösung: Langfristiges
Denken.
KONKRET
Vertrauen Sie dem Prozess. Kleine Schritte (Zucker weg, mehr
Bewegung) summieren sich über Monate zu großen Erfolgen.