Dr. Constanze Lohse
über die richtige Ernährung
für besseren
Schlaf
Dr. Lohse ist praktizierende Allgemeinärztin in Norderstedt bei
Hamburg und auf Prävention spezialisiert. Sie ist als TV-Ärztin und
Buchautorin bekannt. Sie erklärt, wie die richtige Auswahl an
Lebensmitteln den Körper in den Ruhemodus versetzt.
Guter Schlaf beginnt auf dem Teller. Diese 20 Regeln helfen Ihnen,
auf natürliche Weise müde zu werden und die ganze Nacht ruhig
durchzuschlafen.
1
Der Baustoff für den Schlaf:
Warum Eiweiß am Abend
hilft
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Der Baustoff für den Schlaf:Warum Eiweiß am Abend hilft
Warum: Damit Ihr Körper das
Hormon herstellen kann, das Sie müde macht (Melatonin),
braucht er einen bestimmten Baustein aus der Nahrung. Dieser
Baustein ist ein Eiweißteilchen und heißt Tryptophan. Ohne
diesen Stoff kann der Körper kein Schlafhormon bauen, egal wie
müde Sie sind.
Wie: Sie müssen diesen Stoff
essen, der Körper kann ihn nicht selbst herstellen. Er steckt
besonders reichlich in Cashewkernen, Haferflocken, Bananen,
Eiern und Tofu.
KONKRET
Essen Sie etwa eine Stunde vor dem Bett eine kleine Handvoll
Cashewkerne (ungefähr 30g) oder eine halbe Banane. Das liefert
dem Gehirn genau das Material, das es für den Schlaf braucht.
2
Salz der inneren Ruhe:
Wie Magnesium entspannt
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Salz der inneren Ruhe:Wie Magnesium entspannt
Warum: Magnesium ist das
"Ruhe-Mineral". Es sorgt dafür, dass sich Ihre Muskeln
entspannen und die Nerven beruhigen. Wenn Magnesium fehlt,
sind die Nerven überreizt – man ist innerlich unruhig, wälzt
sich hin und her oder bekommt Wadenkrämpfe.
Wie: Bauen Sie magnesiumreiche
Lebensmittel in Ihr Abendessen ein. Die besten Quellen sind
Kürbiskerne, Mandeln, Spinat oder Vollkornprodukte.
KONKRET
Geben Sie einfach einen Esslöffel Kürbiskerne über Ihren Salat
oder die Suppe am Abend. Auch ein kleines Stück dunkle
Schokolade als Dessert hilft.
3
Die rote Wunderwaffe:
Schlafhormon aus der
Kirsche
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Die rote Wunderwaffe:Schlafhormon aus der Kirsche
Warum: Es gibt fast keine
Lebensmittel, die das fertige Schlafhormon enthalten. Die
Sauerkirsche ist die große Ausnahme. Wer ihren Saft trinkt,
führt dem Körper direkt den Stoff zu, der müde macht. Das ist
wissenschaftlich bewiesen.
Wie: Trinken Sie etwa eine
Stunde vor dem Schlafen ein kleines Glas (100-200ml) reinen
Sauerkirschsaft.
KONKRET
Achten Sie im Supermarkt darauf, dass es wirklich
"Sauerkirschsaft" ist (Direktsaft) und kein Kirsch-Nektar mit
Zucker. Normale Süßkirschen haben kaum Wirkung.
4
Die richtige Uhrzeit:
Wann Sie zuletzt essen
sollten
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Die richtige Uhrzeit:Wann Sie zuletzt essen sollten
Warum: Wenn der Magen voll
ist, muss er arbeiten. Arbeit erzeugt im Körper Wärme. Um tief
einzuschlafen, muss Ihre Körpertemperatur aber leicht sinken.
Ein voller Magen wirkt wie eine innere Heizung, die Sie wach
hält.
Wie: Versuchen Sie, die letzte
richtige Mahlzeit etwa 3 bis 4 Stunden vor dem Schlafen zu
beenden.
KONKRET
Wenn Sie normalerweise um 23:00 Uhr ins Bett gehen, sollte das
Abendessen um 19:30 Uhr beendet sein. Danach gibt es nur noch
Wasser oder Tee, aber nichts Festes mehr.
5
Der Schlummertrunk:
Welche Kräuter wirklich
helfen
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Der Schlummertrunk:Welche Kräuter wirklich helfen
Warum: Ein warmes Getränk am
Abend signalisiert dem Körper: "Jetzt ist Ruhepause". Kräuter
wie Baldrian, Hopfen oder Melisse enthalten Öle, die im Gehirn
wie eine sanfte Bremse wirken und die Gedanken beruhigen.
