Dr. Constanze Lohse
über den Weg aus der
Zuckersucht
Dr. Constanze Lohse ist Allgemeinärztin in Norderstedt bei Hamburg,
spezialisiert auf Prävention, und bekannt als TV-Ärztin und
Buchautorin. Sie erklärt, warum Zucker wie eine Droge im Gehirn wirkt
und wie Sie den süßen Teufelskreis durchbrechen können, um
Entzündungen zu stoppen und Vitalität zu gewinnen.
Zucker ist keine Belohnung für den Körper, sondern eine Belastung.
Wer auf industriellen Zucker verzichtet, entdeckt nicht nur seinen
wahren Geschmackssinn wieder, sondern schenkt sich selbst Jahre an
Gesundheit.
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Der kalte Entzug: Konsequent starten
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Der kalte Entzug: Konsequent starten
Warum: Zucker aktiviert das
Belohnungszentrum im Gehirn ähnlich wie Drogen. Eine langsame
Reduktion ("nur ein bisschen") hält das Verlangen (Craving)
oft aufrecht. Ein klarer Schnitt ist für viele einfacher.
Wie: 14 Tage lang 0g
zugesetzter Zucker.
KONKRET
Streichen Sie nicht nur Süßigkeiten, sondern auch Honig,
Sirup, gesüßte Getränke und Weißmehl. Die Geschmacksnerven
regenerieren sich nach ca. 2 Wochen.
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Versteckte Zucker erkennen: Decknamen-Detektiv
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Versteckte Zucker erkennen: Decknamen-Detektiv
Warum: Die Industrie versteckt
Zucker unter über 70 verschiedenen Namen. Auch Produkte, die
"herzhaft" schmecken (Wurst, Chips, Soßen), sind oft stark
gezuckert.
Wie: Zutatenliste studieren.
KONKRET
Achten Sie auf Endungen auf "-ose" (Dextrose, Maltose) und
Begriffe wie Sirup, Dicksaft, Malzextrakt oder
Süßmolkenpulver. Wenn Zucker unter den ersten 3 Zutaten steht:
Finger weg!
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Bitterstoffe gegen Heißhunger: Die Bremse
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Bitterstoffe gegen Heißhunger: Die Bremse
Warum: Bitterer Geschmack ist
der natürliche Gegenspieler zu Süß. Bitterstoffe dämpfen das
Verlangen nach Zucker sofort und regen zudem die Leber und
Verdauung an.
Wie: Chicorée, Radicchio,
Grapefruit, Espresso.
KONKRET
Wenn der Heißhunger kommt: Essen Sie eine Olive, kauen Sie auf
einem Salbeiblatt oder nehmen Sie Bittertropfen
(Apotheke/Reformhaus) auf die Zunge.
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Protein & Fett: Sättigung ohne Insulin-Peak
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Protein & Fett: Sättigung ohne Insulin-Peak
Warum: Zucker macht nur kurz
satt, dann folgt der Absturz. Eiweiß und gesunde Fette halten
den Blutzucker stabil und sorgen für langanhaltende Sättigung.
Wer satt ist, nascht nicht.
Wie: Nüsse, Eier, Avocado,
Fisch.
KONKRET
Starten Sie den Tag herzhaft (z.B. Rührei mit Gemüse) statt
süß. Ein süßes Frühstück triggert den Zuckerhunger für den
ganzen Tag.
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Obst ja, Saft nein: Faser ist Pflicht
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Obst ja, Saft nein: Faser ist Pflicht
Warum: Obst enthält
Fruchtzucker, aber auch Ballaststoffe, die die Aufnahme
verlangsamen. Im Saft fehlen die Fasern – der Zucker schießt
ins Blut wie bei einer Cola.
Wie: Obst immer kauen, nie
trinken.
KONKRET
Greifen Sie bevorzugt zu zuckerarmem Obst wie Beeren, sauren
Äpfeln oder Zitrusfrüchten. Vermeiden Sie Trockenobst
(konzentrierter Zucker).
