Dr. Constanze Lohse
über das versteckte
Bauchweh-Mittel
Dr. Constanze Lohse ist Allgemeinärztin in Norderstedt bei Hamburg,
spezialisiert auf Prävention, und bekannt als TV-Ärztin und
Buchautorin. Sie erklärt, warum Sorbit oft die eigentliche Ursache für
Reizdarmbeschwerden ist und wie Sie es im Alltag vermeiden.
Sorbit ist nicht nur in Obst. Es ist der billigste Feuchthaltemittel
der Industrie. Wer "zuckerfrei" isst, tappt oft direkt in die
Sorbit-Falle – mit schmerzhaften Folgen.
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Steinobst meiden:
Die Naturquelle Nr. 1
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Steinobst meiden:Die Naturquelle Nr. 1
Warum: Sorbit ist ein
Zuckeralkohol, der in vielen Früchten vorkommt. Besonders
reichhaltig sind Früchte mit einem Kern (Steinobst) und
Kernobst. Sorbit zieht im Darm Wasser an (osmotischer Effekt),
was zu Durchfall führt, und wird von Bakterien zu Gasen
vergoren (Blähungen).
Wie: Verzichten Sie auf
Pflaumen, Pfirsiche, Aprikosen, Kirschen und Nektarinen.
KONKRET
Greifen Sie stattdessen zu Beeren (Himbeeren, Heidelbeeren),
Zitrusfrüchten, Bananen oder Melone. Diese enthalten kaum bis
gar kein Sorbit und sind gut verträglich.
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Kaugummi-Verbot:
Der Klassiker
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Kaugummi-Verbot:Der Klassiker
Warum: Fast alle zuckerfreien
Kaugummis und Lutschbonbons werden mit Sorbit (E420) gesüßt.
Da man Kaugummi lange im Mund hat und den Speichel schluckt,
gelangt stetig Sorbit in den leeren Magen, was sofort zu
Blähungen führt.
Wie: Meiden Sie herkömmliche
Kaugummis komplett.
KONKRET
Suchen Sie im Bioladen nach Kaugummis, die nur mit Xylit
(Birkenzucker) gesüßt sind. Achtung: Xylit ist bei
Sorbitintoleranz oft verträglich, aber testen Sie es
vorsichtig in kleinen Mengen.
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"Diabetiker"-Produkte:
Mogelpackung
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"Diabetiker"-Produkte:Mogelpackung
Warum: Sorbit wird in der
Industrie oft als Zuckeraustauschstoff verwendet, weil es den
Blutzucker weniger beeinflusst. In Diät-Produkten,
"Light"-Joghurt oder speziellen Diabetiker-Keksen sind oft
riesige Mengen Sorbit versteckt.
Wie: Kaufen Sie normale, mit
Zucker gesüßte Produkte (in Maßen).
KONKRET
Lesen Sie die Zutatenliste. Meiden Sie alles mit E420
(Sorbit), E432-436 (Polysorbate) oder Sorbitsirup.
Haushaltszucker ist bei Sorbitintoleranz völlig unbedenklich.
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Die Fruktose-Blockade:
Doppeltes Problem
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Die Fruktose-Blockade:Doppeltes Problem
Warum: Sorbit blockiert im
Dünndarm den Transporter (GLUT-5), der eigentlich für die
Aufnahme von Fruktose zuständig ist. Wer Sorbit isst, wird
also vorübergehend auch fruktoseintolerant.
Wie: Wenn Sie Sorbit gegessen
haben, meiden Sie für 24 Stunden auch Fruktose.
KONKRET
Essen Sie niemals Birnen oder Äpfel zusammen mit
sorbithaltigen Lebensmitteln. Birnen enthalten von Natur aus
beides (Sorbit + Fruktose) und sind daher für den Darm extrem
schwer verdaulich.
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Brot und Backwaren:
Das Frischhaltemittel
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Brot und Backwaren:Das Frischhaltemittel
Warum: Sorbit bindet Wasser
(hygroskopisch). Deshalb wird es in abgepacktem Brot, Kuchen
und Toast als Feuchthaltemittel eingesetzt, damit die Ware
lange "frisch" wirkt. Es muss nicht immer groß deklariert
sein, wenn es als technischer Hilfsstoff gilt.
Wie: Kaufen Sie frisches Brot
beim Bäcker oder backen Sie selbst.
KONKRET
Meiden Sie abgepackte "Soft"-Brötchen, Toastbrot und
Fertigkuchen aus dem Supermarktregal. Knäckebrot oder frisches
Sauerteigbrot sind meist sicher.