Wie: Machen Sie sich eine
Tasse Tee zum festen Ritual am Abend. Die Zubereitung ist
dabei entscheidend.
KONKRET
Lassen Sie den Tee 10 bis 15 Minuten ziehen und decken Sie die
Tasse dabei unbedingt mit einer Untertasse ab! Sonst
verdampfen die wirksamen Öle einfach in die Luft, statt im Tee
zu bleiben.
6
Werkzeug für Hormone:
Warum Vitamine fehlen
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Werkzeug für Hormone:Warum Vitamine fehlen
Warum: Damit der Körper das
Schlafhormon bauen kann, braucht er nicht nur Baustoffe,
sondern auch Werkzeuge. Diese Werkzeuge sind B-Vitamine (vor
allem B6 und B12). Wenn die fehlen, kann der Körper kein
Schlafhormon herstellen.
Wie: Essen Sie
Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte für Vitamin B6. Vitamin B12
steckt fast nur in tierischen Produkten wie Käse, Eiern oder
Fleisch.
KONKRET
Haferflocken sind das perfekte Abendessen (z.B. als warmer
Brei). Sie liefern den Baustoff für den Schlaf und
gleichzeitig die Vitamine, um ihn zu verarbeiten.
7
Der Türöffner fürs Gehirn:
Warum Kohlenhydrate
helfen
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Der Türöffner fürs Gehirn:Warum Kohlenhydrate helfen
Warum: Der Baustoff für den
Schlaf (Tryptophan) will ins Gehirn, aber die Tür ist oft
blockiert durch andere Stoffe. Kohlenhydrate (wie Brot oder
Kartoffeln) sorgen dafür, dass die anderen Stoffe weggehen und
die Tür für den Schlaf-Baustoff frei wird.
Wie: Verzichten Sie abends
nicht komplett auf Beilagen. Eine kleine Portion Reis oder
Kartoffeln ist gut für den Schlaf.
KONKRET
Essen Sie zum Quark oder Fisch immer eine kleine Scheibe
Vollkornbrot oder eine Kartoffel. Das hilft dem Körper, die
beruhigenden Stoffe dorthin zu bringen, wo sie wirken sollen:
ins Gehirn.
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Leicht statt schwer:
Was den Magen entlastet
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Leicht statt schwer:Was den Magen entlastet
Warum: Fettiges Essen (wie
Pizza, Pommes oder Sahnesoßen) liegt stundenlang wie ein Stein
im Magen. Das drückt im Liegen auf die Lunge und macht das
Atmen schwerer. Außerdem kann Magensäure in die Speiseröhre
laufen (Sodbrennen).
Wie: Essen Sie abends lieber
gedünstetes Gemüse, Fisch oder eine Suppe. Das ist schnell
verdaut.
KONKRET
Machen Sie aus dem Gemüse eine Suppe und pürieren Sie es.
Warme, flüssige Nahrung verlässt den Magen viel schneller als
feste Stücke. So hat der Magen nachts Ruhe.
9
Durchschlafen mit Zink:
Wenn man nachts aufwacht
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Durchschlafen mit Zink:Wenn man nachts aufwacht
Warum: Der Mineralstoff Zink
ist wichtig, damit wir nicht nur einschlafen, sondern auch
durchschlafen. Wer zu wenig Zink hat, wacht nachts häufiger
auf und findet schwerer in den Tiefschlaf.
Wie: Haferflocken, Linsen,
Rindfleisch und Kürbiskerne sind voll mit Zink.
KONKRET
Weichen Sie Linsen oder Haferflocken vor dem Kochen kurz ein.
Das entfernt Stoffe, die die Aufnahme von Zink behindern
würden. So kommt mehr vom guten Mineral im Körper an.
10
Öl für die Nerven:
Gute Fette beruhigen
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Öl für die Nerven:Gute Fette beruhigen
Warum: Gesunde Fette (Omega-3)
sind wie Schmieröl für das Gehirn. Wenn sie fehlen, sind die
Nerven "dünnhäutig" und man ist innerlich unruhig. Ausreichend
gute Fette helfen dem Gehirn, nachts zur Ruhe zu kommen.
Wie: Nutzen Sie Walnussöl oder
Leinöl im Salat. Auch ein spezielles Algenöl ist sehr gut.
KONKRET
Nehmen Sie zum Abendessen einen Teelöffel hochwertiges Algenöl
oder Leinöl. Das versorgt das Gehirn direkt mit dem, was es
für die Reparatur in der Nacht braucht.