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Gewürze nutzen: Süße vortäuschen
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Gewürze nutzen: Süße vortäuschen
Warum: Bestimmte Gewürze
assoziiert unser Gehirn mit "süß", obwohl kein Zucker
enthalten ist. Sie befriedigen den Geschmackssinn ohne
Kalorien.
Wie: Zimt, Vanille, Kardamom,
Anis.
KONKRET
Geben Sie eine Prise echten Ceylon-Zimt in den Kaffee oder
echte Vanille in den Naturjoghurt. Das täuscht das Gehirn und
spart Zucker.
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Selbst kochen: Kontrolle zurückgewinnen
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Selbst kochen: Kontrolle zurückgewinnen
Warum: Fertiggerichte sind die
Hauptquelle für versteckten Zucker. Wer frisch kocht, bestimmt
selbst, was im Topf landet.
Wie: Grundnahrungsmittel statt
Tüten.
KONKRET
Machen Sie Ihre Tomatensoße selbst (Dosentomaten + Kräuter)
statt das Fertigglas zu nehmen. Rühren Sie Ihren Fruchtjoghurt
selbst an. Es dauert nur Minuten.
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Wasser trinken: Durst ist kein Hunger
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Wasser trinken: Durst ist kein Hunger
Warum: Das Gehirn verwechselt
oft Durst mit Hunger oder Lust auf Süßes. Ein großes Glas
Wasser kann den Jieper oft sofort beenden.
Wie: Trinken Sie, wenn Sie an
Snacks denken.
KONKRET
Stellen Sie sich immer eine Wasserflasche in Sichtweite.
Aromatisieren Sie das Wasser mit Gurke, Minze oder Beeren
("Infused Water") für mehr Abwechslung.
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Natürliche Alternativen: Maße halten
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Natürliche Alternativen: Maße halten
Warum: Datteln, Bananen oder
Ahornsirup sind natürlicher als weißer Zucker und enthalten
Mineralstoffe, treiben den Blutzucker aber trotzdem hoch.
Wie: Sparsam als "Gewürz"
nutzen.
KONKRET
Nutzen Sie 1-2 Datteln zum Süßen eines ganzen Kuchens oder
Desserts. Das reicht oft schon, wenn der Gaumen entwöhnt ist.
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Weißmehl streichen: Stärke ist Zucker
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Weißmehl streichen: Stärke ist Zucker
Warum: Weißbrot, Nudeln und
Pizza bestehen aus isolierter Stärke. Diese wird im Körper
blitzschnell zu reiner Glukose (Zucker) abgebaut. Der Effekt
ist derselbe wie beim Löffel Zucker.
Wie: Vollkorn oder Gemüse als
Beilage.
KONKRET
Ersetzen Sie helle Brötchen durch Vollkornbrot (ganzes Korn).
Noch besser: Ersetzen Sie die Beilage durch mehr Gemüse oder
Hülsenfrüchte.
TOP 10 TIPPS LIFESTYLE
1
Ausmisten: Was nicht da ist, wird nicht gegessen
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Ausmisten: Was nicht da ist, wird nicht gegessen
Warum: Willenskraft ist eine
endliche Ressource. Wenn die Schokolade im Schrank liegt,
werden Sie sie in einem schwachen Moment essen.
Wie: Vorratskammer radikal
reinigen.
KONKRET
Verschenken Sie alle Süßigkeiten, Kekse und süßen Getränke.
Schaffen Sie eine "Safe Zone" zu Hause.
2
Stressmanagement: Cortisol verlangt Zucker
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Stressmanagement: Cortisol verlangt Zucker
Warum: Bei Stress braucht
das Gehirn schnell Energie und schreit nach Zucker. Wer
Stress reduziert, reduziert automatisch den Heißhunger.
Wie: Pausen, Meditation,
Nein sagen.
KONKRET
Wenn Sie gestresst sind: Nicht zur Schokolade greifen,
sondern 5 Minuten an die frische Luft gehen oder tief atmen.
3
Schlaf: Müdigkeit macht hungrig
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Schlaf: Müdigkeit macht hungrig
Warum: Schlafmangel erhöht
das Hungerhormon Ghrelin und senkt die Impulskontrolle.
Übermüdete Menschen greifen statistisch viel häufiger zu
Zucker und Fast Food.