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Bier und Wein:
Gärung produziert Sorbit
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Bier und Wein:Gärung produziert Sorbit
Warum: Bei der alkoholischen
Gärung kann Sorbit als Nebenprodukt entstehen. Besonders Bier
und bestimmte Weinsorten enthalten relevante Mengen, die bei
empfindlichen Menschen Durchfall auslösen ("Bierschiss").
Wie: Testen Sie Ihre
Toleranzgrenze vorsichtig.
KONKRET
Trockene Weißweine sind oft besser verträglich als süße Weine
oder Bier. Hochprozentiges (Wodka, Gin) ist sorbitfrei, aber
Alkohol reizt den Darm generell.
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Zahnpasta-Check:
Nicht schlucken!
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Zahnpasta-Check:Nicht schlucken!
Warum: Fast alle Zahnpasten
nutzen Sorbit als Süßungsmittel und Feuchthaltemittel. Wer
beim Putzen Schaum verschluckt, nimmt täglich kleine Dosen
auf, die den Darm dauerhaft reizen können.
Wie: Spülen Sie den Mund
gründlich aus.
KONKRET
Es gibt sorbitfreie Zahnpasten (oft im Naturkosmetik-Bereich
oder Salzzahncremes). Wechseln Sie die Marke, wenn Sie morgens
oft Bauchweh haben.
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Trockenobst:
Das Konzentrat
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Trockenobst:Das Konzentrat
Warum: Durch den Wasserentzug
ist der Sorbitgehalt in getrockneten Pflaumen, Aprikosen oder
Datteln extrem hoch. Sie wirken bei jedem Menschen abführend,
bei Intoleranz aber schon in kleinsten Mengen schmerzhaft.
Wie: Meiden Sie Trockenobst
und Müslis, die es enthalten.
KONKRET
Vorsicht bei "Fruchtriegeln" oder "Energy Balls". Diese
bestehen oft zur Hälfte aus Datteln oder Trockenpflaumen.
Lesen Sie die Zutatenliste genau.
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Apfel und Birne:
Der Unterschied
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Apfel und Birne:Der Unterschied
Warum: Birnen enthalten sehr
viel Sorbit, Äpfel moderat viel. Die Verträglichkeit schwankt
stark je nach Sorte. Alte Apfelsorten sind oft besser, aber
Birnen sind fast immer ein Problem.
Wie: Wenn Apfel, dann geschält
und nicht auf leeren Magen.
KONKRET
Apfelsaft ist viel schlimmer als ein ganzer Apfel, da Sie mit
einem Glas den Sorbitgehalt von 3-4 Äpfeln auf einmal trinken.
Meiden Sie klaren Apfelsaft und Birnensaft komplett.
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Süßigkeiten:
Echter Zucker ist okay
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Süßigkeiten:Echter Zucker ist okay
Warum: Viele trauen sich nicht
mehr zu naschen. Aber: Haushaltszucker, Glukose und Ahornsirup
sind sorbitfrei. Gummibärchen (ohne Saftzusatz) oder
Schokolade (ohne Füllung) sind meist verträglich.
Wie: Genießen Sie Süßes, das
"ehrlich" mit Zucker gesüßt ist.
KONKRET
Vermeiden Sie gefüllte Schokolade (oft Sorbit in der
Cremefüllung) oder Bonbons mit "Kühleffekt" (Ice-Bonbons), da
dieser Effekt oft durch Sorbit/Xylit erzeugt wird.
TOP 10 TIPPS LIFESTYLE
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Etiketten-Scanner:
Die E-Nummern kennen
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Etiketten-Scanner:Die E-Nummern kennen
Warum: Sorbit versteckt sich
hinter E420. Aber auch Polysorbate (E432 bis E436) können im
Körper Sorbit freisetzen oder ähnlich wirken. Wissen ist
Schutz.
Wie: Lernen Sie die Nummern
auswendig oder nutzen Sie eine App.
KONKRET
Auch Sorbitsirup oder Glucitol sind andere Namen für Sorbit.
Seien Sie misstrauisch bei allem, was "feucht", "weich" und
"haltbar" ist.
2
Mundhygiene:
Auspülen ist Pflicht
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Mundhygiene:Auspülen ist Pflicht
Warum: Da Sie wahrscheinlich
sorbithaltige Zahnpasta nutzen (schwer zu vermeiden),
gelangt der Stoff 2-3 Mal täglich in den Mund.
Wie: Spucken Sie den Schaum
komplett aus und spülen Sie 3x nach.
KONKRET
Verwenden Sie kein Mundwasser mit Sorbit. Wenn Sie extrem
empfindlich sind, suchen Sie im Reformhaus nach sorbitfreien
Alternativen.