TOP 10 TIPPS LIFESTYLE
1
Kühler Kopf, tiefer Schlaf:
Die richtige
Temperatur
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Kühler Kopf, tiefer Schlaf:Die richtige Temperatur
Warum: Damit wir
einschlafen, muss der Körper innen etwas abkühlen. In einem
zu warmen Zimmer muss der Körper arbeiten (schwitzen), um
kühl zu bleiben. Das stört den Tiefschlaf.
Wie: Heizung aus im
Schlafzimmer. Lüften Sie vor dem Bettgehen noch einmal
kräftig durch.
KONKRET
16 bis 18 Grad sind perfekt. Wenn Ihnen kalt ist: Nehmen Sie
eine dickere Decke oder eine Wärmflasche, aber heizen Sie
nicht die Luft auf. Frische, kühle Luft ist das Beste zum
Schlafen.
2
Licht am Morgen:
Die innere Uhr stellen
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Licht am Morgen:Die innere Uhr stellen
Warum: Damit Sie abends müde
werden, muss der Körper morgens wissen: "Jetzt geht der Tag
los!". Helles Tageslicht am Morgen ist das Startsignal für
die innere Uhr.
Wie: Gehen Sie direkt nach
dem Aufstehen ans Fenster oder auf den Balkon.
KONKRET
10 Minuten am offenen Fenster reichen schon. Das natürliche
Licht (auch bei Wolken) ist viel stärker als jede
Zimmerlampe und stellt Ihren Rhythmus für den Abend richtig
ein.
3
Dunkelheit ist Pflicht:
Warum kleines Licht
stört
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Dunkelheit ist Pflicht:Warum kleines Licht stört
Warum: Das Schlafhormon
Melatonin ist ein "Dunkelheitshormon". Es wird nur gebildet,
wenn es stockfinster ist. Selbst das kleine Licht vom Wecker
oder der Straßenlaterne draußen signalisiert dem Gehirn
"Wachbleiben".
Wie: Sorgen Sie für absolute
Dunkelheit. Rollläden oder dicke Vorhänge helfen.
KONKRET
Kleben Sie kleine Lichter an Elektrogeräten mit schwarzem
Klebeband ab. Oder kaufen Sie sich eine bequeme Schlafmaske.
Das ist die günstigste Lösung für perfekte Dunkelheit.
4
Handy-Pause:
Warum Blaulicht wach hält
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Handy-Pause:Warum Blaulicht wach hält
Warum: Das Licht von Handys
und Tablets ist sehr blauhaltig. Das Gehirn denkt dadurch,
es sei Mittag. Die Produktion des Schlafhormons wird
gestoppt, und Sie liegen wach, obwohl Sie müde sind.
Wie: Legen Sie das Handy
eine Stunde vor dem Schlafen weg.
KONKRET
Wenn Sie das Handy doch brauchen: Schalten Sie ab 20:00 Uhr
den "Nachtmodus" oder "Blaufilter" ein. Das macht das Bild
gelblicher und ist angenehmer für die Augen.
5
Warme Füße:
Der Socken-Trick
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Warme Füße:Der Socken-Trick
Warum: Mit kalten Füßen kann
man nicht einschlafen. Wenn die Füße warm sind, weiten sich
dort die Adern. Das Blut fließt in die Füße, der Körperkern
kühlt etwas ab – und genau das ist das Signal zum
Einschlafen.
Wie: Gehen Sie niemals mit
kalten Füßen ins Bett.
KONKRET
Ziehen Sie lockere Wollsocken im Bett an (der Bund darf
nicht drücken!). Oder machen Sie vor dem Schlafengehen ein
warmes Fußbad. Das wirkt Wunder.
6
Abends duschen:
Der Temperatur-Trick
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Abends duschen:Der Temperatur-Trick
Warum: Wenn Sie warm
duschen, wird Ihnen warm. Wenn Sie dann aus der Dusche
kommen, kühlt der Körper ab. Dieser Temperatur-Absturz macht
den Körper automatisch müde.
Wie: Duschen Sie warm (nicht
zu heiß) am Abend.
KONKRET
Am besten duschen Sie etwa 90 Minuten vor dem Schlafen. Dann
hat der Körper genug Zeit, abzukühlen und müde zu werden.
Direkt vor dem Bett kann die Dusche wieder wach machen.
7
Gedanken-Parkplatz:
Schluss mit Grübeln
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Gedanken-Parkplatz:Schluss mit Grübeln
Warum: Wer im Bett liegt und
denkt "Das darf ich morgen nicht vergessen", hält sein
Gehirn wach. Das Bett wird zum Arbeitsplatz für den Kopf,
statt zum Ort der Erholung.