Wie: 7-8 Stunden Schlaf
priorisieren.
KONKRET
Gehen Sie rechtzeitig ins Bett. Ein ausgeruhter Geist kann
"Nein" zur Torte sagen, ein müder nicht.
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Ablenkung: Die 15-Minuten-Regel
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Ablenkung: Die 15-Minuten-Regel
Warum: Heißhunger kommt in
Wellen und dauert meist nur 10-15 Minuten. Wenn Sie diese
Zeit überbrücken, verschwindet er oft von selbst.
Wie: Tätigkeit wechseln.
KONKRET
Rufen Sie eine Freundin an, putzen Sie die Zähne, trinken
Sie Tee oder räumen Sie auf. Lenken Sie das Gehirn ab.
5
Vorbereitung (Meal Prep): Verfügbarkeit siegt
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Vorbereitung (Meal Prep): Verfügbarkeit siegt
Warum: Unterwegs lauert
Zucker überall (Bäcker, Tankstelle). Wer sein Essen dabei
hat, muss nicht auf ungesunde Snacks zurückgreifen.
Wie: Kochen Sie vor.
KONKRET
Packen Sie immer Nüsse, einen Apfel oder ein hartgekochtes
Ei ein. So sind Sie gewappnet, wenn der Hunger kommt.
6
Soziale Situationen: Nein sagen lernen
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Soziale Situationen: Nein sagen lernen
Warum: "Ach komm, ein Stück
Kuchen!" – sozialer Druck ist ein großer Stolperstein. Sie
müssen sich nicht rechtfertigen.
Wie: Freundlich, aber
bestimmt ablehnen.
KONKRET
Sagen Sie: "Nein danke, ich möchte gerade keinen Zucker
essen, mir geht es ohne besser." Das akzeptieren die meisten
eher als "Ich darf nicht".
7
Belohnungssystem umprogrammieren: Nicht essen
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Belohnungssystem umprogrammieren: Nicht essen
Warum: Wir haben gelernt:
"Du warst brav, hier ist ein Bonbon." Dieses Muster müssen
wir als Erwachsene durchbrechen. Essen ist Nahrung, kein
Trostpreis.
Wie: Neue Belohnungen
finden.
KONKRET
Belohnen Sie sich mit einem heißen Bad, einer Zeitschrift,
einer Massage oder einem Spaziergang. Tu etwas Gutes für
Dich, das keine Kalorien hat.
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Geduld: Geschmacksknospen ändern sich
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Geduld: Geschmacksknospen ändern sich
Warum: Wer viel Zucker isst,
ist abgestumpft. Wenn Sie Zucker weglassen, regenerieren
sich die Geschmacksknospen.
Wie: 2-4 Wochen durchhalten.
KONKRET
Sie werden erleben: Plötzlich schmeckt eine Möhre süß und
eine normale Milchschokolade viel zu süß. Freuen Sie sich
darauf!
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Bewegung: Dopamin ohne Zucker
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Bewegung: Dopamin ohne Zucker
Warum: Sport setzt
Glückshormone (Dopamin, Endorphine) frei – genau wie Zucker,
aber gesund. Bewegung ist das beste Mittel gegen
Stimmungstiefs beim Zuckerentzug.
Wie: Sport statt Schokolade.
KONKRET
Wenn Sie schlechte Laune haben und Zucker wollen: Machen Sie
10 Kniebeugen oder gehen Sie einmal um den Block. Der Drang
wird nachlassen.
10
Achtsamkeit: Emotionalen Hunger erkennen
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Achtsamkeit: Emotionalen Hunger erkennen
Warum: Wir essen oft, um
Gefühle zu betäuben (Frust, Einsamkeit, Langeweile). Zucker
ist der "Seelentröster".
Wie: Innehalten und fühlen.
KONKRET
Fragen Sie sich vor dem Griff zur Süßigkeit: "Was brauche
ich gerade wirklich? Habe ich Hunger oder bin ich traurig?"
Zucker löst das Problem nicht.