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Stress reduzieren:
Darmmotilität
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Stress reduzieren:Darmmotilität
Warum: Stress beschleunigt
die Darmpassage. Je schneller der Nahrungsbrei durch den
Darm rauscht, desto weniger Zeit hat der Körper, Nährstoffe
aufzunehmen, und desto heftiger reagiert er auf kleine
Mengen Sorbit.
Wie: Essen Sie in Ruhe.
KONKRET
Vermeiden Sie "To-Go"-Essen im Gehen. Setzen Sie sich hin.
Kauen Sie gründlich. Ein entspannter Darm ist toleranter.
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Bewegung:
Gaspedal für Luft
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Bewegung:Gaspedal für Luft
Warum: Sorbit verursacht
Gase. Wenn diese "feststecken", entstehen Krämpfe. Sanfte
Bewegung hilft, die Luft schmerzfrei abzutransportieren.
Wie: Spaziergang nach dem
Essen.
KONKRET
Legen Sie sich bei Blähungen nicht aufs Sofa. Gehen Sie 15
Minuten um den Block. Das massiert den Darm von innen.
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Tagebuch führen:
Die Dosis finden
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Tagebuch führen:Die Dosis finden
Warum: Sorbitintoleranz ist
mengenabhängig. Jeder hat eine individuelle Schwelle. Was
heute Bauchweh macht, kann morgen okay sein.
Wie: Notieren Sie Menge und
Symptome.
KONKRET
Finden Sie heraus: Geht eine halbe Birne? Oder nur ein
Viertel? Ihr Tagebuch ist Ihr persönlicher Kompass.
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Karenzphase:
Reset-Taste drücken
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Karenzphase:Reset-Taste drücken
Warum: Wenn der Darm gereizt
ist, reagiert er auf alles. Eine strikte Pause von 2 Wochen
gibt ihm die Chance zur Heilung.
Wie: 14 Tage sorbitfrei
leben.
KONKRET
Verzichten Sie in dieser Zeit komplett auf Steinobst,
Kaugummis, Fertigprodukte und Trockenobst. Danach führen Sie
Lebensmittel einzeln wieder ein.
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Wiedereinführung:
Nicht alles auf einmal
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Wiedereinführung:Nicht alles auf einmal
Warum: Wenn Sie nach der
Karenzphase sofort wieder alles essen, überfordern Sie das
System.
Wie: Ein neues Lebensmittel
alle 3 Tage.
KONKRET
Starten Sie z.B. mit einem halben Apfel. Warten Sie ab. Wenn
gut, dann steigern. Wenn schlecht, wieder 2 Tage Pause.
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Darmflora stärken:
Gute Bakterien
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Darmflora stärken:Gute Bakterien
Warum: Eine stabile
Darmflora kann Gase besser verarbeiten und reduziert
Blähungen. Antibiotika können eine Intoleranz verschlimmern.
Wie: Probiotika oder
Joghurt.
KONKRET
Essen Sie regelmäßig Naturjoghurt (wenn vertragen) oder
nehmen Sie hochwertige Probiotika-Kapseln für den
Darmaufbau.
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Essen kauen:
Die Verdauung entlasten
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Essen kauen:Die Verdauung entlasten
Warum: Grobe Nahrungsbrocken
müssen im Darm länger bearbeitet werden und gären schneller.
Wer gut kaut, entlastet den Dünndarm.
Wie: 30x kauen pro Bissen.
KONKRET
Machen Sie aus der Nahrung einen Brei im Mund, bevor Sie
schlucken. Das reduziert Gasbildung im Bauch signifikant.
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Restaurant-Tipps:
Klarheit schaffen
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Restaurant-Tipps:Klarheit schaffen
Warum: Soßen werden oft mit
Fertigpulver gebunden, das Sorbit enthalten kann. Desserts
sind oft Sorbit-Fallen.
Wie: Fragen Sie nach oder
bestellen Sie simpel.
KONKRET
Bestellen Sie Soßen extra. Meiden Sie "Diät-Desserts". Ein
Steak mit Kartoffeln und Salat (Essig/Öl) ist meist sicher.
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Trockenobst-Snack:
"Ist doch gesund"
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Trockenobst-Snack:"Ist doch gesund"
Das Problem: Viele greifen
zu getrockneten Pflaumen oder Aprikosen als gesunden Snack.
Durch die Trocknung ist der Sorbitgehalt extrem
konzentriert. Das wirkt wie ein Abführmittel.
Die Lösung: Frisches Obst.
KONKRET
Meiden Sie Trockenfrüchte komplett, auch in Müsliriegeln.
Eine frische Banane ist der bessere Snack.