Wie: Schreiben Sie alles
auf, was Ihnen im Kopf herumgeht, bevor Sie das Licht
ausmachen.
KONKRET
Legen Sie Zettel und Stift auf den Nachttisch. Sobald ein
Gedanke kommt: Aufschreiben. Dann ist er "gesichert" und Sie
können ihn loslassen und entspannen.
8
4-7-8 Atmung:
Nerven beruhigen
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4-7-8 Atmung:Nerven beruhigen
Warum: Wenn wir gestresst
sind, atmen wir schnell und flach. Mit langsamer Atmung
können wir dem Körper das Signal geben: "Alles ist sicher,
du kannst dich entspannen."
Wie: Nutzen Sie die 4-7-8
Atemtechnik. Sie wirkt sehr beruhigend.
KONKRET
Atmen Sie 4 Sekunden durch die Nase ein, halten Sie die Luft
7 Sekunden an, und atmen Sie 8 Sekunden lang durch den Mund
aus. Wiederholen Sie das 4-mal.
9
Feste Routine:
Den Körper trainieren
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Feste Routine:Den Körper trainieren
Warum: Der Mensch ist ein
Gewohnheitstier. Wenn Sie jeden Abend das Gleiche tun, lernt
Ihr Körper: "Aha, jetzt geht es ins Bett" und wird
automatisch müde.
Wie: Entwickeln Sie ein
festes Abendritual, das Sie jeden Tag wiederholen.
KONKRET
Beispiel: 22:00 Uhr Zähne putzen, 22:05 Uhr Lüften und
Pyjama anziehen, 22:10 Uhr noch etwas lesen, 22:30 Uhr Licht
aus. Machen Sie das auch am Wochenende so.
10
Der 20-Minuten-Trick:
Aufstehen statt wälzen
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Der 20-Minuten-Trick:Aufstehen statt wälzen
Warum: Wenn Sie wach im Bett
liegen und sich ärgern, verknüpft Ihr Gehirn das Bett mit
Stress. Das Bett wird zum Kampfplatz, nicht zum
Erholungsort.
Wie: Bleiben Sie nicht
liegen, wenn Sie nicht schlafen können.
KONKRET
Wenn Sie nach etwa 20 Minuten noch wach sind: Stehen Sie
auf! Gehen Sie in einen anderen Raum, lesen Sie bei wenig
Licht etwas Langweiliges. Gehen Sie erst zurück ins Bett,
wenn Sie wirklich müde sind.
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Der falsche Freund:
Warum Wein den Schlaf
stört
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Der falsche Freund:Warum Wein den Schlaf stört
Das Problem: Ein Glas Wein
hilft zwar beim Einschlafen, aber der Schlaf danach ist
schlecht. Man wacht in der zweiten Nachthälfte oft auf,
schwitzt oder träumt schlecht, weil der Körper den Alkohol
abbauen muss.
Die Lösung: Trinken Sie 2-3
Stunden vor dem Bett keinen Alkohol mehr.
KONKRET
Wenn Sie Wein trinken, dann früh am Abend. Trinken Sie zu
jedem Glas Wein ein großes Glas Wasser. Das hilft dem Körper
bei der Arbeit und verhindert den Durst in der Nacht.
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Verstecktes Koffein:
Die Gefahr am Nachmittag
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Verstecktes Koffein:Die Gefahr am Nachmittag
Das Problem: Koffein wirkt
sehr lange. Wer um 16 Uhr Kaffee trinkt, hat um 22 Uhr noch
die Hälfte davon im Blut. Auch Cola, Mate-Tee, Grüner Tee
und dunkle Schokolade enthalten Koffein.
Die Lösung: Setzen Sie sich
eine Zeitgrenze.
KONKRET
Ab 14:00 Uhr sollten Sie nichts mehr trinken, was Koffein
enthält. Vorsicht: Auch entkoffeinierter Kaffee hat noch
kleine Reste, die empfindliche Menschen spüren.
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Blähbauch im Bett:
Warum Rohkost abends stört
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Blähbauch im Bett:Warum Rohkost abends stört
Das Problem: Ein Salat ist
gesund, aber abends schwer verdaulich. Da der Darm nachts
langsamer arbeitet, gärt das rohe Gemüse. Das führt zu
Blähungen, die auf den Bauch drücken und den Schlaf stören.
Die Lösung: Essen Sie Salat
mittags. Abends lieber gekochtes Gemüse.
KONKRET
Gemüse aus dem Ofen ist perfekt für den Abend: Einfach
schneiden, etwas Öl drauf und 20 Minuten backen. Das ist
leicht verdaulich und belastet nicht.