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Süßstoffe als Ersatz: Suchtverlagerung
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Süßstoffe als Ersatz: Suchtverlagerung
Das Problem: Wer Zucker 1:1
durch Süßstoff ersetzt, behält die Gewohnheit "Ich brauche
süß" bei. Der Heißhunger bleibt.
Die Lösung: Entwöhnung.
KONKRET
Versuchen Sie, den Süßgeschmack insgesamt zu reduzieren,
statt ihn nur kalorienfrei zu imitieren.
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Honig & Agave für "gesund" halten: Trugschluss
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Honig & Agave für "gesund" halten: Trugschluss
Das Problem: Agavendicksaft,
Honig oder Kokosblütenzucker sind chemisch fast identisch
mit Zucker. Sie belasten die Leber genauso.
Die Lösung: Als Zucker
behandeln.
KONKRET
Nutzen Sie diese Alternativen genauso sparsam wie weißen
Zucker. Sie sind keine "Freifahrtscheine".
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Kalorien trinken: Smoothie & Saft
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Kalorien trinken: Smoothie & Saft
Das Problem: Ein Glas O-Saft
hat so viel Zucker wie Cola. Auch "grüne" Smoothies sind oft
Obstbomben.
Die Lösung: Kauen.
KONKRET
Essen Sie das Obst im Ganzen. Trinken Sie Wasser oder Tee.
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Zu wenig Fett essen: Dauerhunger
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Zu wenig Fett essen: Dauerhunger
Das Problem: Wer Zucker
weglässt, braucht eine andere Energiequelle. Ohne Fett und
ohne Zucker schreit der Körper nach Energie.
Die Lösung: Fett macht satt.
KONKRET
Haben Sie keine Angst vor Nüssen, Avocado oder Olivenöl. Sie
sind wichtig für die Sättigung.
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Zu früh aufgeben: Der Entzug
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Zu früh aufgeben: Der Entzug
Das Problem: Kopfschmerzen
und Reizbarkeit in den ersten Tagen sind normal (Entzug).
Viele knicken dann ein.
Die Lösung: Durchhalten.
KONKRET
Nach 3-5 Tagen ist das Schlimmste überstanden. Trinken Sie
viel Wasser.
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"Zuckerfrei"-Label vertrauen: Marketing
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"Zuckerfrei"-Label vertrauen: Marketing
Das Problem: "Ohne
Zuckerzusatz" heißt oft nur: Kein weißer Zucker, aber dafür
Dattelsirup oder Apfelsüße.
Die Lösung: Nährwerttabelle.
KONKRET
Schauen Sie immer auf "Kohlenhydrate, davon Zucker".
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Deftiges Essen ignorieren: Salz-Jieper
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Deftiges Essen ignorieren: Salz-Jieper
Das Problem: Manchmal will
der Körper gar keinen Zucker, sondern Mineralien (Salz). Wir
interpretieren das Verlangen aber falsch.
Die Lösung: Herzhaft
snacken.
KONKRET
Versuchen Sie eine Gewürzgurke oder Nüsse, wenn der
Heißhunger kommt.
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Zu viel Obst essen: Fruktose
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Zu viel Obst essen: Fruktose
Das Problem: Wer den
Süßigkeitenentzug mit 5 Bananen und 1kg Trauben kompensiert,
nimmt immer noch Unmengen Zucker auf.
Die Lösung: 2 Portionen max.
KONKRET
Begrenzen Sie Obst und wählen Sie zuckerarme Sorten
(Beeren).
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"Nur eins": Der Rückfall
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"Nur eins": Der Rückfall
Das Problem: Bei Süchtigen
triggert "nur ein Stück Schokolade" oft einen Fressanfall.
Die Lösung: Abstinenz.
KONKRET
Am Anfang ist "gar nichts" leichter als "ein bisschen".
Bleiben Sie konsequent.
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Planlosigkeit: Hunger unterwegs
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Planlosigkeit: Hunger unterwegs
Das Problem: Unterwegs gibt
es oft nur Zuckerhaltiges. Wer hungrig und ohne Plan ist,
verliert.
Die Lösung: Notfall-Snacks.
KONKRET
Haben Sie immer Nüsse oder einen Apfel dabei.