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"Zuckerfrei" Kaugummi:
Die tägliche Dosis
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"Zuckerfrei" Kaugummi:Die tägliche Dosis
Das Problem: Wer den ganzen
Tag "zuckerfreie" Kaugummis kaut, führt sich permanent
Sorbit zu. Der Darm kommt nie zur Ruhe, Blähungen sind
vorprogrammiert.
Die Lösung: Fenchelsamen.
KONKRET
Kauen Sie nach dem Essen Fenchelsamen (wie beim Inder). Das
erfrischt den Atem und hilft der Verdauung, statt ihr zu
schaden.
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Medikamente schlucken:
Füllstoffe ignorieren
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Medikamente schlucken:Füllstoffe ignorieren
Das Problem: Viele Tabletten
und Säfte enthalten Sorbit als Trägerstoff. Wer täglich
Medikamente nimmt, kann so unwissentlich seine
Toleranzgrenze überschreiten.
Die Lösung: Apotheker
fragen.
KONKRET
Bitten Sie in der Apotheke gezielt um sorbitfreie Präparate.
Oft gibt es Alternativen von anderen Herstellern.
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Fruktose ignorieren:
Doppelte Belastung
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Fruktose ignorieren:Doppelte Belastung
Das Problem:
Sorbitintoleranz kommt selten allein. Da Sorbit den
Fruktosetransporter blockiert, vertragen Betroffene oft auch
keine Fruktose, wenn sie Sorbit gegessen haben.
Die Lösung: Beides im Blick
haben.
KONKRET
Wenn Sie Sorbit gegessen haben (z.B. in einer Soße),
verzichten Sie beim Nachtisch auch auf Fruktose (Obst). Der
Darm ist "besetzt".
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Zu viel auf einmal:
Die Dosis macht's
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Zu viel auf einmal:Die Dosis macht's
Das Problem: Ein kleiner
Apfel geht vielleicht. Zwei Äpfel und ein Kaugummi sind zu
viel. Sorbit summiert sich über den Tag.
Die Lösung: Verteilen.
KONKRET
Essen Sie sorbithaltige Lebensmittel (wie Äpfel) nicht alle
auf einmal, sondern über den Tag verteilt. Das entlastet den
Darm.
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Abgepacktes Brot:
Feuchthaltemittel
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Abgepacktes Brot:Feuchthaltemittel
Das Problem: Damit Toastbrot
und abgepackter Kuchen im Supermarkt wochenlang weich
bleiben, wird oft Sorbit zugesetzt. Es bindet Wasser.
Die Lösung: Bäckerbrot oder
Knäckebrot.
KONKRET
Kaufen Sie frisches Brot, das hart wird. Das ist ein
Qualitätszeichen! Oder backen Sie selbst.
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Bier trinken:
Sorbit aus Gärung
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Bier trinken:Sorbit aus Gärung
Das Problem: Bier enthält
Sorbit als Gärungsnebenprodukt. Wer mehrere Bier trinkt,
nimmt oft relevante Mengen auf.
Die Lösung: Wein.
KONKRET
Trockener Weißwein enthält meist weniger Sorbit. Testen Sie
vorsichtig, was Ihnen besser bekommt.
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Abnehm-Shakes:
Süßstoff-Bomben
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Abnehm-Shakes:Süßstoff-Bomben
Das Problem: Proteinshakes
und Mahlzeitenersatz-Riegel sind oft mit
Zuckeraustauschstoffen gesüßt, um Kalorien zu sparen. Das
führt oft zu Blähungen.
Die Lösung: Natürliches
Protein.
KONKRET
Essen Sie lieber Quark, Eier oder Fleisch. Wenn Shake, dann
neutrales Proteinpulver ohne Süßungsmittel (selbst mit
Stevia oder Banane süßen).
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Zahnpasta schlucken:
Unbewusste Aufnahme
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Zahnpasta schlucken:Unbewusste Aufnahme
Das Problem: Wer den Schaum
nicht gründlich ausspült, schluckt Sorbit. Über den Tag
summiert sich das.
Die Lösung: Ausspülen.
KONKRET
Spülen Sie nach dem Putzen 3x mit Wasser nach. Oder wechseln
Sie zu sorbitfreier Zahnpasta (z.B. Sole-Zahncreme).
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Aufgeben:
Toleranz ändert sich
!
Aufgeben:Toleranz ändert sich
Das Problem: Viele denken
"Ich vertrage das nie wieder". Aber die Toleranzgrenze kann
steigen, wenn der Darm sich erholt hat.
Die Lösung: Immer wieder
testen.
KONKRET
Probieren Sie nach einigen Monaten Pause wieder kleine
Mengen aus. Oft geht mehr, als man denkt, wenn die Darmflora
stabil ist.