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Der Wachmacher-Stoff:
Vorsicht bei altem Käse
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Der Wachmacher-Stoff:Vorsicht bei altem Käse
Das Problem: In lange
gereiftem Käse (Parmesan, alter Gouda), Salami und
Sauerkraut steckt ein Stoff namens Tyramin. Dieser Stoff
macht wach und regt das Gehirn an.
Die Lösung: Essen Sie diese
Dinge lieber tagsüber.
KONKRET
Greifen Sie abends zu jungem Käse wie Frischkäse, Mozzarella
oder Butterkäse. Die enthalten kaum Tyramin und stören den
Schlaf nicht.
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Hunger in der Nacht:
Wenn der Magen knurrt
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Hunger in der Nacht:Wenn der Magen knurrt
Das Problem: Wer das
Abendessen ausfallen lässt, wacht oft nachts auf. Wenn der
Körper zu wenig Energie hat, macht er Stress, um Reserven
freizusetzen. Dieser Stress weckt Sie auf.
Die Lösung: Gehen Sie nicht
hungrig ins Bett.
KONKRET
Wenn Sie vor dem Bett noch Hunger haben: Essen Sie ein paar
Mandeln oder ein kleines Stück Banane. Das beruhigt den
Magen, ohne die Verdauung zu belasten.
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Die Salz-Falle:
Warum Chips durstig machen
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Die Salz-Falle:Warum Chips durstig machen
Das Problem: Salzige Snacks
wie Chips oder Salzstangen machen durstig. Wenn Sie abends
viel trinken, müssen Sie nachts zur Toilette. Das
unterbricht Ihren Schlaf.
Die Lösung: Kochen Sie
abends mit wenig Salz und nutzen Sie Kräuter.
KONKRET
Essen Sie statt Chips lieber ungesalzene Nüsse. Die sind
gesund, machen satt und verursachen keinen Durst in der
Nacht.
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Schwerstarbeit im Bauch:
Zu viel Fett am Abend
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Schwerstarbeit im Bauch:Zu viel Fett am Abend
Das Problem: Fettiges Essen
(Pizza, Burger, Sahnesoße) bleibt sehr lange im Magen. Der
Körper ist dann mit Verdauung beschäftigt und kann nicht
ruhen. Außerdem kann Fett zu Sodbrennen führen.
Die Lösung: Essen Sie
fettige Sachen lieber mittags.
KONKRET
Wenn es doch mal fettig war: Legen Sie sich zum Schlafen auf
die linke Seite. So kann der Magen besser arbeiten und Sie
bekommen weniger Sodbrennen.
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Zucker-Schock:
Warum Süßes Albträume macht
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Zucker-Schock:Warum Süßes Albträume macht
Das Problem: Schokolade oder
Gummibärchen vor dem Fernseher treiben den Zucker im Blut
hoch. In der Nacht fällt er dann steil ab. Das stresst den
Körper, man wacht auf oder träumt schlecht.
Die Lösung: Lassen Sie
Süßigkeiten abends weg.
KONKRET
Wenn Sie Lust auf Schokolade haben: Nehmen Sie ein Stück
sehr dunkle Schokolade (mindestens 70% Kakao). Die hat
weniger Zucker und macht glücklich.
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Die volle Blase:
Zu viel Wasser am Bett
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Die volle Blase:Zu viel Wasser am Bett
Das Problem: Wer nachts
trinkt, gewöhnt seine Blase daran, auch nachts zu arbeiten.
Normalerweise wird die Urinproduktion nachts
heruntergefahren, damit wir durchschlafen können.
Die Lösung: Trinken Sie
tagsüber genug, abends weniger.
KONKRET
Stellen Sie nur ein ganz kleines Glas Wasser ans Bett, falls
der Mund trocken ist. Trinken Sie nur einen Schluck, nicht
das ganze Glas.
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Falsch kombiniert:
Eiweiß ohne Kohlenhydrate
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Falsch kombiniert:Eiweiß ohne Kohlenhydrate
Das Problem: Ein reiner
Eiweiß-Shake am Abend ist oft nicht gut. Das Eiweiß
blockiert den Weg für die Schlaf-Bausteine ins Gehirn. Sie
brauchen einen "Türöffner".
Die Lösung: Essen Sie zum
Eiweiß immer etwas Kohlenhydrate.
KONKRET
Die perfekte Kombi: Ein Löffel Quark (Eiweiß) mit einer
halben Banane (Kohlenhydrate). Das öffnet die Tür zum Gehirn
für die Schlafstoffe.